Homepage Themen - Zurück zur Übersicht
Neues - Letzte Neuigkeiten!
Online-Schach - Wer spielt mit ?
Stadt Wilhelmshaven - Ein bißchen Heimatkunde
Forum E.
Webcams - Live aus dem Internet
Webcounter - Übersicht: Aktuell über 30 Anbieter
Wertpapierinformationssysteme - Wertpapierinformationen auf einen Blick
Hintergrundbilder von 800x600 bis 1280x1024: Wer hat noch keins ?
My Favourite Links - Meine Lieblingslinks ins WorldWideWeb
Privates - Ein wenig Persönliches ...
Feedback - Anregungen und Kritik
Soundcheck - Mit Musik geht alles besser
info@karwath24.de

Wilhelmshaven
Sehenswürdigkeiten von A bis Z
KW-Brücke

Auf diesen Seiten findet man die Wilhelmshavener Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihenfolge. Wegen der vielen erwähnenswerten Dinge musste ich dieses Thema auf mehrere Seiten aufteilen. Die Navigation erfolgt entweder über die folgende Buchstabenleiste oder über die Links  am oberen Rand der Seiten. Der Klick auf den blauen Pfeil vor jedem Thema bringt sie schnell wieder zur Buchstabenleiste.
Die Foto -Symbole unterhalb der einzelnen Sehenswürdigkeiten verweisen auf weitere Bilder. 
Alle Informationen sind gewissenhaft recherchiert worden, jedoch erfolgen alle Angaben, insbesondere die der Öffnungszeiten und der Telefon-nummern ohne Gewähr. Sollten Ihnen andere Informationen vorliegen, so bitten wir um eine entsprechende ::Mitteilung.

::A ::B ::C ::D ::E ::F ::G ::H ::I ::J ::K ::L ::M ::N ::O ::P ::Q ::R ::S ::T ::U ::V ::W ::X ::Y ::Z


Adalbertdenkmal
Das Adalbertdenkmal an der Südseite des ::Adalbertplatz ist dem ersten Admiral der preußischen Marine und Mitinitiator der Gründung Wilhelmshavens Prinz Adalbert von Preußen (1811–1873) gewidmet.
Adalbert von Preußen gilt als Begründer der deutschen Marine. 1848 erhielt er von seinem Vetter König Friedrich Wilhelm IV. den Vorsitz der Marine-Kommission
, die Vorschläge zur Bildung einer preußischen Marine vorlegen sollte. In einer Denkschrift skizzierte er die Aufgaben einer preußischen Marine. In ihr sah er sowohl die Verteidigung der eigenen Küste als auch den Schutz der preußischen und späteren deutschen Handelsinteressen in Übersee vor. 1849 wurde er der Oberbefehlshaber der preußischen Kriegsschiffe. 1853 erfolgte die Ernennung zum Admiral der preußischen Küsten. Auf seine Initiative erwarb Preußen mit dem Jade-Vertrag von 20. Juli 1853 ein 313 Hektar großes Gebiet vom Großherzogtum Oldenburg, um am Nordwestrand des Jadebusen einen Kriegshafen zu bauen. Am 23. November 1854 reiste Adalbert von Preußen höchstpersönlich in das "Königlich Preußische Jadegebiet" und übernahm das Gebiet als Abgesandter des preußischen Königs.
Der Berliner Bildhauer Karl Schuler entwarf die Statue, die 1882 in der bekannten Kunstgießerei Lauchhammer in Lauchhammer gegossen wurde. Die 3 m hohe Bronzestatue zeigt Adalbert in Uniform mit Marinesäbel. Den Marinemantel hat er über einen hinter ihm stehenden Festmacher geworfen. In der rechten Hand trägt er ein Beobachtungfernrohr. Die linke Hand umschließt den Säbelgriff.
Die Statue steht auf einem ca. 2,50 m hohen Marmorsockel, der auf jeder Seite ein Relief zeigt. Das vordere Relief zeigt den preußischen Adler, die linke und rechte Seite zeigt je ein Relief mit dem Geburtsdatum und dem Sterbedatum des Prinzen. Auf der Rückseite des Sockels ist die folgende Widmung angebracht: "Ihrem verewigten / Oberbefehlshaber / Dem Admiral / Prinzen Wilhelm / Heinrich Adalbert / von Preussen / In dankbarer Erinnerung / Die Kaiserliche Marine". Die Einweihung des Denkmals erfolgte am 16. September 1882. Finanziert wurde es aus freiwilligen Beiträgen der Offiziere, Beamten und Mannschaften der Kaiserlichen Marine.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto5

Adalbertplatz
Der Adalbertplatz ist nach dem Begründer der deutschen Marine und Mitinitiator der Gründung Wilhelmshaven Prinz Adalbert von Preußen (1811–1873) benannt.
Der Platz ist eigentlich eine Straße mit zwei Fahrbahnen, die in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts nach dem Vorbild der Straße "Unter den Linden" in Berlin angelegt wurde. Bereits im ersten Stadtplan von 1874 sind Straße und Platz verzeichnet. Der Platz zwischen den Fahrbahnen war zunächst Paradeplatz, wurde jedoch später zu einer Gartenanlage umgestaltet.
Die im neoklassizistischen Stil erbauten Häuser ( "Zwölfmännerhaus") am Adalbertplatz wurden als Wohnungen für die Marineoffiziere verwendet. Durch die Zerstörungen des 2. Weltkrieg konnten nur drei dieser Häuser erhalten werden. Eines dient heute wieder als Offiziersheim der Wilhelmshavener Marinegarnison.
Am Südende des Platzes verläuft die Marktstraße. Hier befindet sich seit 1882 das ::Denkmal des Prinzen Adalbert von Preußen und der von Volker Gerlach geschaffene ::Brunnen "Großer Aufbruch". Auf der anderen Seite der Marktstraße beginnt der ::Friedrich-Wilhelm-Platz. Im nördlichen Teil des Adalbertplatz, auf der Westseite, befindet sich die ::Kunsthalle Wilhelmshaven mit dem vor der Kunsthalle stehenden Kunstwerk ::Seemannsgarn von Leonard Wübbena. Direkt auf dem nördlichen Adalbertplatz befinden sich der 1994 von August Desenz gestiftete ::Viktoriabrunnen sowie das Kunstwerk ::Tor III, das seit 1992 eine Dauerleihgabe an die Kunsthalle ist.
Ebenfalls 1994 erhielt der Platz die heute noch vorhandenen gusseisernen Schinkel-Leuchten, die den Fußgängern auf dem Platz bei Dunkelheit den Weg beleuchten. Die 30 Leuchten, 15 auf jeder Seite, sind Nachbauten und wurden im Original von dem bekannten preußischen Baumeister, Architekt und Maler ::Karl Friedrich Schinkel (
1781–1841) entworfen, der den Klassizismus und den Historismus in Preußen entscheidend mitgestaltete. Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto5

Aldenburger Friedhof
Der rund 14 Hektar große Aldenburger Friedhof wurde ursprünglich 1908 als Friedhof der Gemeinde Bant eingeweiht. Auf dem parkähnlich angelegten städtischen Friedhof im Ortsteil Aldenburg gibt es gleich mehrere Gedenkstätten.
Im Westteil des Friedhofs befinden sich die Grabstätten von Zwangsarbeitern des ::KZ Wilhelmshavens am Alten Banter Weg, das ein Außenkommando des KZ Neuengamme bei Hamburg war. Nach 1945 wurde ein Teil der Verstorbenen exhumiert und in ihre Heimatländer überführt. Das Sammelgrab wird heute durch eine Reihe großer Grabplatten gekennzeichnet, auf denen die Namen der Bestatteten verzeichnet sind. Neben den zwölf Grabplatten wird das langgestreckte Gräberfeld durch zwei Beete gekennzeichnet, in denen jeweils drei einfache Steinkreuze stehen, wobei das größere der drei Steinkreuze die Inschrift 1939–1945 trägt. Im nördlichen Bereich des Gräberfeldes liegt vor dem Ensemble mit den drei Steinkreuzen eine Gedenkplatte mit der Inschrift "Hier ruhen die Opfer des KZ Neuengamme, Außenstelle Banter Lager - Euer Tod sei uns ewige Mahnung" und verweist so auf den Hintergrund für die Gedenkstätte.
Direkt neben der Gedenkplatte befindet sich seit 1999 ein kleiner Findling mit der Inschrift "Den Opfern der Nationalsozialistischen Militärjustiz zum Gedenken". Der Findling erinnert an die unbekannte Anzahl von deutschen Soldaten, die während des zweiten Weltkrieges durch die NS-Militärjustiz zum Tode verurteilt, hingerichtet und die hier auf dem Aldenburger Friedhof gegraben wurden. 54 Hinrichtungen
in der Zeit von 1943 bis 1945 wurden im Zuge der Aufstellung des ::Mahnmals zur Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz bis 1999 nachgewiesen. Die letzte Hinrichtung fand am 5. Mai 1945 statt, wenige Stunden vor dem Ende des Krieges.
An der nördlichsten Stelle des Gräberfeldes erinnert ein weiterer, einzelner Grabstein an die KZ-Opfer polnischer Nationalität mit folgenden Worten:
Spoczywaj w Pokoju 1939–1945 (Ruhet in Frieden 1939–1945)
TRAGICZNIE ZMARŁA OBOZACH KNC (Tragischerweise verstorben im Konzentrationslager)
– RODACY – ( – Landsleute – )
und listet die Namen der Verstorbenen auf. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass Wilhelmshaven zum Kriegsende 1945 von polnischen Besatzungstruppen eingenommen und besetzt wurde.
In der Mitte des Gräberfeldes schließlich befindet sich das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus, das den Wilhelmshavener Opfern des Nationalsozialismus gewidmet ist. Es ist die zentrale Gedenkstätte der Stadt Wilhelmshaven, wenn es um die Gedenkveranstaltungen zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Zeit des Nationalsozialismus geht. Das 1947 errichtete Mahnmal besteht aus dem
ca. 3 m hohen Sockel des früheren, im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzenen Admiral Coligny-Denkmales, das um eine darauf befindlichen Schale ergänzt wurde. Auf der vorderen Seite befindet sich eine dunkle Metallplatte mit der Aufschrift: "Den Opfern des Nationalsozialismus". Auf der rechten Seite des Sockels befindet sich die Inschrift: "Zum Gedenken der hier ruhenden deutschen und ausländischen Opfer des Nationalsozialismus. Sie starben für die für die Freiheit ihrer Nationen." und auf der linken Seite des Sockels sind die Namen der Wilhelmshavener Bürger verzeichnet, die während der Herrschaft des "Dritten Reiches" in Konzentrationslagern und Straflagern der Nationalsozialisten ihr Leben lassen mussten. Unter Ihnen viele, die wegen ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit umgekommen sind.
Im südlichen Teil des Friedhofes liegt der Aldenburger Ehrenhain, eine Begräbnisstätte, die den zahlreichen zivilen Bombenopfern des 2. Weltkrieges gewidmet ist. Der Ehrenhain ist von einer 2,50 m hohen Buchenhecke fast vollständig umgeben, die sich lediglich nach Norden hin öffnet und im Westen sowie im Osten über zwei Zugänge in der Buchenhecke in Form eines Rundbogens verfügt. Innerhalb der Hecke befinden sich in symmetrischer Anordnung zwei Grabfelder mit 265 Gräbern, in denen zusammen 273 Opfer beigesetzt sind, die durch die Folgen der rund 100 Luftangriffe alliierter Streitkräfte umkamen. Zwischen den beiden Grabfeldern befindet sich eine freie Rasenfläche, die im Süden der Grabanlage einen zurückgesetzten, leicht erhöhten Platz bildet, auf der eine rund 3,00 m hohe Stele der Bildhauerin Dorothee Helling-Sohmen aus Oldenburg (Oldb.) steht. Die mächtige Stele (3,00 m x 1,60 m x 0,50 m) besteht aus Michenauer Tuffstein, einem Vulkangestein der Eifel, die die Künstlerin in fünf Monaten aus einem großen Block herausgearbeitet hat. Die Anlage mit der Stele wurde am 25. Juli 1978 eingeweiht.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto4

Amtsgericht Wilhelmshaven
Das alte Amtsgericht in der Marktstraße 15 ist eines der ältesten Häuser in Wilhelmshaven. Das mit Backsteinen errichtete Gebäude wurde vom oldenburgischen Architekten Ludwig Klingenberg entworfen und am 15. Oktober 1878 bezogen. Zu dieser Zeit gehörte das Amtsgericht noch zum Amt Wittmund, jedoch wurde für die aufstrebende Stadt Wilhelmshaven ein eigenes Gerichtgebäude gebaut. Anfang der 1980er Jahre erhielt das Gebäude einen Anbau, da der Platz im alten Gebäudeteil nicht mehr ausreichte. Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. September 1982 und das Richtfest konnte am 21. Februar 1983 gefeiert werden. Im Juli/August 1984 bezog man den neuen Gebäudeteil. Anschließend erfolgte die Restaurierung des historischen Gebäudeteils, die Ende 1985 abgeschlossen werden konnte. Die Einweihung des gesamten Gebäudekomplexes fand am 18. November 1985 statt. Zur Einweihung wurde das sich vor dem Gebäude befindende Kunstwerk ::Gericht und Recht des Oldenburger Künstlers Udo Reimann der Öffentlichkeit übergeben. Weitere Sehenswürdigkeiten im Umfeld des Amtsgerichts sind die bereits im April 1984 von der Stadt Wilhelmshaven gepflanzte Gerichtslinde und die original ::Britische Telefonzelle, die ein Geschenk der schottischen Partnerstadt Dunfermline ist.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto5

Anna
Anna ist eine etwa 1 m hohen Skulptur, die der Künstler H. J. Beyer 1953 als Ersatz für die vermisste Skulptur "Grete" von ::Hein und Grete im Kurpark erschuf. Die ursprüngliche Partnerin von Hein war nach einem der vielen Luftangriffe am Ende des 2. Weltkriegs verschwunden und galt als zerstört. Kurz nach der Aufstellung von Anna fand man die vermisste "Grete" unbeschädigt im Schlamm des Schwanenteiches auf und stellte sie an ihrem ursprünglichen Ort auf. Die "Anna" musste weichen. Sie erhielt 1954 einen neuen Platz im ::Rüstringer Stadtpark in der Nähe des Rosenhügels. Dort stand sie bis 1986 und litt durch diese abgelegene Lage unter häufigen Vandalismus. Seit einer vorgenommenen Restaurierung durch Rolf Gruß im Frühjahr 1987 befindet sie sich auf halben Weg zwischen dem Bootshaus am Stadtpark und dem Eingang zum ::Rosarium.Virtual Earth::Virtual Earth

Antennenträger der Verkehrszentrale des WSA Wilhelmshaven
Auf der Schleuseninsel hinter der ::Signalstation an der ehemaligen 1. Einfahrt befindet sich seit 1976/1977 ein freistehender Turm aus Stahlbeton, der als ::Antennenträger für die Verkehrszentrale des Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Wilhelmshaven dient. Der 105 m (NN + 114,10 m) hohe Antennenträger versorgt die Verkehrszentrale mit den Radarinformationen aller Radartürme der Jade und der Deutschen Bucht und wickelt die gesamte Kommunikation der Verkehrszentrale mit der Seeschifffahrt ab. Der Turm erforderte eine aufwendige Gründung und hat an seinem Fuß einen Durchmesser von 6 m.
Die Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven betrieben jahrelang in 65 m Höhe eine bewegliche ::Webcam, die stündlich aktualisierte Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln ins Internet stellte. Über einen Bilder-Rückblick konnte man sich die gesamten Bilder des aktuellen Tages anzeigen lassen. Leider wurde dieser Service inzwischen ersatzlos eingestellt.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto2

Aquarium
Das Groß-Aquarium an der Südstrandpromenade ist seit seinem Umbau im Jahre 2001/2002 sicherlich ein Hauptanziehungspunkt Wilhelmshavens. Vor allem das neue offene Seehundbecken mit seinen drei Seehunden Seehunde Paul, Piet und Ole ist ein Publikumsmagnet. Das Seehundbecken ist mit seinen 300.000 Litern Nordseewasser das größte Becken des Aquariums und kann aus 2 Perspektiven erkundet werden. Aus der Überwasserperspektive schaut man von einer über das Becken verlaufenden Brücke in das Becken und seinen kleinen Außenbeckenbereich. Aus der Unterwasserperspektive bewegt man sich quasi trockenen Fußes durch das Seehundbecken und kann die tauchenden Tiere unter Wasser aus nächster Nähe beobachten.
Die Geschichte des Seewasseraquariums beginnt mit der Eröffnung am 11. April 1927 im Keller der neu erbauten Strandhalle. Beim Umbau und der Vergrößerung der Strandhalle im Jahr 1938 findet das Seewasseraquarium einen neuen, größeren Raum unter der Terrasse der Strandhalle. Auch der kleine Wasserturm, der heute noch die Uhrzeit für den Südstrand anzeigt, entsteht in dieser Zeit. Aufgrund des 2. Weltkrieges wurde das Seewasseraquarium nie ganz fertig gestellt. Erst nach dem Krieg wurde der Bau vollendet und im August 1950 fand die Wiedereröffnung statt. Die fast 40 Aquarien waren mit hiesigem Jade-Meerwasser gefüllt und zeigten ausschließlich heimische Meereslebewesen. Im Zuge der Umgestaltung der Südstrandpromenade wurde 1987/88 das Seewasseraquarium in die neue Gestaltung einbezogen und erhielt als Hauptattraktion ein Seehundbecken.
Im Jahre 2001/2002 wurde das Seewasseraquarium im Rahmen eines Investitionsvorhabens zusammen mit der denkmalgeschützten Strandhalle komplett umgestaltet und wesentlich erweitert. Durch die Zusammenlegung des bisherigen Seewasseraquariums mit der Strandhalle und einem Erweiterungsbau auf dem Gelände der ehemaligen Strandhallenterrasse entstand ein modernes Schauaquarium inklusive angeschlossener Gastronomie und eigenständigem Kinderspielbereich. Wiedereröffnung wurde zum "Wochenende an der Jade" am 2. Juli 2002 gefeiert. In den modernen Anlagen mit über 500.000 Litern Meeres- und Süßwasser werden Seehunde, Pinguine, Brillen-Kaimane, Haie und unzählige andere Meeresbewohner gezeigt. Neben dem bereits erwähnten Seehundbecken ist das große subtropisch/tropische "Fischgesellschaftsbecken" mit seinen 200.000 Litern Heimat von rund 120 verschiedenen Fischarten. Auch in diesem Becken kann der Lebensraum der Meeresbewohner aus der Unterwasserperspektive betrachtet werden. Neben den beiden "Superbecken" werden zahlreiche weitere kleinere Schaubecken mit zum Teil skurrilen Unterwasserbewohnern gezeigt.
Im Frühjahr 2015 eröffnete im Aquarium zusätzlich eine neue Urzeitmeer-Ausstellung. Die interaktive Ausstellung zeigt die Entstehungsgeschichte unserer Erde in den vergangenen 2,3 Milliarden Jahren. Sie beginnt mit ihrer Darstellung im Präkambrium und endet im Quartär, das bis in die heutige Zeit reicht. Gezeigt werden u.a. Fossilien aus den entsprechenden Zeiträumen.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto13Foto3
Südstrand 123 - 26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421 / 50 66 444
Öffnungszeiten:
täglich 10-18 Uhr
Weitere Informationen im Internet:
::Aquarium Wilhelmshaven

Arngast-Leuchtturm
Der rot-weiß-rote Leuchtturm Arngast liegt inmitten des Jadebusens auf einer Sandbank der früheren Insel Arngast. Der Name des Leuchtfeuers erinnert an den ehemaligen kleinen Ort Arngast, der im 17. Jahrhundert durch schwere Sturmfluten zerstört wurde. Noch 1882 bestanden zwei kleine Restinseln, die aber inzwischen auch verschwunden sind. Der Leuchtturm entstand 1909/1910 als Orientierungs-/Leitfeuer für die Jade und steht ungefähr dort, wo sich damals die Kirche des Ortes Arngast befand. Bis 1967 war der Turm mit einer ständigen Wache besetzt. Seither wird das ::Leuchtfeuer vom Wasser- und Schifffahrtsamt fernbetrieben und -überwacht. Das markante Seezeichen ist rund 4,5 km vom Wilhelmshavener Südstrand entfernt und von der Südstrandpromenade gut zu sehen. Seit 2003 steht der 36,27 m hohe Leuchtturm unter Denkmalschutz.
1Foto1

Auftauchen
1974 wurde die Leitung der bis dahin eigenständigen Marinearsenale von Wilhelmshaven und Kiel zusammengelegt. Wilhelmshaven erhielt die zentrale Leitung mit einem leitenden Direktor für beide Arsenalbetriebe. Diese Entscheidung machte es notwendig, ein neues Verwaltungsgebäude auf dem Gelände des Wilhelmshavener Marinearsenals zu bauen. Der Neubau, der am 19. September 1984 bezogen werden konnte, wurde als Randbebauung direkt an die Gökerstraße geplant und schloss sich unmittelbar an den nördlichen Flügel des denkmalgeschützten Werfttors 1 an.
In dem zur Gökerstraße offenen Innenhof des Gebäudes befindet sich die Bronzeskulptur "Auftauchen" von Prof. Eberhard Linke aus Saulheim. Die beeindruckende Plastik im Innenhof hat eine Höhe von 2,30m und ist ungefähr 1,80m breit. Sie soll mit ihrer Darstellung die Bewegung des Ansteigens
symbolisieren. Grundlage war für Prof. Linke die Assoziation an auftauchende Objekte.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1

Ausstellung "Der Pottwal von Baltrum"
Seit dem Juli 1997 werden in Wilhelmshaven das Skelett und Organe eines am 4. November 1994 vor der ostfriesischen Insel Baltrum gestrandeten Pottwals gezeigt. Pottwale leben nicht in der Nordsee, denn sie bevorzugen die Tiefsee. Der Pottwal von Baltrum war wahrscheinlich auf dem Weg nach Süden in wärmere Gewässer als er sich in die "flache" Nordsee verirrte. Im immer flacher werdenden Wattenmeer vor Baltrum verlor er ungültig die Orientierung und strandete auf einer Sandbank. Dort starb er.
Wissenschaftler aus Deutschland und den Niederlanden untersuchten den 40 t schweren Wal. Sie entnahmen ihm die inneren Organe und retteten sie so vor der Verwesung. Das Herz, Bronchialbaum, Kehlkopf und Speiseröhre, sowie Blasloch und Penis wurden in Heidelberg mit dem neuartigen "Plastinationsverfahren" konserviert. Die 150 Einzelteile des Skeletts wurden in Wilhelmshaven gesäubert und von der Schwanzflosse wurde ein Abguss erstellt. Alle Einzelteile des Skeletts sind so dargeboten, das sie einerseits die riesige Größe des Meeressäugers verdeutlichen, andererseits den Eindruck harmonischer Offenheit vermitteln, und überdies das Gefühl vermitteln, im Inneren des gewaltigen Tieres zu sein. Alleine der 1,5 m breite Skelettschädel wiegt rund 500 kg. Umgeben ist das Wal-Skelett von den größten konservierten Organen der Welt - Herz, Bronchien, Penis und Blasloch des Wals. Weiter wird die Ausstellung durch eine Vielfalt ergänzender Darstellungen und Informationen abgerundet.
Alle diese Dinge sind nun Bestandteil der Wilhelmshavener Ausstellung mit dem Titel "wal.welten", die zuerst in einem Ausstellungsgebäude direkt am Südstrand untergebracht war, ab Juni 2001 dann jahrelang im ::Küstenmuseum Wilhelmshaven am Bontekai (ehem. Jahnhalle) zu sehen war und nun ab Juni 2011 in neuer Umgebung im ::Wattenmeer Besucherzentrum ein Zuhause findet. Zusätzlich zu Skelett und Organen werden interessant aufbereitete Informationen zu den Themen Evolution des Wals, Walschutz und Walfang gezeigt. Videofilme zum Thema Wale und Aufzeichnungen von Walgesängen runden die Ausstellung ab.
Virtual Earth::Virtual Earth

Ausstellung "Kunst im Ratrium"
Seit 2007 ist ein Großteil der Wilhelmshavener Stadtverwaltung wieder im völlig neu gestalteten RATRium am Rathausplatz 10 untergebracht. In der 2. Etage des Gebäudes befindet sich das Kulturbüro der Stadt Wilhelmshaven. Im großflächigen Foyer des Kulturbüros werden seit April 2008 wechselnde Kunstausstellungen gezeigt. Pro Jahr sind jeweils bis zu sechs Einzel- oder Gruppenausstellungen geplant. Die Ausstellungen sollen Künstlern aus Wilhelmshaven und Friesland die Gelegenheit geben, sich und ihre Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren. Feste Größe im Konzept ist eine jährliche Ausstellung mit Bildern aus der Gemäldesammlung der Stadt Wilhelmshaven, einer Sammlung, die durch das Kulturbüro verwaltet wird. Der ersten Ausstellung "Wege" mit Bildern aus der Gemäldesammlung der Stadt (April 2008) folgten die Ausstellungen "Seven Years" mit Bildern von Z. Sarah Stellmach, "Hand in Hand" mit Fotos von Axel Biewer, "Hautnah - Passion in Kohle" mit Bildern von Gerhard Rose, "Fantasie und Meer" mit Öl- und Acrylbildern von Grete Straub (März 2009), "Menschenbilder" mit Ölbildern von Heike Eilts (Juli 2009), "Nordwind" mit Kunstwerken der Airbrushgruppe Nordwind Wilhelmshaven (November 2009), "Container" mit Bildern von Klaus Henicz (April 2010),  "Im Meer von immer mehr" mit Photographien vom Rainer M. Brieskorn (Oktober 2010) sowie "Kunst im Doppelpack" mit Bildern von Dagmar Braun-Kirchen und Bärbel Meiners (Dezember 2010). Das Interesse der Öffentlichkeit an den Ausstellungen nimmt stetig zu, was auch an den hohen Besucherzahlen zu den Vernissagen der Ausstellungen zu sehen ist. Zur Zeit findet keine aktuelle Ausstellung statt.
Öffnungszeiten:
Montag-Donnerstag 8.00-15.30 Uhr
Freitag 8.00-12.30 Uhr
Tel.: 04421 / 16-1428

Ausstellung "Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte"
Der Verein Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationen zur Verkehrsgeschichte der Region Wilhelmshaven zusammen zutragen. Mit seiner Ausstellung erinnert er an die Wilhelmshavener Straßenbahn, die Vorortbahn oder die Omnibusbetriebe der Region.
Ein Schwerpunkt bildet dabei der ::Nordwestdeutsche Fahrzeugbau Wilhelmshaven (NWF). Der 1946 gegründete Nutzfahrzeughersteller mit Sitz in Wilhelmshaven baute hauptsächlich Omnibusse und war Anfang der 1950er Jahren einer der größten Arbeitgeber in Wilhelmshaven. Der Verein verfügt auch über mehrere Großexponate, u.a. einen stromlinienförmigen Traditionsbus vom Typ NWF-Leichtbus BK aus dem Jahre 1954, einen der ersten Omnibusse mit dem damals für den Omnibusbau wegweisenden Konzept einer selbsttragende Konstruktion. Der restaurierte fahrbereite Bus wird bei verschiedenen Ereignissen, so z.B. bei der ::Langen Nacht der Museen als Transportmittel eingesetzt und ist für den Verein ein wichtiges Aushängeschild.
Ziel des Vereins "Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte e.V." ist der Aufbau einer ständigen Ausstellung seiner Fahrzeuge und des zusammengetragenen Materials. Er ist daher auch Mitglied im Museumsverband Niedersachsen Bremen, der oldenburgischen Landschaft und im Förderverein Küstenmuseum. Die vom Verein zusammen getragenen Informationen, Fotos, Modelle im Maßstab 1:20 und weitere Exponate wurden eine Zeitlang in Räumlichkeiten des Vereins im Bavaria-Haus an der Rheinstr. 14 gezeigt. Aktuell wird die Ausstellung nach einer längeren Ausstellungspause in einem ehemaligen Ladengeschäft in der Posener Str. 53 wieder aufgebaut.
1Foto12Foto2
Weitere Informationen im Internet:
::Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte

Bahnhof West
Der Bahnhof Wilhelmshaven-West in der Jeverschen Straße 28 ist ein ehemaliger Personenbahnhof an der Eisenbahnstrecke Wilhelmshaven-Oldenburg. Das Bahnhofsgebäude liegt im heutigen Wilhelmshavener Stadtteil Bant, wurde aber am 1. Oktober 1908 als Bahnhof der oldenburgischen Gemeinde Bant in Betrieb genommen. Rund zwei Jahre später erhielt er nach der Vereinigung der Gemeinden Bant, Heppens und Neuende zur oldenburgischen Stadt Rüstringen die Bezeichnung "Bahnhof Rüstringen". Diese Bezeichnung verlor er bereits 1937 wieder, als die beiden Jadestädte Wilhelmshaven und Rüstringen durch das "Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen" zur Stadt Wilhelmshaven zwangsvereinigt wurden. Ab dem Zeitpunkt der Vereinigung bis zu seiner Stilllegung am 21. Mai 1966 führte er die Bezeichnung "Bahnhof Wilhelmshaven-West" oder kurz "Bahnhof West". Den stärksten Verkehr erlebte der Bahnhof 1947 als 192.518 Fahrkarten verkauft wurden. 1965 waren es nur noch 6.373 Fahrkarten. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und wird zum einen Teil von dem gleichnamigen Restaurant mit Biergarten "Bahnhof West" genutzt. Der andere Teil dient der Sportschützenabteilung des Eisenbahner Sport Vereins (ESV) als Vereinsheim und Schießstand.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto3

Banter Fischerdorf
Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich zwischen dem Wilhelmshavener ::Südstrand und dem ::Flugplatz Mariensiel. Das Dorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Hafens. Einfache Leute betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien zu decken. Die Anfangs einfachen Holzhütten dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen. Zudem stellte man Reusen für den Granatfang in die Priele des vorgelagerten Watts.
Während der Deicherhöhungsarbeiten 1982 mussten die ursprünglich fest im Deichfuß verankerten Fischerbuden aus Gründen der Deichsicherheit weichen und wurden abgerissen. Statt fester Fischerhütten wurden befestigte Stellplätze in den Deich integriert, auf denen die heutigen mobilen Fischerhütten während der Saison von April bis Oktober stehen. In den restlichen Monaten werden die mobilen Hütten Innendeichs gezogen und in Sicherheit gebracht. Viele der dort bereits in 3. bzw. 4. Generation stehenden Banter Fischer üben auch heute noch traditionelle Fangmethoden aus, wie z.B. Pieren mit auf Wollfäden aufgezogenen Wattwürmern, Granat- und Schollenfang mit der Sperrlage vom Boot aus sowie mit Stellnetzen und Reusen.
Im Oktober 2013 war das Banter Fischerdorf Filmkulisse für den ARD-Tartort "Kaltstart" mit den neuen Hamburger Kommissaren Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring), Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller) und
Jan Katz (Sebastian Schipper). Bei einer Gasexplosion in einer nachgebauten Fischerhütte kommen lt. Drehbuch zwei Polizisten und ein Menschenhändler ums Leben. Die Spur führt die Ermittler durch Wilhelmshaven und speziell in das Umfeld des neuen Containerterminals JadeWeserPort. Anlässlich der Tatort-Dreharbeiten durften die Fischerhütten rund 4 Wochen länger als gewöhnlich Außendeichs stehen.Virtual Earth::Virtual Earth
Weitere Impressionen vom Banter Fischerdorf im Internet:
::Gezeiten und Wolken im Zeitraffer - ein Tag am Banter Fischerdorf von Michael Krüger
::Gewitter am Banter Fischerdorf von Michael Krüger

Banter Kirche
Die evangelisch-lutherische Banter Kirche befindet sich an der Werftstraße in Höhe der Anton-Müller-Straße. Die Planungen für die Kirche entstanden nach der offiziellen Gründung der Kirchengemeinde Bant am 1. April 1886. Die Grundsteinlegung erfolgte am 7. Juni 1899 im Beisein des Großherzogs von Oldenburg Nikolaus Friedrich Peter. Der Kirchenbau wurde nach den Bauplänen des damaligen Oberbauinspektors Freese aus Oldenburg gebaut und am 20. Dezember 1900 eingeweiht. Sie ist eine typische Vertreterin des Eisenacher Regulativs, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlassenen Kirchenbauverordnung. Im 2. Weltkrieg wurde die Banter Kirche bei einem Bombenangriff am 15. Oktober 1944 schwer beschädigt. Alleine der Taufstein, die Kanzel und die Kirchenbänke entgingen den Bomben und stehen heute unter Denkmalschutz. Die Behebung der Zerstörungen der Kirche dauerten bis 1953. Die Kirchenfenster nach einem Entwurf von Hermann Oekten stammen aus dem Jahre 1952. Die Orgel von 1953 stammt von der Wilhelmshavener Orgelbaufirma Führer. 1978/79 erfolgte eine grundlegende Renovierung der Kirche.
Im Vorraum der Kirche befindet sich die Fotografie eines Sargdeckels, der bei Ausgrabungen auf der ehemaligen Banter Kirchenwurt gefunden wurde. Mit der Fotografie der Grabplatte will die Kirchengemeinde auf die ursprüngliche Banter Kirche hinweisen, die bei der Antoniflut 1511 mit dem Dorf Bant untergegangen ist. Am Standort der ursprünglichen Kirche ist heute die ::Banter Ruine
zu sehen.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto5

Banter Ruine
Auf der Wurt des ehemaligen mittelalterlichen Banter Kirchhofes wurden bei Ausgrabungen in den Jahren 1863/1865 Steinsärge entdeckt, die in der damaligen wissenschaftlichen Forschung Aufsehen erregten. Die Steinsärge befinden sich heute im Oldenburger Landesmuseum. In zeitgenössischen Berichten hieß es: "Im August 1863 wurde der Sarg Nr. 1 an der Südostseite, der nicht weit davon gelegene Sargdeckel im Frühjahr 1864 aufgefunden und ausgegraben. ... Das Relief des Sargdeckels, welches in seiner Zusammenstellung auf einen Würdenträger der Kirche hinweist, hat im Allgemeinen eine symmetrische Zeichnung. Auffallend ist die Abweichung der Abschlusslinie an dem gabelförmigen Teil des Kreuzstabes in der Mitte des Reliefs. Im Sarge befanden sich zwei Schädel und einige Knochenreste". Weitere Ausgrabungen folgten, bei  denen der Grundriss einer einschiffigen gotischen Kirche freigelegt werden konnte. Der damalige Wilhelmshavener Verschönerungsverein veranlasste 1889 die Freilegung der Fundamente des alten Kirchenschiffes und rekonstruierte einen Teil der Mauerfundamente und der halbrunden Apsis. Die künstliche Ruine hat die leicht erhöhte Kirchenwurt an der Jadeallee in der Nähe des heutigen Grodendammes ohne Zweifel erhalten. Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1

Banter See
Der heutige Banter See gehörte bis 1945 als West- und Zwischenhafen zum Hafengebiet von Wilhelmshaven. An der Nordseite dieses ehemaligen Hafengebietes befanden sich große Kai- und Rüstungsanlagen. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden sämtliche militärischen Anlagen durch umfangreiche und gründliche Sprengungen unbrauchbar gemacht und die einzelnen Hafenbecken wurden durch Dämme aus Trümmerschutt voneinander getrennt. Durch eine dieser Aufschüttungen zwischen Großen Hafen und Zwischenhafen (heutiger Grodendamm) entsteht der Banter See. Der See hat heute noch einen leichten Salzgehalt (Brackwasser), da der Grodendamm teilweise durchlässig ist und so ein Wasseraustausch mit dem salzhaltigen Wasser des Großen Hafen stattfindet.
Der Banter See hat sich seit der Abtrennung vom restlichen Hafengebiet als Naherholungsziel der Wilhelmshavener Bürger entwickelt. Kleingartenanlagen, Vereine und das Freibad "Klein-Wangerooge" prägen das Bild.
Weiterhin gibt es im Banter See eine einzigartige Kolonie von Flussseeschwalben auf künstlichen Inseln, die von Wissenschaftlern der ::Vogelwarte Helgoland vor mehr als 20 Jahren gebaut wurden. Seit zwölf Jahren untersuchen die Forscher das Leben der Seeschwalben mit modernster Technik. Forscher in aller Welt reißen sich um die Daten aus Wilhelmshaven, denn solche jahrzehntelangen Beobachtungen an Vögeln sind höchst selten. Die Forschungsergebnisse kommen vor allem den Flussseeschwalben selbst zu Gute. Denn mit diesen Daten lernen Naturschützer zum ersten Mal das Verhalten der bedrohten Vögel richtig kennen und können sie so wirkungsvoller schützen.
Der Banter See ist außerdem auch als Tauchrevier über die Region hinaus bekannt. Direkt am Nordufer des Sees hat der Unterwasser-Club Manta e.V. sein Vereinshaus. Der Banter See bietet sowohl dem ungeübten als auch dem geübten Taucher etwas. Mitglieder des UWC Manta haben interessante Tauchobjekte im See dokumentiert und stellen diese Dokumentation auf den Internetseiten des Vereins zur Verfügung.
2012 wurde der ::Rundweg Banter See eröffnet. Der sehr gut ausgeschilderte, rund 7,5 km lange Rundweg führt Fußgänger und Radfahrer einmal rund um den Banter See.

Virtual Earth::Virtual Earth
Weitere Informationen im Internet:
::UWC-Manta
::PanoramaFoto1

Banter Werftarbeitersiedlung
Die Banter Werftarbeitersiedlung ist heute die größte in Deutschland noch erhaltende Arbeitersiedlung aus dem 19. Jahrhundert. Die unter Denkmalschutz gestellte Siedlung wurde zwischen 1871 und 1879 von Adolph de Cousser, einem Ziegeleibesitzer aus Hahn im Ammerland gebaut. De Cousser erkannte den Bedarf an Wohnraum für die bei der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven tätigen Arbeiter. Im preußischen Wilhelmshaven war der Wohnraum knapp und so baute de Cousser an der Grenze zu Wilhelmshaven auf oldenburgischem Gebiet einstöckige Doppelhäuser aus Klinker seiner Ziegelei. Die kostengünstigen Wohnhäuser waren zwar nur ca. 50 m² groß, hatten jedoch alle einen eigenen kleinen Garten sowie ein sauberes Umfeld durch gepflasterte Straßen und einer Entwässerung zum Banter Siel. Der Erfolg blieb nicht aus. Die Werftarbeiter, viele von ihnen stammten aus den eher dörflich geprägten preußischen Ostgebieten, zogen die kleinen Häuser den Wilhelmshavener Mietskasernen eindeutig vor. Die kleine Siedlung erhielt nach dem Deutsch-Französischen Krieg den Namen Belfort. Die Preußische Admiralität kaufte 1874/1875 alle bis dahin erstellten 107 Zweifamilienhäuser- und 9 Vierfamilienhäuser und erteilte de Cousser ab 1874 den Auftrag für weitere 35 Doppelhäuser; ab 1876 für nochmals 88 Doppelhäuser südlich der Bahnlinie. Die Baukosten pro Wohnung wurden vertraglich auf 1250 Reichstaler begrenzt. Die so in weniger als 10 Jahren entstandene Siedlung mit ihren rund 500 Wohnungen war die Keimzelle für die am 1. November 1879 gegründete oldenburgische Gemeinde Bant. Um ihren außerordentlichen baugeschichtlichen Charakter zu erhalten, wurde die komplette Siedlung 1975 unter Denkmalschutz gestellt. Die Häuser der Siedlung befinden sich, grob beschrieben, in einem Rechteck, welches im Osten durch die Werftstraße, im Süden durch die Weserstraße, im Westen vom Banter Weg sowie im Norden von der Peterstraße begrenzt und durch die Bahnlinie Wilhelmshaven/Oldenburg in zwei Hälften unterteilt wird.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1

Begegnungsstätte der Heimatvereine
Am Paul-Wulf-Weg in der Grünanlage "Brommygrün" befindet sich seit 1983 eine Begegnungstätte der Heimatvereine, die von den beteiligten Heimatvereinen gestiftet wurde. Die Begegnungsstätte besteht aus einem großen Findling, auf dem eine Bronzetafel mit der Inschrift "Begegnungstätte der Heimatvereine" angebracht wurde. Neben dem Findling steht eine niedrige, ca. 2 m lange und ca. 30 cm hohe Informationstafel mit den Namen der beteiligten Heimatvereine. Auf der ursprünglichen hölzernen Tafel waren elf kleine blaue Schilder im dreireihigen Versatzmuster 2 x 1 x 2 x 1 x 2 x 1 x 2 angebracht. Die elf auf den Schildern genannten Heimatvereine waren der "Verein der Mecklenburger und Vorpommern gegründet 1914", der "Verein der Berliner und Brandenburger gegründet 1950", die "Landsmannschaft Westpreußen Gegründet 1951", der "Ostfriesenverein 'Eala frya Fresena' gegründet: 1906", der "Heimatverein der Thüringer und Sachsen gegründet 19xx", die "Landsmannschaft Pommern gegründet 1949", der "Verein der Hamburger gegründet 1954", der "Verein der Schleswig-Holsteiner Gegründet 1912", die "Landsmannschaft Ostpreußen gegründet 1948", die "Landsmannschaft Oberschlesien gegründet 1950" und die "Landsmannschaft Schlesien gegründet 1950".
Auf der heutigen, neueren Informationstafel sind nur noch die Landsmannschaften Westpreußen, Ostpreußen, Pommern, Oberschlesien und Schlesien sowie der Ostfriesenverein mit ihren Gründungsdaten vertreten.
Das "Brommygrün" ist eine schmale, aber langgezogene Grünanlage, die von der Bismarckstraße bis zur Friedenstraße verläuft. Sie war im Ansatz schon in den Plänen des Landschaftsarchitekten Leberecht Migge (1881–1935), dem Planer des ::Rüstringer Stadtparks, vorgesehen. Sie wurde aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg im ersten Wilhelmshavener Flächennutzungsplan von 1951 ausgewiesen und dann abschnittsweise angelegt. Die Grünanlage ist nach dem Konteradmiral Karl Rudolf Brommy (1804–1860) benannt, dem ersten Befehlshaber der Reichsflotte, die von 1848 bis 1852/1853 die erste gesamtdeutsche Marineflotte war.
1Foto12Foto2

Berliner Bär
Der Berliner Bär ist die Steinskulptur eines auf zwei Beinen stehenden Bären, die sich seit dem 16. November 1963 auf einer größeren Verkehrsinsel an der Nordseite der Kortekreuzung (Bismarckstr./Gökerstr./Knorrstr.) befindet. Gestiftet wurde die von Johann Schulz geschaffene Skulptur von den "Wilhelmshavener Kanu-Freunden e.V. 1950". Für die Schenkung an die Stadt wurden 6000 DM ausgegeben.
Die Skulptur ist zusammen mit ihrem Klinkersockel rund 2,10 m hoch und symbolisiert die enge Verbundenheit der Wilhelmshavener Bürger mit der geteilten Stadt Berlin. Der Klinkersockel zeigt eine Tafel mit der Eintragung "Berlin 511 KM", die die Entfernungsangabe Berlin – Wilhelmshaven angibt, sowie eine Tafel mit der Eintragung "Gestiftet von den Wilhelmshavener Kanu-Freunden e.V. 1950". 
Die Skulptur ist übrigens ein Duplikat, da die Originalskulptur bei ihrer Anlieferung auf Wunsch des Stifters zunächst auf dem ::Berliner Platz aufgestellt wurde. Dies war der Stadtverwaltung jedoch nicht Recht, die die Korte-Kreuzung festgelegt hatte. Bei der anschließenden Umsetzung per Kran passierte dann ein ::Malheur, bei dem die Skulptur zu Boden fiel und schwer beschädigt wurde. Daraufhin erstellte Johann Schulz eine weitere Figur, die noch heute an der Korte-Kreuzung steht.
Eine nachträgliche Änderung an der Skulptur erfolgte nach der Einweihung. Die ursprüngliche Entfernungsangabe am Sockel lautete 520 KM. Während der Enthüllungsfeier machten geladene Berliner Gäste die Wilhelmshavener Honoratioren darauf aufmerksam, dass die Entfernungsangabe nicht korrekt ist. Die richtige Entfernung beträgt nur 511 KM. Entsprechend dem Hinweis wurde die Entfernungsangabe dann korrigiert.
Der stehende Berliner Bär ist das weltweit bekannte Symbol der Stadt Berlin. Das älteste Stadtsiegel Berlins mit zwei stehenden Bären geht auf das Jahr 1280 zurück. Der Legende nach lebten seinerzeit im sumpfigen Berliner Siedlungsgebiet Braunbären.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto2

Berliner Platz
Der Berliner Platz liegt im Dreieck zwischen der Bismarckstraße, dem Mühlenweg und der Berliner Straße. Auf ihm wurde 1967 das vom Wilhelmshavener Architekt Dipl.-Ing. Hans-Günther Harms entworfene Mahnmal errichtet, das an die Situation der geteilten Stadt Berlin nach dem Bau der Berliner Mauer vom August 1961 erinnert. Der Entwurf von Harms für das Mahnmal war der Gewinner eines von der Stadt ausgelobten Ideenwettbewerbes mit der Aufgabenstellung: "Auf dem Platz soll eine Plastik erstellt werden, die das derzeitige Schicksal Berlins versinnbildlicht und ein Symbol des Ringens der ehemaligen Hauptstadt um Freiheit und Frieden darstellt".
Das Mahnmal besteht aus zwei einzelnen 6 m hohen Stahlbetonhalbbögen, die sich über ein symbolisch angedeutetes Stück der "Berliner Mauer" treffen und so die Mauer und Trennung überbrücken. Ein 17 m x 14 m großes und 60 cm tiefes Wasserbecken neben diesem Ensemble rundet den Platz ab und erhöht die Wirkung durch seine Spiegelung. Das Wasserbecken, von Harms zunächst kleiner konzipiert, wurde auf Wunsch der Wilhelmshavener Stadtväter vergrößert, um die Verbindung Wilhelmshavens zur alten Reichshauptstadt zu verdeutlichen.
Nach dem Fall der Berliner Mauer und der anschließenden Wiedervereinigung Deutschlands wurde dem Mahnmal ein Hinweis auf diese Ereignisse hinzugefügt. Der Hinweis wurde an dem Fragment der "Berliner Mauer" im Bereich des Wasserbeckens angebracht und trägt die Daten
von Mauerfall und Wiedervereinigung "9.11.1989"  und "3.10.1990" sowie den knappen Zusatz "DIE MAUER TRENNT NICHT MEHR". Die Enthüllung des Hinweises erfolgte am 3. Oktober 1990 im Rahmen der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten.
1978 erhielt der Platz an der Ecke Berliner Str. und Bismarckstr. eine "Litfaßsäule" im Original Berliner Stil. Die Litfaßsäule ist eine Stiftung der Stadt Berlin an die Bürger Wilhelmshavens. Auf ihr wurden zunächst Plakate zu Berliner Veranstaltungen geklebt. Heute werden nur noch lokale Veranstaltungen beworben.
Auf der westlichen Spitze des Berliner Platzes wird jedes Jahr in der Vor-/Weihnachtszeit ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Bis vor einigen Jahren war diese Tanne ein Geschenk der Druiden-Loge "Jade Veritas" und ihrer Partnerloge "Selago" aus Kristiansand/Norwegen. Die Tanne wurde stets frisch in Norwegen geschlagen, dann nach Wilhelmshaven transportiert und als "Norwegische Freundschaftstanne" aufgestellt. Der Brauch wurde seit 1972 betrieben – ursprünglich auf dem Bahnhofsvorplatz –, dann etliche Jahre auf dem Berliner Platz bis die jährlichen Transportkosten so hoch wurden, dass dieser schöne Brauch aufgegeben werden musste. Nun sucht die Stadt jährlich einen Baumspender, der für diesen traditionellen Standort einen Weihnachtsbaum spendet. Bisher konnte dieser immer noch gefunden werden.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1

Bismarck-Brunnen
siehe ::Seehunde-Brunnen

Bismarck-Denkmal
Das Bismarck-Denkmal auf dem Bismarckplatz ist nach dem langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815–1898) benannt. Es ist bereits das zweite Denkmal seiner Art auf dem  Marktplatz. Das ::erste Bismarck-Denkmal zu Ehren des "Eisernen Kanzlers" – seit 1895 auch Ehrenbürger der Stadt – entstand im Jahr 1905 durch den Bildhauer Georg Meyer-Steglitz. Es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Bereits seit 2009 setzte sich der bekannte Wilhelmshavener Drehorgelspieler August Desenz mit seiner August-Desenz-Drehorgel-Stiftung für eine Neugestaltung des Bismarckplatzes ein. Zur Verschönerung wollte der langjährige CDU-Ratsherr mit einem Bismarck-Denkmal beitragen. Zunächst war an einen Sockel mit einer Büste Bismarcks gedacht, dann an eine 3,50 m hohe Betonstele mit einem „herausgeschobenen“, hervorstehenden Porträt von Bismarck. Diese Entwürfe wurden jedoch nicht realisiert. Stattdessen wurde ein Entwurf für ein „möglichst realistisches, originalgetreues Denkmal“ gewählt und der Stadt als Geschenk angeboten. Die Kosten für Statue und Sockel wollte Desenz mit seiner Drehorgel erspielen, die Kosten für Fundament und Neugestaltung des Denkmals sollte die Stadt Wilhelmshaven übernehmen.
Bei der nun folgenden Diskussion bezüglich der Annahme der Schenkung zeigte sich schnell, dass die Wiederaufstellung eines Bismarck-Denkmals in der heutigen Zeit bei Teilen der Wilhelmshavener Bevölkerung auf wenig Gegenliebe stieß. Am 26. November 2014 kam es daher zu einer Kampfabstimmung im Rat der Stadt, bei der die Schenkung schließlich mit einer hauchdünnen Ein-Stimmen-Mehrheit (20:19) angenommen wurde.
Das neue Bismarckdenkmal wurde dann am 25. April 2015 offiziell eingeweiht. Das Denkmal zeigt eine 2,40 m Bronzestatue, die mit Blickrichtung Norden auf einem rau behauenem Sockel aus gebrochenem Granit steht. Dargestellt ist der ehemalige Reichskanzler in Uniform und mit wehendem Mantel, mit der Hand am Degen, aber ohne die oft übliche Pickelhaube. Die Statue ist zusammen mit dem Sockel rund 4,40 m hoch. Sie wurde von dem Künstlers Sergey Musat aus Hötensleben in Sachsen-Anhalt entworfen und von der bekannten Gießerei Lauchhammer in Lauchhammer in Brandenburg gegossen.
Bereits bei der Übergabe der Schenkungsurkunde am 9. März 2015 dankte Oberbürgermeister Andreas Wagner Augst Desenz für sein unermüdliches Engagement und versprach, dass bis Jahresende 2015 Entwürfe für eine Umgestaltung des Bismarckplatzes vorliegen würden. Der Standort des neuen Denkmals solle dabei als zentraler Gestaltungspunkt erhalten bleiben.
::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto3

Bocciaspieler
Die ca. 3 m hohe Bronzeskulptur eines athletischen Bocciaspielers wurde zunächst im Sommer 1979 anlässlich einer Kunstausstellung zusammen mit anderen Objekten in der Fußgängerzone der Marktstraße gezeigt. Die Figur des Künstlers Michael Schwarze aus Nümbrecht wurde dann 1980 von der Stadt Wilhelmshaven angekauft und auf der Grünfläche an der Paul-Hug-Straße zwischen Kieler Straße und Mozartstraße aufgestellt. Die Überbetonung bestimmter körperlicher Fähigkeiten und Spezialisierungen soll die gleichzeitige Verarmung geistiger Fähigkeiten und menschlicher Werte verdeutlichen.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto4



Bogenspannerin
Die Skulptur einer nackten jungen Frau, die einen Bogen spannt, ist die Nachbildung einer Bronzestatue, die im Original in der Wilhelmshavener Patenstadt Bydgoszcz (dem früheren Bromberg) in Polen steht. Das vom Bilderhauer Ferdinand Lepcke (1866–1909) geschaffene Werk wurde von der Stadt Bromberg für 5840 Mark erworben und im September 1910 im Stadttheatergarten in Bromberg enthüllt. Das nackte Fräulein erregte in den nachfolgenden Jahren immer wieder die Gemüter der Bromberger Bürger. Das bogenschießende Fräulein hat in Deutschland einige Kopien. Die Wilhelmshavener Kopie entstand 1982 im Auftrag des Wilhelmshavener "Bromberger Heimatkreises" von einer weiteren Kopie in Coburg. Sie wurde der Stadt Wilhelmshaven gestiftet und auf dem Störtebekerplatz gegenüber dem RATRium (Bismarckstr. / Ecke Am Rathausplatz) aufgestellt.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto4

Bontekai
Der Bontekai ist eine Kaianlage auf der Nordseite des "Großen Hafens" zwischen ::Deichbrücke und ::Kaiser-Wilhelm-Brücke. Der Bontekai erhielt seinen Namen nach dem am 10. April 1940 bei der Invasion von Norwegen gefallenen "Führer der Zerstörer" Kommodore Friedrich Bonte (1896–1940). Der Kai war im 2. Weltkrieg Liegeplatz der Zerstörer, dessen Befehlshaber Bonte von 1939–1940 war.
Seitdem der "Große Hafen" kaum noch hafenwirtschaftlich genutzt wird, sind um das Hafenbecken große Flächen mit attraktiven Wohnhäusern bebaut worden. Zwischen Wohnbebauung und Hafenbecken entstand am Bontekai eine Flaniermeile, die die Wilhelmshaven City mit dem ::Südstrand und der Südstrandpromenade verbindet. Am Bontekai selbst befinden sich mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die zwei Museumsschiffe ::Feuerschiff Weser und ::Kapitän Meyer, das Heimschiff "Arcona" der Marinekameradschaft v. 1894, das ::Küstenmuseum Wilhelmshaven und die virtuelle Unterwasserwelt ::OCEANIS. Mehrmals im Jahr strömen Tausende von Besuchern an den Bontekai, insbesondere zu den Großveranstaltungen ::Wochenende an der Jade und dem ::JadeWeserPort-Cup, aber auch zu einzelnen Veranstaltungen wie den häufig vorkommenden Besuchen von Großseglern wie der "Sedov" oder der "Mir" oder sportlichen Veranstaltungen wie dem NordseeMan-Triathlon. Zu den Großveranstaltungen "Wochenende an der Jade" und dem "JadeWeserPort-Cup" präsentiert sich der Bontekai als eine großartige Kulisse für Schiffe aller Art, zu sehen sind Traditionssegler, Dampf- & Museumsschiffe sowie Arbeitsschiffe heutiger Prägung. 2006 wurden der Bontekai für 700.000 EUR durch eine Vorplattung aufwendig saniert.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto3

Bonteplatz
Der Bonteplatz ist ein kleiner Platz in der Mitte des ::Bontekais am "Großen Hafen". Auf dem Bonteplatz ist die Original Schiffsschraube des Saugbaggers "Eduard Steckhan" zu besichtigen. Und direkt zwischen den beiden Hafentreppen am Platz befindet sich das Oberteil einer ausgemusterten Steuerbordtonne. Zu den Großveranstaltungen "Wochenende an der Jade" und dem "JadeWeserPort-Cup" steht hier eine der Livebühnen, auf der Gottesdienste stattfinden und Kleinkünstler, Shantychöre und Musikgruppen aller Couleur auftreten.Virtual Earth::Virtual Earth

Botanischer Garten
Der Pflanzengarten an der Gökerstraße 125 in Höhe der Fichtestraße ist der kleinste Botanische Garten Deutschlands.
Vorläufer des Botanischen Garten war der von dem Schullehrer Hinrich Schmidt von 1912 bis 1914 geschaffene Schulgarten auf dem Gelände der Grodenschule. Der Schulgarten auf einer Fläche von rund 500 m² diente der Unterrichtung und Unterweisung der Schüler. Während des 1. Weltkrieges blieb der Schulgarten sich selbst überlassen und diente hauptsächlich der Eigenversorgung. Erst 1922 gelang es Georg Harms, einem weiteren Lehrer der Grodenschule, den Schulgarten wieder als Lehrgarten zu nutzen. Anfang der 1930er Jahren wurde die Anlage des Schulgartens auf nunmehr 1550 m² vergrößert und neu gestaltet.
Im 2. Weltkrieg wurden die Grodenschule und ihr Schulgarten bei schweren Bombenangriffen fast vollständig zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte Georg Harms Pläne zu einem neuen Schulgarten auf dem Gelände der ehemaligen Grodenschule. Auf Grundlage seiner Vorschläge genehmigte der Rat der Stadt 1947 einen Haupt-Schulgarten, der später zum Botanischen Garten umgestaltet wurde. Auf einer Fläche von nur 8500 m² vermittelt er heute ein buntes Bild von ca. 2500 meist heimischen Pflanzenarten. Das Kernstück des Garten ist der sogen. Pflanzensoziologische Garten. In diesem Teil des Botanischen Gartens werden auf fest definierten Flächen die Pflanzen eines heimischen Bereiches vorgestellt. Hierzu wurden die Flächen so hergerichtet, dass sie den Lebensbedingungen der Pflanzengemeinschaften möglichst detailgetreu entsprechen. So wurde z.B. der Untergrund der Pflanzen der Dünengemeinschaft aus dem Sand des Geniusstrands geschaffen und der Untergrund der Pflanzen der Schuttgemeinschaft mit Gesteinstrümmern alter Gebäude angereichert. Die folgenden Pflanzengemeinschaften der nordwestdeutschen Region sind im Garten zu sehen: Grodengemeinschaft, Dünengemeinschaft, Marsch-Fettwiesengemeinschaft, Feldgemeinschaft, Waldgemeinschaft, Heidegemeinschaft, Trockenwiesengemeinschaft, Schuttgemeinschaft, Teichgemeinschaft, Moorgemeinschaft.
Im Frühjahr 1972 wurde der Botanische Garten um ein 230 m² großes Tropenhaus mit der Unterteilung temperiertes Haus und Warmhaus erweitert. 1980 kam ein Kalthaus mit Seerosenbecken und Sukkulentensammlung hinzu. Hier werden eine kleine aber feine Auswahl an Pflanzen aus den wärmeren Regionen der Erde (Mittelmeerraum, Tropen und Subtropen) gezeigt.
Im April 2013 musste das Tropenhaus jedoch aufgrund baulicher Mängel für Besucher gesperrt werden. Eine Sanierung wurde aus Kostengründen nicht durchgeführt, da man parallel dazu auch Pläne für einen Neubau des Tropenhauses diskutierte. Zwischenzeitlich wird der gesamte Standort des Botanischen Gartens in der Gökerstraße in Frage gestellt und eine Verlegung zu einem Standort in direkter Nähe zum ::Rosarium im Stadtpark geprüft. Solange die Wilhelmshavener Politik hierüber keine endgültige Entscheidung trifft, steht das Projekt "Neubau Tropenhaus" in den Sternen.
Der Botanische Garten ist an jedem Tag der Woche und in jedem Monat des Jahres geöffnet. Der Eintritt in den Garten und in das Tropenhaus ist kostenlos, auch wenn man sich über eine kleine Spende sicherlich freut. Öffentliche Führungen werden jeweils am 1. Sonntag des Monat durchgeführt. Zusätzliche Führungen sind nach Voranmeldung möglich. Der Botanische Garten gehört zum Bildungs- und Kulturbereich der Stadt Wilhelmshaven.
2012 feierte der Botanische Garten mit zahlreichen Aktivitäten seinen 100. Geburtstag.
Ab 2013 musste der Zugang zum Tropenhaus bei Schlechtwetter hin und wieder gesperrt werden, da es Befürchtungen gab, dass starker Wind das Glasdach in Mitleidenschaft ziehen könnte. Untersuchungen ergaben schließlich einen erheblichen Sanierungsbedarf, so dass Planungen für einen Neubau vorangetrieben wurden. Parallel dazu wurde die Zusammenlegung von Botanischen Garten und Rosarium am Rüstringer Stadtpark diskutiert, um eine Attraktivitätssteigerung der beiden Gärten zu erreichen und Synergieeffekte zu nutzen. Dieser Diskussion fiel eine schnelle Entscheidung pro Tropenhausneubau an der Gökerstraße zum Opfer, da der künftige Standort des Gartens nicht klar war. 2014 musste das Tropenhaus schließlich dauerhaft gesperrt werden. Die Arbeit an den Pflanzen erfolgte nur noch eingeschränkt und mit entsprechender Schutzbedeckung für den Kopf. Schließlich musste dies aus Sicherheitsgesichtspunkten auch aufgegeben werden und man entschloss sich zum Abriss des Tropenhaus. Dieser erfolgte im August 2014 nach dem traditionellen Regenfest und nachdem ein großer Teil des lebenden Inventars bei anderen Institutionen untergebracht werden konnte.
Im September 2014 fiel im Rat der Stadt die Entscheidung, einen neuen Botanischen Garten mit Tropenhausneubau in Nachbarschaft zum Rosarium am Stadtpark zu schaffen und den Botanischen Garten an seinem bisherigen Standort zum Ende der Saison 2015 zu schließen. Die Neueröffnung des Gartens ist in einer ersten Ausbaustufe für das Frühjahr 2016 geplant.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto56Foto67Foto7
Tel.: 04421 / 304543
Fax: 04421 / 304543
::Öffnungszeiten
Homepage:
::Botanischer Garten Wilhelmshaven

Bötchen
Das "Bötchen" ist eine Edelstahlskulptur im Außenbereich der ::Kunsthalle Wilhelmshaven. Die 1995 von dem Künstler Peter Könitz geschaffene Skulptur wurde zusammen mit anderen Werken des Künstlers während der Ausstellung "Peter Könitz Werke 19911998" in der Kunsthalle gezeigt und verblieb nach dem Ende der Ausstellung 1999 vor Ort.
Das Bötchen besteht aus einem 115 cm langen und 40 cm breiten, stilisierten Schiffsrumpf, der in der Mitte einen runden Edelstahlmast in Halbbogenform trägt. Das Ende dieses bogenförmigen Mastes berührt in rund 3 m Entfernung die Erde und stabilisiert so den Schiffsrumpf gegen ein Umfallen. Die Skulptur ist somit nicht ortsgebunden und kann ohne Probleme frei im Außenbereich bewegt werden.
Der 1942 in Mühlheim-Ruhr geborene Peter Könitz studierte Bildhauerei und lebt seit 1985 im ostfriesischen Wymeer im Rheiderland nahe der holländischen Grenze. Auf seinem Grundstück präsentiert er mit der "Skulpturenwiese Wymeer" eine Dauerausstellung mit einigen seiner Skulpturen für den Außenbereich.
::Virtual Earth
1Foto1
Homepage:
::Biografie Peter Könitz

Britische Telefonzelle
Vor dem ::Amtsgericht Wilhelmshaven in der Marktstraße 15 befindet sich ein Originalexemplar der bekannten roten Telefonzelle, die 1929 von dem britischen Architekten Sir Giles Gilbert Scott für die britische Postbehörde entworfen wurde. Das Telefonhäuschen vom Typ K6 ist ein Geschenk der schottischen Stadt Dunfermline, mit der Wilhelmshaven seit 1979 eine ::Städtepartnerschaft verbindet. Von den ursprünglich 95.000 in Großbritannien aufgestellten Telefonzellen  fallen immer mehr dem Mobilfunkzeitalter zum Opfer. Sie werden inzwischen selbst auf der Insel immer seltener. Das Wilhelmshavener Exemplar wurde nach ihrer Aufstellung von der Deutschen Telekom mit einem "deutschen" Telefon ausgestattet und ist bis heute vandalismusabhängig in Betrieb.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto2

Bromberger Gedenkstätte
Die Bromberger Gedenkstätte befindet sich seit August 1967 im Ostteil des ::Ehrenfriedhof am ::Rüstringer Stadtpark. Die Gedenkstätte erinnert an die Toten der Wilhelmshavener Patenstadt Bromberg. 1961 folgte die Stadt Wilhelmshaven mit der Übernahme einer Patenschaft einer ehemaligen ostdeutschen Stadt dem Beispiel vieler anderer westdeutscher Städte, die den Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus den früheren ::Ostgebieten des Deutschen Reiches eine stellvertretende Heimat geben wollten. Die Wilhelmshavener Wahl fiel auf die Stadt Bromberg, die bis 1919 die Hauptstadt des damaligen preußischen Regierungsbezirks Bromberg war. Das ehemalige Bromberg ist heute unter dem polnischen Namen Bydgoszcz die Hauptstadt der polnischen ::Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen und hat rund 350.000 Einwohner. Viele ehemalige Bromberger wurden nach dem 2. Weltkrieg im nordwestdeutschen Raum ansässig, einige davon in Wilhelmshaven. So entwickelten sich Kontakte zwischen der Stadt und den Vertretern der Heimatkreise Bromberg-Stadt und Bromberg-Land. Am 10. September 1961 erfolgte die offizielle Übernahme der Patenschaft mit dem 1. Bundestreffen der Bromberger vom 9. bis 11. September 1961 in Wilhelmshaven. Zu den sogenannten Bromberger Tagen reisten jährlich rund 700 bis 1000 ehemalige Bromberger oder mit Bromberg Verbundene aus der ganzen Bundesrepublik nach Wilhelmshaven. 1967 erfolgte dann beim 7. Bundestreffen der Bromberger die Einweihung der Gedenkstätte. Die vom Garten und Friedhofsamt entworfene Stele trägt die Inschrift: "Sie sind an Brahe und Weichsel in heimischer Erde geborgen, in Krieg und Vertreibung durch wilden Wahn schuldlos gefallen, oder sie schlafen, fern ihrer Heimat, entgegen dem ewigen Morgen. Herr über Leben und Tod, gib Gnade und Heimat uns allen. Den Bromberger Toten." Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden vielfältige Kontakte zur polnischen Stadt hergestellt, die 2006 zu einer offiziellen Städtepartnerschaft zwischen Bydgoszcz und Wilhelmshaven führten. Virtual Earth::Virtual Earth

Brunnen am Europaring
Der Brunnen am Europaring steht im nach seinen europäischen Straßennamen benannten Europaviertel. Aufgrund seiner abgelegenen Lage kennen selbst die wenigsten Wilhelmshavener diesen schönen Brunnen. Der von Hans Apken (1924–2011) und Rolf G. Klann (1925–2002) geschaffene Brunnen wurde 1975 beim Bau des Europaviertels von der Wilhelmshavener Spar- und Baugesellschaft e.G. in Auftrag gegeben.
Der Brunnen besteht aus einer ca. 3 m hohen konischen Säule aus Waschbeton, die an ihrer Spitze eine Kupfer-schale trägt, über die Wasser zu unterschiedlichen Seiten austritt. Von dort plätschert das Wasser dann über weitere 14 unterschiedlich große und unterschiedlich hoch angeordnete Kupferschalen in ein rund 4 m breites Rundbecken hinab.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto2

Brunnen "Großer Aufbruch"
Der Brunnen "Großer Aufbruch" befindet sich an der Südseite des ::Adalbertplatzes in unmittelbar Nähe des ::Adalbertdenkmals von 1882. Der von dem 1941 in Luxemburg geborenen Künstler Volker Gerlach geschaffene Brunnen wurde am 18. Juni 1981 offiziell der Stadt übergeben und war das Ergebnis eines Wettbewerbes, den die Stadt ausgelobt hatte.
Der Brunnen symbolisiert die Kraft und Energie des Wassers, das in der Lage ist, ganze Flächen aufzubrechen. Die runde Brunnenform besitzt einen Durchmesser von 5 m und besteht aus gebogenen Nirosta-Stahlplatten V4A. Diese sind so angeordnet, als hätte das in der Brunnenmitte wild schäumende Wasser die ebene Fläche aus Stahl gerade aufgebrochen.
Der Künstler verarbeitete für das Kunstwerk 3 t Nirosta-Stahl in einer Werkstatt im nahegelegene Marinearsenal Wilhelmshaven. Dort stellte ihm das Marinearsenal freundlicher Weise alle benötigten Werkzeuge zur Stahlbearbeitung zur Verfügung.
Der heutige Springbrunnen entstand an ungefähr der Stelle, an der ein Vorgängerbrunnen jahrzehntelang seine Fontäne in die Höhe gestoßen hatte. Der Vorgängerbrunnen war einer von zwei baugleichen Springbrunnen, die sich auf dem Adalbertplatz befanden. Der eine Springbrunnen befand sich an der Südseite des Platzes nahe dem Adalbert-Standbild. Sein gleiches Gegenüber befand sich an der Nordseite des Platzes, an der sich heute der ::Viktoriabrunnen befindet. Die beiden historischen Brunnen waren lt. einem Bericht der Wilhelmshavener Zeitung von 28.09.1977 noch bis Mitte der 1970er in Betrieb. Erst nach der Verlegung einer Druckrohleitung zur Kläranlage, bei der der Adalbertplatz aufgerissen wurde, blieben beide Brunnen außer Betrieb. Anschließend wurden die beiden Brunnen mit Blumen zugepflanzt; also quasi unter den Blumen verborgen.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1

Bunkermuseum
Das auf private Initiative basierende Projekt zum Aufbau eines Bunkermuseums in Wilhelmshaven hat seinen Standort auf dem Gelände des Luftschutzbunkers "Norderneylager" am Ende der Heppenser Straße im Stadtteil Heppens. Der 1939/1940 gebaute Sechzehneck-Luftschutzturm aus massivem Stahlbeton in Braunschweiger Bewehrung hat einen Durchmesser von 16,20 m und eine Höhe von 25,00 m. Die Turmspitze ist mit einem Beobachtungsstand ausgestattet, von dem aus Beobachtungen während der Bombenangriffe weiter gemeldet werden konnten. Auf acht Ebenen fanden max. 1.500 Personen Schutz. Der Bunker steht seit Dezember 2002 als Einzelbaudenkmal unter Schutz. Im Turmbunker selbst befindet sich die private Dauerausstellung zu Themen rund um den Luftschutz des II. Weltkrieges. Auf dem Gelände neben dem Bunker "Norderneylager" können noch zwei weitere Kleinstbunker besichtigt werden. Bei den beiden Kleinstbunkern handelt es sich um eine so genannte transportable Splitterschutzzelle für maximal 3 Personen und um einen transportablen Splitterschutzunterstand für maximal 5 Personen, der als Brandwache der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven diente. Führungen durch das Bunkermuseum erfolgen Sonntags um 15, 16 und 17 Uhr oder nach telefonischer Absprache.
Virtual Earth::Virtual Earth
Kontakt: 0178 / 13 21 593
Homepage: Bunkermuseum Wilhelmshaven

Burg Kniphausen
Die Burg Kniphausen ist eine ehemalige Burganlage im Stadtgebiet von Wilhelmshaven, die als Sitz einer mittelalterlichen Häuptlingsherrschaft und der daraus hervorgegangenen "Herrlichkeit In- und Kniphausen" diente. Die Burganlage wurde im Jahr 1438 erbaut, damals noch unter dem  Namen Burg Knipens. In der Sächsischen Fehde, einem in den Jahren 1514 bis 1517 geführten Krieg, wurde die Burg zerstört. In den darauffolgenden Jahren wurde die Burganlage an gleicher Stelle wiederaufgebaut und mit einem Festungsgraben umgeben. Verschiedene Nebengebäude, u.a. das heutige Torhaus und der Marstall mit dem markanten Zwiebelturm entstanden in dieser Zeit. 1708 wurden die inneren Burganlagen durch einen Brand völlig zerstört. Die Nutzung der Anlage verlagerte sich danach auf die vom Brand verschonten Nebengebäude.
Diese heute noch erhaltenden Nebengebäude wurden 1990 vollständig restauriert und dienen heute teilweise als Wohngebäude. Der Marstall mit seinem Ahnensaal und den dazugehörigen Räumen werden von der Stiftung Burg Kniphausen für wechselnde Kulturveranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Auch Trauungen in den Räumlichkeiten werden angeboten. Eine Burgschänke sorgt für das leibliche Wohl.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto1

Butjatha Ahrstraße 20
Der heute in Elsfleth-Moordorf lebende und arbeitende Künstler Butjatha alias Wilfried Gerdes schloss sich 1975 der Künstlergruppe "Freie Akademie Oldenburg" um die Künstler Anatol und Joseph Beuys an. Gerdes, der in Eckwarderhörne (Butjadingen) geboren wurde, ernannte sich zum Wikingerkaiser Butjatha und erklärte den Jadebusen zu seinem Wikingermeer. Der Kaiserstuhl im Wattenmeer vor dem alten Kurhaus in Dangast ist eines seiner sichtbaren Kunstwerke.
1977 nahm er an der Kunstausstellung Documenta in Kassel teil und erregte in der hiesigen Region hohe Aufmerksamkeit, weil er die Anreise zur Documenta auf einem Aufsitzrasenmäher plante. Er erreichte allerdings nur die Stadtgrenze von Oldenburg und musste dann den Rest der Reise doch mit einem Auto zurücklegen. So wurde der Wilhelmshavener Rechtsanwalt Bolko Seifert auf den Künstler aufmerksam. Im Laufe der Zeit erwarb Seifert drei Kunstwerke von Butjatha, die er so am Gebäude seiner Wilhelmshavener Anwaltskanzlei in der Ahrstraße 20 anbringen ließ, dass sie für jedermann zu sehen sind. Auch wenn sich Seifert inzwischen in den Ruhestand zurückgezogen hat, so sind die drei Kunstwerke immer noch am Gebäude zu besichtigen.
Die Kunstwerke sind der "Deicharbeiter" aus dem Jahr 2002 sowie die Werke "Shalom" (Friede) und "Freude" von 2010. Seifert selbst hat in diesem Zusammenhang den Begriff "Friede, Freude, Eierkuchen" für das Trio gewählt, auch wenn es ein Kunstwerk Eierkuchen eigentlich gar nicht gibt.
Der "Deicharbeiter" ist eine aus Messingblech geschnittene Figur im Profil, die über und über mit stilisierten Margeriten, dem Lieblingsmotiv von Butjatha, graviert ist. Ebenfalls vorhanden ist eine Gravur mit dem Künstlernamen Butjatha. Die beiden anderen Werke "Shalom" (Friede) und "Freude" zeigen die Gesichter von Deicharbeitern, die als Gussplastiken realisiert wurden. Auch sie tragen stilisierte Margeriten sowie den Namen Butjathas. Auffällig bei beiden Werken sind die Gesichter mit den großen Nasen und Münder sowie den Ohren, deren Form an Flaschenöffner erinnert.
::Virtual Earth

Celona Skulpturen
Die fünf Celona Skulpturen befinden sich am westlichen Rand der Grünanlage des ::Friedrich-Wilhelm-Platzes, direkt gegenüber dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) von Wilhelmshaven. Die Skulpturen entstanden vom 18. bis 27. Juni 2004 während eines von dem Gastronomie-Betrieb "Cafe & Bar Celona" organisierten Bildhauersymposiums auf der ::Rambla in der Bahnhofsstraße zwischen dem ehemaligen Karstadtgebäude und der ::Nordseepassage.
Fünf renommierte Bildhauerinnen und Bildhauer sowie der Initiator der Aktion Irmin Burdekat arbeiteten 10 Tage lang unter freiem Himmel und befreiten unter den Augen der Öffentlichkeit sechs Skulpturen aus den sechs schweren Steinbrocken, die zu Anfang rund eine Tonne wogen. Die unterschiedlichen Bildhauertätigkeiten während der Entstehung der Skulpturen vermittelte dem zuschauenden Publikum erste Einblicke in die Bildhauerei. Gespräche mit den Künstlern waren ausdrücklich erwünscht.
Die am Bildhauersymposium beteiligten Künstler mit ihren Marmorskulpturen waren Simona de Lorenzo (Neapel, Italien) mit "Danza al chiaro di Luna (Tanz bei Mondschein)", Sibylle Pasche (Zürich, Schweiz) mit "Gletschermühlen", Giuliano Orlandi (Carrara, Italien) mit "Il vento (Der Wind)", Detmar tom Diek (Oldenburg, Deutschland) mit "Deutsch-italienische Berührung", Francesco Mazzotti (Carrara, Italien) mit "Paesaggio ignoto (Unbekannter Spaziergang)" sowie Irmin Burdekat (Bad Zwischenahn, Deutschland) mit "Esprita".
Im Oktober 2004 wurden fünf dieser steinerne Kunstwerke an ihren heutigen Standort aufgestellt. Drei Skulpturen stehen am Rand der Virchowstraße, zwei weitere am Parkweg zum ehemaligen Café Köhler Gelände. Die ursprüngliche Idee, die Skulpturen an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet aufzustellen, wurde aus unbekannten Gründen nicht weiter verfolgt.Virtual Earth::Virtual Earth

Christus- und Garnisonkirche
Der preußische König Wilhelm I. von Preußen (1797–1888) und spätere Kaiser Wilhelm I. weihte am 17. Juni 1869 den neu erbauten Hafen inklusive der anschließenden Siedlung ein und taufte ihn auf den Namen Wilhelmshaven. Während dieses Aufenthaltes wurde in einem feierlichen Akt auch der Grundstein der evangelischen Garnisonkirche in Anwesenheit der Großherzöge von Oldenburg und Mecklenburg, Prinz Adalbert, Bismarck, Roon und Moltke gelegt. Die Kirche wurde nach den Plänen des Architekten Friedrich Adler gebaut und am 19. Mai 1872 als Elisabethkirche eingeweiht. Ihren Namen verdankt sie der Frau von König Friedrich Wilhelm IV. Der Backsteinbau mit seinen gotischen Formen und einem massiven Glockenturm über der Vierung bot 1000 bis 1200 Sitzplätze. 1889 ließ Kaiser Wilhelm II. erste Gedenktafeln an den Seitenwänden des Längshauses anbringen. Weitere kamen hinzu. Sie erinnern an historische Ereignisse, bei denen Marineangehörige ums Leben kamen.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Garnisonkirche von 1921 bis 1941 als Marine-Gedächtniskirche ausgestattet. Traditionsflaggen, Schiffswappen, Bojen, Rettungsringe und allerlei andere maritime Andenken wurden im ihrem Inneren ausgestellt. Zum Gedenken an die Skagerrakschlacht schuf Prof. Schnars-Alquist das heutige Altarbild "Durch das Kreuz zum Licht", das am 31. Mai 1926, dem 10. Jahrestag der Skagerrakschlacht, offiziell eingeweiht wurde.
Während des 2. Weltkrieges wurde die Kirche durch Bombentreffer am 14./15. September 1942 schwer beschädigt, jedoch noch während des Krieges innerhalb von nur drei Monaten provisorisch wiederaufgebaut. Das Weihnachtsfest 1942 konnte wieder in der Kirche gefeiert werden.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kirche notdürftig wiederhergestellt, musste jedoch im Herbst 1957 wegen gefährlicher Baufälligkeit geschlossen werden. Kurz vor der baupolizeilichen Schließung wurde im Juni 1957 ein Mahnmal für die in den Weltkriegen gefallenen Marineangehörigen eingeweiht. Es befindet sich im nördlichen Querhaus der Kirche und wurde als symbolische Grabstätte für einen unbekannten Marinesoldaten – stellvertretend für alle anderen Gefallenen – gestaltet.
Erst nach dem Übergang aus dem Eigentum des Bundes an die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde im Jahr 1959 begann die endgültige Instandsetzung. Das Gotteshaus der Kirchengemeinde, die Christuskirche an der Ecke Peterstraße/Adalbertstraße, war im Krieg ebenfalls schwer beschädigt worden und musste abgebrochen werden. Aus der als Garnisonkirche dienende Elisabethkirche wurde so die Christus- und Garnisonkirche.
Von Juli 2010 bis Dezember 2011 wurde die Kirche von Grund auf saniert. Dabei wurde insbesondere die Außenhülle der Kirche überprüft, und es wurden zahlreiche Fugen und Formsteine erneuert. Der Giebel der Kirche wurde neu mit Kupfer abgedeckt und der gesamte Chorbereich mit Schiefer neu eingedeckt. Im Innenbereich wurde ein neues energiesparendes Heizungssystem installiert, so dass die alten Heizschächte vor den Wänden entfielen und die nun indirekt beheizten Sitzbänke näher an die Mauern gestellt werden konnten. Der Mittelgang konnte aufgrund dieser Maßnahme deutlich verbreitert werden. Weiterhin wurden die Beleuchtung und die Beschallung der Kirche technisch modernisiert. Der Altarraum wurde neu gestaltet sowie die Wände und Decken der Kirche gesäubert und neu bemalt. Zum dritten Advent 2011 zog die Kirchengemeinde unter großer Anteilnahme der Wilhelmshavener Bevölkerung wieder in ihre Kirche ein.
Im Dezember 2013 wurde auf der Südempore der Kirche die Dauerausstellung LICHT UND SCHATTEN eröffnet. Die Ausstellung zur Kirchengeschichte deckt den Zeitraum 1869 bis 2013 ab und stellt die Kirche als Zeitzeugin der Jahrhunderte in den Mittelpunkt. Sie zeigt die Entwicklung der Kirche von der Elisabethkirche als Garnisonkirche bis zur Christus- und Garnisonkirche, auch im Kontext zu den weltlichen, militärischen und kirchlichen Hintergründen der Geschichte. Als Exponate werden das erste Altarbild der Kirche "Die Auferstehung Christi" von Paul Stankewicz, das Steuerrad der kaiserlichen Yacht "SMY Hohenzollern", die von Königin Auguste Victoria gestiftete Altarbibel sowie die Standarte des Königlichen Hauses gezeigt, die auf Schiffen gehisst wurde, wenn sich ein Mitglied des Herrscherhauses an Bord befand. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Gottesdienste finden an jedem Sonntag um 10 Uhr statt.
An der Nordseite der Kirche befindet sich ein historisch bedeutsamer ::Höhenfestpunkt. Auf der Grünanlage nördlich der Kirche ist das Kunstwerk ::Geburt einer Stadt von Peter Fetthauer zu sehen.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto4
Öffnungszeiten:
1. Juni bis 31. Oktober: täglich 8 bis 18 Uhr
1. November bis 31. Mai: täglich 9 bis 17 Uhr
Tel.: 04421 / 41943
Homepage:
::Christus und Garnisonkirche Wilhelmshaven

Coligny-Denkmal
siehe ::Viktoriabrunnen

Deichbrücke
Die Deichbrücke an der ::Jadeallee ist eine zwischen 1906 und 1908 entstandene asymmetrische Straßendrehbrücke mit fester Zufahrtsbrücke aus genietetem Stahlfachwerk. Wie die ein Jahr früher in Betrieb genommene ::Kaiser-Wilhelm-Brücke wurde die Deichbrücke im Rahmen der großen Süderweiterung von der Firma MAN in Nürnberg errichtet. Architekt war der Regierungsbaumeister Paul Thorbahn. In den Konstruktionsplänen von 1905 wird sie als "Eisenbahndrehbrücke am städtischen Friedhof" bezeichnet, da sich 1905 auf der Gelände neben dem heutigen ::Pumpwerk der städtische Friedhof befand.
Die gesamte Länge der Drehbrücke beträgt 40,65 m, wobei die Brückenlänge asymmetrisch im Verhältnis 1:2 aufgeteilt ist. Der längere Teil ist 27,10 m, der kürzere Teil ist 13,55 m lang. Die Deichbrücke liegt an der Nahtstelle zwischen Großem Hafen und Handelshafen, die hier noch Teile des ::Ems-Jade-Kanals sind. Sie verbindet die Wilhelmshavener Südstadt mit den südlich gelegenen Freizeitgebieten am Südstrand und dem Banter See. Der ursprüngliche Hartholzbohlenbelag mit den zwei Eisenbahngleisen wurde 1968 gegen die heutige Fahrbahn ausgetauscht. Die Brücke hat eine eigene Ampelanlage und wird vor dem Ausschwenken durch elektrische Schranken gesperrt. Die Brücke ist aus hafenwirtschaftlicher Sicht ein neuralgischer Punkt für den Schiffsverkehr, da das Fahrwasser bei der Brücke nicht gerade, sondern in einen leichten Knick verläuft. Außerdem engt ein Düker für eine Druckrohrleitung unter dem Ems-Jade-Kanal das Fahrwasser ein.
Auf dem südlichen Ufer neben der Deichbrücke befindet sich eine hölzerne Aussichtsplattform mit der Informationstafel "Deichbrücke und Pumpwerke".Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto3

Denkmal für das kaiserliche II. Seebataillon
Das Denkmal für die Gefallenen des II. Seebataillons befindet sich auf der Nordseite der Peterstraße zwischen der Virchowstr. und dem ::Adalbertplatz. Ursprünglich wurden die Seebataillone als Seesoldaten an Bord der Kriegsschiffe verwendet, später wurden sie hauptsächlich als Interventionstruppe in den deutschen Kolonien eingesetzt. Auf dem am 13. Mai 1902 eingeweihten Denkmal thront ein großer Bronzeadler mit Kaiserkrone und Schutzschild, den Kaiser Wilhelm II. persönlich entworfen haben soll. Eine Bronzetafel auf der Vorderseite enthält die Namen der Vermissten, Verstorbenen und Gefallenen des II. Seebataillon von 1878 (Untergang S.M.S. Grosser Kurfürst bei Folkestone), 1885 (Untergang S.M.S. Augusta im Golf von Aden) sowie 1900 (China-Expedition). Später wurde eine weitere Granitplatte am Sockel befestigt, auf der den im I. Weltkrieg gefallenen Offizieren und Mannschaften des Marineinfantrieregimentes 2 gedacht wird. Der ursprüngliche Standort des Denkmals befand sich auf dem Hof der Jachmann-Kaserne. Bereits 1907 wurde das Seebataillon in die Kasernenanlage an der Gökerstraße verlegt und das Denkmal folgte ihr. Vermutlich wurde es mit der Auflösung des Seebataillons in den 1920er Jahren auf den heutigen Standort verbracht.
1Foto12Foto2

Denkmal für die kaiserliche II. Matrosendivision
Das Denkmal für die Gefallenen der kaiserlichen II. Matrosendivision wurde am 12. Februar 1903 auf dem Gelände der Stammkaserne an der Ostfriesenstr. (heute Hannoversche Str.) eingeweiht. Eigentlich sollte die Einweihung bereits einige Tage eher zum Geburtstag von Kaiser Wilhelm II. am 27. Januar 1903 stattfinden, Frostwetter machte es aber unmöglich, diesen Termin zu halten. Der Entwurf stammt von dem Baumeister Albert Niemann und wurde wie das Denkmal für das kaiserliche II. Seebataillon durch die Oldenburger Firma Högl hergestellt. Die Matrosendivisionen der Kaiserlichen Marine waren für die Ausbildung des seemännischen und infanteristische Ausbildung der Marine zuständig. Es gab zwei Matrosendivisionen, die I. Matrosendivision war in Kiel, die II. Matrosendivision war hier in Wilhelmshaven stationiert. Das Denkmal wurde aus freiwilligen Spenden bezahlt. Nach wechselnden Standorten steht das Denkmal jetzt auf dem Freigelände des ::Deutschen Marinemuseums am Südstrand.
1Foto1

Denkmal für die kaiserliche II. Werftdivision
Das Denkmal für die Gefallenen der kaiserlichen II. Werftdivision befindet sich heute auf dem Gelände des ::Marinestützpunkt Heppenser Groden. . Das von ::Fritz Schumacher entworfene Werftdivisionsdenkmal wurde ursprünglich am 17. Januar 1909 eingeweiht. Die kaiserliche II. Werftdivision wurde aus den nichtseemännischen Personal der kaiserlichen Marine gebildet. Zu diesem Personal gehörten die Maschinisten und Heizer, aber auch Berufsgruppen wie Sanitäter, Handwerker und Marine-Ingenieure. Auch hier wurde das Denkmal wie die beiden vorhergehenden anderen Denkmäler der kaiserlichen Marine aus freiwilligen Spenden finanziert. Der Form nach stellt das Denkmal ein Portal dar. In der ursprünglichen Version trug es in der Mitte des Portals einen Bronzeadler, der aber nach mehreren Umzügen verschollen ist. Vorgängerstandorte waren das Kasernement der 2. Werftdivision, der späteren Graf-Spee - Kaserne, die Kasernenanlage Mühlenweg und die Kasernenanlage Ebkerige.

Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Bauvorhabens Ems-Jade-Kanal
In der Südstadt am alten Banter Hafen befindet sich ein Ankerdenkmal, das an die vielen Menschen erinnert, die beim Bauvorhaben des Ems-Jade-Kanals in den Jahren von 1880 bis 1888 zu Tode kamen. Der genaue Standort liegt innerhalb einer kleinen Grünanlage an der Havermonikenstraße, ganz in der Nähe der Gaststätte "Blühende Schiffahrt". Das vom "Bürgerverein Bant von 1881 e.V." gestiftete Denkmal wurde am 1. Mai 1991 eingeweiht.Virtual Earth::Virtual Earth

Der Aufbruch
Die Skulptur "Der Aufbruch" von Leonard Wübbena befindet sich seit 2011 auf dem Gelände der Nietiedt Firmengruppe am Ölhafendamm 6. Das im Heppenser Groden gelegene Firmengelände wurde 2011 als neuer Firmensitz für die gesamte Firmengruppe hergerichtet.
Die 4,50 m hohe und schlanke Skulptur steht auf einer kleinen Rasenfläche vor dem neuen Verwaltungsgebäude der Firma. Sie besteht zum größten Teil aus COR-TEN-Stahl mit seiner typischen Rostschicht, zu einem kleineren Teil aus einem die Form der Stele aufnehmenden Edelstahlaufsatz aus glänzendem, rostfreiem V4A-Stahl. Die rund 950 kg schwere Skulptur lebt von dem Gegensatz dieser beiden unterschiedlichen Materialien.
Der ostfriesische Künstler Leonard Wübbena ist bekannt für seine Stahlplastiken aus COR-TEN Stahl. Wie viele andere Bildhauer verwendet er das Material gerne für Skulpturen im Außenbereich. Die Skulptur ::Seemansgarn vor der ::Kunsthalle Wilhelmshaven, die auch aus COR-TEN Stahl gefertigt ist, stammt ebenfalls von Wübbena.

Der hohe Senat
Der hohe Senat ist eine Skulpturengruppe in der Ahrstraße/Höhe Weserstraße. Die Gruppe besteht aus fünf unterschiedlich hohen silberfarbenen Säulen, die mit rot abgesetzten Flächen versehen sind. Die Gruppe wurde im November 2005 von dem in Potsdam aufgewachsenen und heute in Sande bei Wilhelmshaven lebenden Maler, Bildhauer und Designer Achim Bredin entworfen und von der Firma Navitek hergestellt.::Virtual Earth
1Foto12Foto2

Der Lehrling
DerLehrlingDer Lehrling ist eine Skulpturengruppe vor dem Gebäude der Wilhelmshavener Gas- und Elektrizitätswerke GEW in der Nahestraße 6, die 1998 von dem Wilhelmshavener Künstler Hartmut Wiesner geschaffen wurde. Die dreiteilige Gruppe besteht aus der Hauptskulptur direkt neben dem Eingang, die in der Mitte eine 80 cm hohe männliche Bronzefigur, den Lehrling, zeigt. Der Lehrling steht mit je einem Bein auf zwei, im Abstand von rund 50 cm getrennt angeordneten Edelstahlpodesten aus Vierkantrohren und hält mit beiden Händen eine Stange waagerecht vor sich in Balance. Das linke Podest trägt zusätzlich eine Plasmaenergiekugel, das rechte Podest trägt einen elektrischen Isolator in gerippter Form. Zwei weitere, deutlich kleinere Podeste, die ebenfalls Plasmaenergiekugeln tragen, befinden sich in einigem Abstand rechts und links an den Stufen, die vom Eingangsbereich der GEW zum begrünten Vorplatz an der Nahestraße führen.
Die Aussage der Skulpturengruppe wird vom Künstler Wiesner bzw. dem Eigentümer GEW höchst unterschiedlich dargestellt. Nach Darstellung des Künstlers sind die Kugeln der Versuch, die Plasmaenergie als elektrisch leitendes Gas bildlich darzustellen. Für den Künstler steht der Mensch im Spannungsfeld zwischen der Plasmaenergiekugel als Zeichen der Energie und dem Isolator als Zeichen der technischen Energienutzung. Der Mensch bemüht sich um Zähmung und Nutzung der Energie
nicht immer mit Erfolg. In diesem Zusammenhang ist der Mensch auch ein Lehrling bei der Energiegewinnung und muss deshalb trotz vermeintlich sicherer Technik hin und wieder erkennen, dass er nicht immer Herr der Lage ist (siehe ::Tschernobyl, ::Fukushima).
Die GEW haben sich zu einer anderen Interpretation entschlossen, insbesondere werden aus den Plasmaenergiekugeln Kohlköpfe(!). Die GEW sieht, lt. Zitat aus Band 1 der Reihe "Kulturlandschaft Wilhelmshaven" Seite 78, das Ensemble als "die plastische Darstellung unserer Umweltstrategie. Die GEW im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie. Der Kohlkopf steht für Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Verantwortung gegenüber der Umwelt. Der Isolator symbolisiert den Energiehunger der Wirtschaft/des Kapitals und ist die in Metall gegossene Fessel der Versorgungspflicht. Dazwischen steht
verletzlich die GEW, die in diesen konträren Welten versucht, die Balance zu halten."
::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto5

Der Steiger
Einen Blick zurück riskiert "Der Steiger", der im vierten von fünf Geschossen der neuen Hauptstelle der Sparkasse Wilhelmshaven eine Pause macht. Die fast 3,5 m große Bronze-Plastik an der Fassade der ::Sparkassenzentrale ist das Werk des Malers und Bildhauers ::Rainer Fetting, der 31. Dezember 1949 in Wilhelmshaven geboren wurde. Die bekannteste Skulptur des international anerkannten Künstlers, der abwechselnd in New York und Berlin lebt und arbeitet, ist die überlebensgroße Willy-Brandt-Figur im Atrium der Berliner Parteizentrale der SPD. Die in gleicher Technik entstandene Skulptur des Fassadenkletterers in Wilhelmshaven wurde zur Eröffnung der neuen Hauptstelle der Sparkasse Wilhelmshaven am 8. Mai 2000 in Beisein des Künstlers und seinem Modell Ole am ::Theaterplatz enthüllt. In einem Wettbewerb zur Namesfindung wurde dann in Absprache mit dem Künstler der Name "Der Steiger" ausgewählt.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto3

Deutsches Marinemuseum
Am ::Südstrand Nr. 125, in unmittelbarer Nähe der ::Kaiser-Wilhelm-Brücke, befindet sich das am 24. April 1998 eröffnete "Deutsche Marinemuseum". Das Museum ist in der ehemaligen Scheibenhof-Werkstatt, einem im Jahre 1888 für die Kaiserliche Werft errichtetem Gebäude, untergebracht und zeigt dort auf ca. 1400 m² Ausstellungsfläche mehr als 1000 Exponate zur Geschichte der Deutschen Marine seit 1848.
Das Museumskonzept unter dem Motto "Menschen, Zeiten, Schiffe" beabsichtigt, den Besuchern die mehr als 150jährige Geschichte der deutschen Marine in ihren politischen, technischen und sozialen Dimensionen zu vermitteln. Der Besucher erlebt eine spannende Reise von der Gründung der Flotte des Deutschen Bundes nach der Revolution 1848 hinein in die Wirren zweier Weltkriege bis hin zur heutigen Deutschen Marine und deren Aufgaben. Die Reise folgt der o.g. chronologischen Gliederung und umfasst drei Epochenräume, die in einem barrierefreien Rundweg begehbar sind:
* Raum 1 Marinen im Nationalstaat 1848 1914
* Raum 2 Zeitalter der Weltkriege 1914 1945
* Raum 3 Marinen im Bündnis 1945 heute.
Das Museum verfügt außerdem über ein 3000 m² großes Freigelände, das direkt am Verbindungshafen gelegen ist. Hier können u.a. das U-Boot "U10" und das detailgetreu wiederhergestellte Minenjagdboot "Weilheim" besichtigt werden. Als größte Attraktion liegt seit dem 24. Juni 2005 der ehemalige Lenkwaffenzerstörer MÖLDERS fest beim Deutschen Marinemuseum. Das Schiff wurde durch das Marinearsenal Wilhelmshaven, auf dessen Gelände es für die museale Nutzung vorbereitet wurde, und die Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz, in deren Bestand es aufgenommen wurde, in die Verantwortung des Museums übergeben. Das Schiff ist das größte Museumskriegsschiff Deutschlands und steht dem Deutschen Marinemuseum künftig als Großexponat für die Geschichte der Bundesmarine und Deutschen Marine zur Verfügung.
Mit den beiden Barkassen NEPTUN und POSEIDON besteht die Möglichkeit einer geführten ::Hafenrundfahrt durch die Wilhelmshavener Binnenhäfen und dem Marinearsenal.
Zwischen November 2009 und Juni 2010 erfolgte dann die Umsetzung der bereits seit 2006 vorliegende Planungen zur Erweiterung des Marinemuseums und seiner Dauerausstellung. Offiziell wurde die Erweiterung mit der Wiedereröffnung des Museums am 24. Juni 2010 abgeschlossen. Während der Bauzeit wurde das ursprüngliche historische Werftgebäude durch moderne Anbauten und Umbauten ergänzt. Die Nutzfläche konnte so von 800 auf 1400 m² vergrößert werden. Das 1999 für das Museum vom Grund der Ostsee gehobene Kleinst-Uboot SEEHUND ist jetzt vom Außenbereich an eine geschützte und exponierte Stelle im neuen Eingangsbereich verlegt worden. Der neue Vortragssaal, eine großzügige Museumsgastronomie und der erweiterte Museumsshop sind weitere Neuerungen und verbessern so den Service für die Besucher dieser Einrichtung.
Virtual Earth::Virtual Earth
PanoramaFoto12Foto23Foto34Foto4
Öffnungszeiten
April bis Oktober: täglich 10:00-18:00 Uhr
November bis März: täglich 10:00-17:00 Uhr
Südstrand 125
26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421/40084-0
Homepage:
::Deutsches Marinemuseum

DEWI - Versuchsfeld für Windenergieanlagen
Das Testgelände des Deutschen Windenergie Instituts (DEWI) liegt im Norden Wilhelmshavens an der Uttenser Landstraße zwischen Voslapp und Sengwarden. Das Versuchsfeld wurde am 3. Juni 1993 in Betrieb genommen und dient der DEWI zur praktische Erprobung von Windenergieanlagen. Das Kernstück des Versuchsfeldes ist ein Wind-Diesel-System, das eine 35 kW Dieselkraftanlage mit einer Windkraftanlage kombiniert. Mit diesem System wurde es erstmals in Deutschland möglich, Windenergieanlagen unter realen Windbedingungen zu erproben und nicht nur zu simulieren. Hersteller von Windenergieanlagen und andere Forschungsinstitutionen können hier ihre Neuentwicklungen kostengünstig erproben und optimieren. Eine meteorologische Messstation auf dem Testfeld misst im kontinuierlichen Betrieb alle relevanten meteorologischen Größen einschließlich der Solarstrahlung. Anfang 2003 wurde außerdem von der Universität Hannover auf dem Gelände des ::Jade Windenergieparks ein 130 m hoher meteorologischer Mast übernommen, der für die Vermessung des AEOLUS II und für eigene meteorologische Untersuchungen genutzt wird. Gegenwärtig befinden sich auf dem Testgelände 10 Windkraftanlagen-Prototypen mit einer Gesamtleistung von über 19.000 kW in der Erprobung.::Virtual Earth
Weitere Informationen:
::DEWI - Testfeld

Die "Faust"
Die Faust von den Künstlern Hajo Kruder und Hans-Georg Wölbern befindet sich am Ende der Fußgängerzone in der oberen Marktstraße und ziert seit dem 4. Mai 1985 die ::Fußgängerzone. Die 80 cm hohe und 90 cm breite geschlossene "Faust" aus Gussbeton hält eine 3,80 m lange Bronzeplanke so, dass sie als Ruhebank für erschöpfte Einkaufsbummler genutzt werden kann. Die Faust als gewalttätige Geste wird durch ihre Funktionalität als Bank auf den Ausdruck von Stärke reduziert. Die Idee zur "Faust" hatte die Wilhelmshavener Galeristin Christa Marxfeld-Paluszak, die damit die Attraktivität dieses Teils der Fußgängerzone erhöhen wollte und auch die Mittel zur Finanzierung der Skulptur einwarb.::Virtual Earth
1Foto1

Dunfermline-Platz
Dunfermline-PlatzDer Dunfermline-Platz ist ein kleiner Platz am Ende der ::Südstrandpromenade, der der schottischen ::Partnerstadt von Wilhelmshaven gewidmet ist. ::Dunfermline ist eine rund 39.000 Einwohner große Stadt in der schottischen Region Fife und eine der historischen Hauptstädte Schottlands. Die Partnerschaft mit Wilhelmshaven besteht seit 1979, der Platz vor der ehemaligen Strandhalle wurde zum 10jährigen Jubiläum der Partnerschaft mit Dunfermline eingeweiht.
An der Südseite des Platzes befinden sich vier zusammenliegende Findlinge, einer von ihnen trägt die Inschrift "Dunfermline, 1989". Auf der Nordseite stehen drei Fahnenmasten. Gegenüber dem Platz Richtung ::Helgoland-Kai befindet sich das Gebäude, an dem es die Fahrscheine für die ::Hafenrundfahrten mit der MS "Harle-Kurier" der Reederei Warrings gibt sowie ein großer Stockanker, den die Fa. Volker Wasserbau "Zur Erinnerung an die Aufspülarbeiten bei den Strombauwerken von Minsener Oog durch das WSA Wilhelmhaven" gestiftet hat. Auf dem Dach des Servicegebäudes der Reederei Warrings befindet sich seit 1988 die Skulptur ::Windweiser Kupfermöwe. ::Virtual Earth
1Foto1

Eilhard Mischerlich
siehe ::Geburtshaus Eilhard Mitscherlich

Ehrenfriedhof am Stadtpark
Der Ehrenfriedhof in Wilhelmshaven wurde als Begräbnisstätte der Marinegarnison im Zusammenhang mit der Planung des ::Rüstringer Stadtparks in den Jahren von 1912 bis 1924 angelegt. Die Aufschüttungen für den Friedhof begannen im Februar 1914 und wurden im November 1914 beendet. Durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges musste der Ehrenfriedhof früher als geplant, nämlich bereits im August 1914 eingeweiht werden. Er wurde so zur Ruhestätte der in den Seeschlachten des 1. Weltkrieges gefallenen Marinesoldaten (Seegefecht bei Helgoland, Seeschlacht an der Doggerbank, Skagerrakschlacht) sowie der Toten der Revolutionskämpfe 1919 und des Explosionsunglückes in Mariensiel im Dezember 1919.
Mehrere Mahn- und Ehrenmale sind auf dem Ehrenfriedhof zu besichtigen. Unter ihren befinden sich auch zwei Mahnmale, die an russische Kriegsgefangene erinnern (Pavillon-Denkmal [4] für die im 1. Weltkrieg verstorbenen und eine Gedenkplatte [14] für die im 2. Weltkrieg verstorbenen Soldaten).
Zur Erinnerung an die Toten, die auf den folgenden Kriegsschiffen um Leben kamen, sind Gedenksteine errichtet worden: den Panzerschiffen S.M.S Lützow [6], Deutschland [7] und Admiral-Graf-Spee [10], den Schlachtschiffen Tirpitz [8] und Scharnhorst [11], den Zerstörern Max Schultze [9] und Leberecht Maaß [9], dem Kreuzer Medusa [12] sowie den gefallenen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege [13].
Ein weiteres Mahnmal gedenkt des Matrosenaufstands von 1918/1919, der Auslöser der Novemberrevolution war und mit der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. zur Weimarer Republik führte. Der ursprünglich am 20. Mai 1920 eingeweihte Sarkophag, der an dieser Stelle von der Arbeiterschaft der Jadestädte Wilhelmshaven-Rüstringen errichtet wurde, war den Nationalsozialisten schnell ein Dorn im Auge, da an dieser Stelle trotz Strafandrohungen immer wieder Kränze und Blumen niedergelegt wurden. 1934 zerschlugen sie den Sarkophag und entfernten die übrig gebliebenen Teile. Am 2. Mai 1989 erfolgte auf Initiative des "Historischen Arbeitskreises" des DGB die Wiederherstellung des Mahnmals in seiner jetzigen Form [5].
Die ::Bromberger Gedenkstätte [15] im östlichen Teil des Friedhofes erinnert an die Toten der Region in und um die ehemalige deutsche Stadt Bromberg, der heutigen Wilhelmshavener ::Partnerstadt Bydgoszcz. Wilhelmshaven wurde nach dem 2. Weltkrieg Zufluchtsort vieler Bromberger und übernahm die Patenschaft über den Heimatkreis Bromberg-Stadt und Bromberg-Land. Nach der Wiedervereinigung wurden vielfältige Kontakte hergestellt, die 2006 zu einer offiziellen Städtepartnerschaft zwischen Bydgoszcz und Wilhelmshaven führten.
Im Juni 2008 wurde am Eingang des Ehrenfriedhofs eine große Geschichts- und Erinnerungstafel aufgestellt, die die Geschichte der Anlage erklärt und auf die dort bestatteten 2401 Kriegstoten der beiden Weltkriege hinweist. Die Tafel wurde im Rahmen eines Projektes mit dem "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" von Schülern der ehemaligen Agnes-Miegel-Realschule (heute Oberschule Nord) sowie Schülern der Berufsbildenden Schule Friedenstraße in Wilhelmshaven gestaltet.
[Zahlen] = Standort der Gedenkstätten entsprechend dem Lageplan der Geschichts- und Erinnerungstafel
Virtual Earth::Virtual Earth
 1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto56Foto67Foto78Foto89Foto9

Ehrenhain Aldenburg
siehe ::Aldenburger Friedhof

Ems-Jade-Kanal
Der Ems-Jade-Kanal verläuft quer durch die ostfriesische Halbinsel und verbindet die beiden großen Meeresbuchten Dollart und Jadebusen miteinander. Die rund 73 km lange Strecke zwischen den Nordseehäfen Emden und Wilhelmshaven wurde in den Jahren von 1880 bis 1886 gebaut. Zweck war die Anbindung des neuen preußischen Kriegshafen Wilhelmshaven an das damals zu Preußen gehörige Ostfriesland.
Der Kanal verläuft aufsteigend von der Ems bei Emden bis nach Aurich, um dann nach Wilhelmshaven am Jadebusen wieder abzusteigen. Wegen des geringen Höhenunterschiedes von etwa 4,60 m benötigt der Ems-Jade-Kanal nur 6 Schleusen. Aufgrund der flachen Landschaft ist der Kanal als Damm- bzw. Hochkanal ausgelegt, d.h. der Kanal erhebt sich etwa zwei m über die umgebende Landschaft und wird durch Dämme vor dem Auslaufen geschützt. Nur auf dem Abschnitt zwischen Aurich-Rahe und Wiesede ist der Kanal auf einer Länge von 23 Kilometern in das Gelände eingeschnitten. Den höchsten Punkt erreicht die Wasserstraße im Geestgebiet zwischen Wiesens und Upschört mit einer Wasserspiegelhöhe von + 5,70 Metern. Schiffbar ist der Kanal nur für Schiffe bis zu 33 m Länge, 6,20 m Breite und 1,70 m Tiefgang. Beim Ausbau der Wilhelmshavener Hafenanlagen hatte er eine große Bedeutung, da auf ihm Material wie Sand, Steine, Torf etc. transportiert wurde. Heute hat er keine wirtschaftliche Bedeutung mehr und wird deshalb fast ausschließlich touristisch genutzt.
Auf Wilhelmshavener Gebiet verlief der Ems-Jade-Kanal ursprünglich bis in Höhe der Kronprinzenstraße (heute Moselstraße), um dann über eine Schleuse in den "Neuen Hafen" zu münden. Die große Hafenerweiterung von 1900 und der weitere Ausbau der Hafenanlagen am Handelshafen, Kohlenhafen und Kanalhafen haben den Kanal zumindest optisch verkürzt, da er hier nicht als Kanal zu erkennen ist. Er beginnt eigentlich so richtig erst an der Schleuse Mariensiel.1991 wurde am alten Banter Hafen ein ::Denkmal zur Erinnerung an die Toten des Bauvorhabens eingeweiht.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto1

Engel
siehe ::Skulpturenzyklus "Hoffnung ist Wirklichkeit"

Entdeckerroute zur Industriekultur
Die Entdeckerroute zur Industriekultur in Wilhelmshaven steht unter dem Motto "Torpedos, Schiffe, Perlons Wie aus des Kaisers Marinehafen zivile Industrie wurde". Dabei steht die Entwicklung von der militärischen Nutzung zur zivilen Nutzung im Vordergrund, bei der z.B. aus einer ehemaligen U-Boot- und Torpedowerft ein Spinnereibetrieb oder aus einer Torpedolagerhalle eine Perlonstrumpffabrik wurde.
Auf der Entdeckerroute können 15 verschiedene Stationen im Bereich des Wilhelmshavener Stadtgebiets erkundet werden. Stationen sind die ::Exerzierhalle, das ::Torpedolagerhaus, die ::Kaserne der II. Torpedodivision, das ::Lehrlingshochhaus, der ::Schnürboden der Nordwerft, der ::Textilhof, das ::Firmengelände der Franz Kuhlmann AG, die ::Basalanhalle, das ::Städtische Lagerhaus, der ::Strombauhof, die ::U-Boot- und Torpedowerft, die ::Hülsenwerkstatt des Marine-Artilleriedepots, der ::Seeflughafen, das ::Lagerhaus für optische Artilleriegeräte sowie die ::Alte Torpedowerft. Die einzelnen Stationen können in beliebiger Reihenfolge mit dem Fahrrad oder dem PKW erkundet werden.
Zur Route ist eine informative 36-seitige Broschüre erschienen, die man gegen eine Schutzgebühr von 3,50 EUR bei der Wilhelmshavener Tourist-Information in der ::Nordseepassage erwerben kann. In ihr sind sowohl Hintergrundinformationen zur ursprünglichen Nutzung der Gebäude, als auch die zwischenzeitlichen zivilen Nutzungen nach dem oft kriegsbedingten Ende der ursprünglichen Nutzung verzeichnet. Angereicht ist die Broschüre mit zahlreichen historischen Abbildungen.
Vorabinformationen zu allen Stationen der Entdeckerroute finden sich aber auch auf den Internetseiten der
Wilhelmshavener Touristik & Freizeit GmbH (WTF). Ein ::Übersichtsplan zur Route findet man ebenfalls dort.
Homepage:
www.entdeckerroute.de

Erinnerungsstätte Seefrieden
Am 23. August 2011 wurde die Erinnerungsstätte "Seefrieden" am ::Rüstringer Berg mit einer ökumenischen Andacht eingeweiht. Sie ist ein Ort des Erinnerns und Gedenkens für die Hinterbliebenen von Verstorbenen, deren sterbliche Überreste auf See bestattet wurden.
Die direkt am Meer liegende kleine Anlage befindet sich leicht erhöht am so genannten Rüstringer Berg und besteht aus sechs freistehenden Holzstelen, die jahrelang als Dalben im Nordseewasser standen und zum Befestigen von Schiffen dienten. An den verwitterten Holzpfählen sind bzw. werden kleine Messingschilder mit den Namen der Verstorbenen und den geografischen Koordinaten ihrer Seebestattung angebracht. Um die Stelen führt ein Weg zu zwei kleinen Plätzen mit Ruhebänken, die einen schönen Blick auf die See ermöglichen. Auf einem der Plätze befindet sich zusätzlich eine Informationstafel mit einer Seekarte der deutschen Nordseebucht, aus der sich anhand der Koordinaten der Messingschildchen die konkrete Beisetzungsstelle auf See ablesen lässt. Mehrere Granitstelen fassen die Plätze und die darum liegenden Blumenbeete ein.
Die wohl einmalige Gedenkstätte an der Nordseeküste entstand durch die Technischen Betriebe Wilhelmshaven (TBW) auf Anregung des Geschäftsführers der Feuerbestattungen Wilhelmshaven Willm Vieth. Betreiber der Anlage ist die städtische Friedhofsverwaltung Wilhelmshaven.::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto3

Feuerschiff Weser
Das Feuerschiff Weser ist ein Museumsschiff und liegt zusammen mit dem Tonnenleger ::Kapitän Meyer am ::Bontekai des Großen Hafens unterhalb der ::Kaiser-Wilhelm-Brücke. Es wurde von 1906 bis 1907 von der Weserwerft (heute: AG Weser) in Bremen als Feuerschiff Norderney I. gebaut. Es hat eine Länge von 52,50 m und eine Breite von 7,80 m. Der Tiefgang des Schiffes beträgt rund 3,80 m.
Zunächst wurde die Norderney I. als Reservefeuerschiff für andere Feuerschiff-Stationen in der Nordsee eingesetzt. Ab 1936 lag es dann auf verschiedenen Stationen in der Elbe. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es dann zunächst wieder als Reservefeuerschiff im Einsatz, bevor es dann, nach einer umfassenden Modernisierung und Ausrüstung mit einem Dieselmotor, am 26. März 1954 in die Wesermündung verlegt wurde.
Dort tat das Feuerschiff bis zum 23. September 1981 seinen Dienst. Dann wurde es als letztes deutsches Feuerschiff  eingezogen und außer Dienst gestellt. Damit ging eine mehr als 160-jährige Ära der Feuerschiffe auf der Außenweser zu Ende.
Nach der Außerdienststellung rettete die Stadt Wilhelmshaven das Feuerschiff vor der Verschrottung und erwarb das Feuerschiff nach einem Jahr Aufliegezeit. Die Stadt übergab das Schiff dann in die Hände der Segelkameradschaft "Klaus Störtebeker" Wilhelmshaven e.V., die es wieder herrichtete und der Öffentlichkeit als Museums- und Restaurationsschiff zugänglich machte. Aufgrund des Umbaus der inneren Räumlichkeiten ist das Feuerschiff nicht mehr seetauglich und kann im Gegensatz zur Kapitän Meyer nicht mehr selbständig fahren.
Der jahrelang an Bord geführte Restaurationsbetrieb musste während der langen Sanierungsarbeiten an der Kaiser-Wilhelm-Brücke aufgeben, da durch die fast dreijährige Sperrung der Brücke deutlich weniger Touristen den Weg zum Feuerschiff fanden. Aktuell ist die Bordgastronomie geschlossen.
Zudem hat der Zahn der Zeit an dem Schiff genagt. Das ehemalige Feuerschiff muss dringend saniert werden. Dazu wurde das Schiff im November 2014 in die Jadewerft verlegt und eine Woche lang gründlich durchgecheckt. Die voraussichtlichen Sanierungskosten, die auf die Stadt Wilhelmshaven als Eigentümerin des Schiffes zu kommen, belaufen sich laut einem Gutachten auf insgesamt über 600 000 EUR. Eine Summe, die die verschuldete Stadt eigentlich nicht hat. Aktuell werden unterschiedliche Konzepte diskutiert. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
Interessanterweise ist die Norderney I. ein Schwesterschiff der bekannten Dreimastbark ::Alexander von Humboldt, die ein Jahr früher (1906) ebenfalls als Feuerschiff gebaut wurde. Erst später wurde die Alex zum Segelschulschiff umgebaut und erhielt ihr heute so markantes Aussehen.
Das Feuerschiff Weser liegt zusammen mit dem Tonnenleger ::Kapitän Meyer am Bontekai.Virtual Earth::Virtual Earth
Homepage:
::Segelkameradschaft "Klaus Störtebeker" e.V.
1Foto12Foto2

Feuerstelle
Die Skulptur "Feuerstelle" befindet sich im Außenbereich der ::Kunsthalle am ::Adalbertplatz. Sie wurde von dem 1966 geborenen Hamburger Künstler Stefan Kern geschaffen und anlässlich der Ausstellung "Skulptur 2000" vom 1.10.2000 bis zum 12.11.2000 in der Kunsthalle gezeigt. Neben den Werken von Kern wurden weitere Skulpturen von Andrea Ostermeyer, Manfred Pernice, Thomas Rentmeister, Jessica Stockholder und Vincent Tavenne ausgestellt. Anschließend erwarb die Kunsthalle unter ihrer damaligen Leiterin Ute Riese die "Feuerstelle" mit Hilfe von Mitteln der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg.
Die auffällige Skulptur besteht aus einem in die Bodenplatten des Außenbereichs gefrästen, ca. 50 Zentimeter runden Lochs, in dem der ursprüngliche Erdboden wieder sichtbar wird. Um diese angedeutete Feuerstelle liegt eine in sich geschlossene überdimensionale Gliederkette mit einem Durchmesser von vier Metern. Die glänzenden Kettenglieder sind aus Metall gefertigt und von hellgrauer Farbe. Das Kunstwerk wurde in der Nacht der Sommersonnenwende am 21. Juni 2001 mit einem Lagerfeuer offiziell an die Kunsthalle übergeben.
Der Künstler Stefan Kern lebt und arbeitet in Hamburg. Seine Kunstwerke, die manchmal auch als Kerns »Sozialplastiken« bezeichnet werden, laden gleichermaßen zu praktischer Verwendung ein, da sie sich an das jeweilige räumliche Umfeld anpassen und sich als Verweilplatz oder Sitzmöglichkeit anbieten.
::Virtual Earth
1Foto1

Flaggenbaum Jadeallee  
Der Flaggenbaum auf dem Kreisverkehr an der neuen ::Jadeallee/Emsstraße ist eine Leihgabe der Niedersachsen Ports GmbH und wurde im April 2012 in einer Gemeinschaftsleistung von der Wilhelmshavener Touristik & Freizeit GmbH (WTF), der Stadtverwaltung, der Niedersachsen Ports GmbH und des Technischen Hilfswerks errichtet. Zur Eröffnung der Wilhelmshavener Sommersaison 2012 wurde der Flaggenbaum offiziell eingeweiht.
Das maritime Element dient dabei nicht nur als Blickfang, sondern er zeigt über die angebrachten Flaggen unterschiedliche Nachrichten, zu deren Entzifferung jedoch Kenntnisse des internationalen ::Flaggenalphabets notwendig sind. Die Wechsel der jeweiligen Flaggensignale erfolgen teilweise im Rahmen von Gewinnspielen, die von der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH (WTF) veranstaltet werden.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1

Fliegerdeich
Der Fliegerdeich ist ein Deich am ::Südstrand westlich der ::Kaiser-Wilhelm-Brücke. Er schließt sich dem sogenannten ::Planschbecken an. In diesem Bereich ist der Deich durch Spundwände zum Jadebusen abgesichert und trägt auf der Deichkrone zwei große Parkplätze, von denen man einen sehr schönen Blick über das Wasser des Jadebusens hat. Bei schönen Wetter kann man von hier bis nach Dangast auf der anderen Seite des Jadebusens schauen. Der hintere der Fliegerdeich-Parkplätze wird als Wohnmobilstellplatz genutzt. Aufgrund der schönen Lage wird er stark frequentiert.
Der Fliegerdeich bekam seinen Namen von der Marine-Fliegerabteilung der Kaiserlichen Marine, die im Ersten Weltkrieg an dieser Stelle eine Seefliegerabteilung mit einer Ablaufbahn in den Jadebusen eingerichtet hatte. Zusätzlich entstanden eine große Flugzeughalle und weitere Gebäude für die Mannschaften. Über die Ablaufbahn wurden die Wasserflugzeuge zu Wasser gelassen und konnten dann auf den Gewässerflächen des Jadebusens starten und landen.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden der Flugbetrieb eingestellt und die Wilhelmshavener Hochseefischerei AG mit Sitz in der Nachbarstadt Rüstringen übernahm die Gebäude. Aus der Flugzeughalle wurde eine Fischauktionshalle. Das ursprünglich als Kantine der Seeflugstation genutzte Gebäude direkt auf dem Deich wurde zu einem Ausflugslokal mit dem Namen "Strandlust" hergerichtet. Später übernahm das Wilhelmshavener Wasserwirtschaftsamt das Gebäude zur dienstlichen Nutzung. Heute steht es leer und wartet auf eine weitere Nutzung.
Die erhalten gebliebene Ablaufbahn wurde im Laufe der Zeit immer mal wieder zu Seeflugzwecken genutzt, bis sich nach dem Bau des Mariensieler Flugplatzes ein eigener kleiner ziviler Seeflughafen etablierte. Am 26. Juli 1928 eröffnete der Seeflughafen, der Flugbetrieb blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück.
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Einrichtungen am Fliegerdeich wieder militärisch genutzt und so ausgebaut, dass die Wasserflugzeuge tragenden Kriegsschiffe der Kriegsmarine ihre Bordflugzeuge direkt am Südkai des Großen Hafens übernehmen konnten. Nach der deutschen Kapitulation 1945 wurden die Gebäude aufgegeben und weitestgehend abgebrochen. Erhalten sind nur noch zwei kleinere Gebäude direkt am Deich und die ehemalige Fliegerablaufbahn. Heute nutzen insbesondere Windsurfer die Ablaufbahn, um ihre Surfbretter ins Wasser zu bringen.
::Virtual Earth

Fliegende Fische
Fliegende FischeAuf dem westlichen Dach des Wilhelmshavener ::Aquariums an der ::Südstrandpromenade, in der Nähe des Uhrenturmes dieser Einrichtung, befindet sich die Plastik "Fliegende Fische" des Künstlers Hartmut Wiesner.
Das Kunstwerk aus dem Jahr 1990 besteht aus zehn senkrechten und 3 m hohen Edelstahlstangen, die auf einer Fläche eines gleichseitigen Dreiecks mit der Seitenlänge 2,50 m stehen. An den Stangen sind in unterschiedlichen Höhen zahlreiche verschieden bunte Fische angebracht.
Abhängig vom Betrachtungswinkel ergeben sich in Verbindung mit dem Himmel immer wieder neue Anordnungen der Fische vor dem Hintergrund des Himmels.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto2

Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel
Der kleine Landeplatz im Cäciliengroden für den Luftverkehr von und nach Wilhelmshaven wurde am 15. Juni 1927 in Betrieb genommen und wurde zunächst von der Lufthansa mit 2 regelmäßigen Flugstrecken bedient (Hamburg- Bremen- Wilhelmshaven- Wangerooge- Norderney- Borkum und Wilhelmshaven- Wangerooge). Zusätzlich gründeten die beiden Jadestädte Wilhelmshaven und Rüstringen am 17. Mai 1928 eine eigene Luftfahrtgesellschaft, die sich gut entwickelte. Ab 1939 mussten auf Anordnung des Reichsluftfahrtministeriums alle planmäßigen zivilen Flugreisen eingestellt werden. Nach dem 2. Weltkrieg lag der Flugplatz lange Zeit brach. Erst 1957 wurde der Flugplatz wieder als Landeplatz hergerichtet. Vom Flugplatz werden vor allem Reiseflüge zu den Nordseeinseln und Rundflüge über Wilhelmshaven durchgeführt. In mehreren Abschnitten sind seitdem bauliche Erweiterungen des Flugplatzes erfolgt. Seit 1975.ist der Flugplatz auch Hubschrauberbasis. Von hieraus werden die Seelotsen zu den ankommenden Schiffen in der deutschen Bucht geflogen. Heute ist der Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel zu einem Verkehrslandeplatz mit zwei Landebahnen, Rollwegen und sieben Flugzeughangars herangewachsen. Das Flugfeld mit der Nachtbefeuerung ist für alle gängigen Flugzeugtypen geeignet. Selbst mit Strahltriebwerken ausgerüstete Jets bis zu einem Gesamtgewicht von 14 Tonnen sind zugelassen. In 2007 wurde der Flugplatz für 2 Millionen Euro zu einem Verkehrslandeplatz für Start und Anflüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) ausgebaut und zugelassen. Die längere Landebahn 02/20 erhielt in Richtung Wilhelmshaven eine Verlängerung auf jetzt insgesamt 1459 Metern und wurde mit einer neuen Landebahnbefeuerung mit Anflugscheinwerfer für den Nachtbetrieb ausgerüstet. Das neue Instrumentenflugverfahren soll sich auch positiv auf die Geräuschimmissionen des Flugbetriebes auswirken, da der Flughafen jetzt steiler und von allen Seiten angeflogen werden kann, während es früher nur 2 Anflugkorridore gab, in denen sich die Flugzeuge in nur 600 Metern Höhe bewegten. Im Jahr 2007 feierte der Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel seinen 80. Geburtstag.Virtual Earth::Virtual Earth
Homepage:
::Flugplatz Mariensiel
Weitere Informationen auf der Homepage der ::Motorfluggruppe Wilhelmshaven-Friesland e.V.
1Foto12Foto23Foto34Foto45Foto5

Flutmast Rüstersiel
Der Flutmast im ::Rüstersieler Hafen wurde 1995 anlässlich des 475jährigen Bestehens des Ortes Kniphausersiel - Rüstersiel von dem bekannten Wilhelmshavener Drehorgelspieler August Desenz gestiftet. Der Flutmast steht auf der Nordseite der Maade vor der "Schönen Aussicht", einem beliebten Ausflugslokal direkt am Rüstersieler Hafen. Der Mast aus Holz soll Einheimischen und auswärtigen Gästen die Wasserstände der verschiedenen "berühmt berüchtigten" Sturmfluten anzeigen. Bekrönt wird der Mast durch die Holznachbildung einer Tjalk, eines Segelschifftyps speziell für das Wattenmeer. Eine Tjalk ist ein Plattbodenschiff und besitzt einen ganz flachen Schiffsboden ohne Kiel, so dass es bei Ebbe ohne Probleme trocken fallen, d.h. im Watt aufsetzen konnte. Ein weiteres charakteristisches Merkmal dieses Schiffstyps sind die typischen Seitenschwerter. Durch die im Verhältnis zu den anderen Hauptabmessungen große Breite und Völligkeit hatten Tjalken nur einen geringen Tiefgang und waren besonders gut zum Befahren seichter Kanäle und Priele geeignet.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1 2Foto2 3Foto3

Flussseeschwalbenkolonie Banter See
siehe ::Banter See

Friedrich-Wilhelm-Platz
Der Friedrich-Wilhelm-Platz ist eine Grünanlage zwischen der Markt- und Ebertstraße. Der 5,5 Hektar große Platz wurde ursprünglich Anfang der 1870er Jahre als Wilhelmshavener Marktplatz angelegt und im Januar 1870 nach König Friedrich-Wilhelm IV von Preußen benannt. Der Platz wurde bis in die 1950er Jahre mit den Gleisen der Werftbahn durchzogen.
In dieser Grünanlage steht das ::Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das 1970 erbaute Park-Café Köhler mit seinem kleinen Vogelgehege, das ::Mahnmal Frieden-Freiheit-Wiedervereinigung, die ::Celona Skulpturen, der ::"tu es"-Findling, das ::Denkmal eines Werftarbeiters (1982) sowie der ::Steinerne Adler. Zur 125-Jahr-Feier 1994 wurde die sogenannte "Kaiser-Achse" zwischen Adalbert- und Kaiser-Wilhelm-Denkmal nach historischem Vorbild wieder hergestellt. In der Mitte dieser Achse befindet sich ein originalgetreuer Kandelaber als Straßenlaterne.Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto13Foto3

Friede Freude Eierkuchen
siehe ::Butjatha - Ahrstraße 20 

Friesenbrunnen
Der Friesenbrunnen ist ein vom Wilhelmshavener Bildhauer Kurt Rieger 1929/1930 geschaffener Brunnen im Wilhelmshavener ::Kurpark. Der 1,90 m hohe und  4,50 m breite Brunnen aus Sandstein steht in direkter Verbindung zu einem im Park gebohrten artesischen Brunnen, der das Wasser aus 231 m Tiefe zur Oberfläche liefert. Das Wasser tritt durch Überdruck selbstständig zutage, wenn es sich zwischen zwei wasserundurchlässigen Schichten ansammelt und der Grundwasserspiegel höher als die Entnahmestelle liegt.
In seiner ursprünglichen Form trug der Friesenbrunnen auf seinem mittleren Sockel eine Skulptur, die die Figur eines mit einem großen Fisch ringenden (reitenden?) Meeresgestalt (Kindes?) zeigte.
Der Verbleib der Skulptur ist unbekannt. Im oberen Bereich der Brunnenflügel konnte man damals auf der linken Seite den Schriftzug "Frisch und Klar" sowie auf der rechten Seite den Schriftzug "Rein und Wahr" lesen. Auch der in den Stein gehauene Schriftzug "Friesenbrunnen" und die Tiefenangabe "Tiefe 231 Meter" sind gegenüber dem Original verändert. Das Original hatte einen aufgesetzten Schriftzug mit den Angaben "Friesenbrunnen" und der Tiefenangabe "231 M Tiefe". Ein aus den 1930er Jahren stammendes ::Fotodokument zeigt übrigens auch, dass die bräunliche Patina an den Wänden oberhalb der Wasseroberflächen bereits damals vorhanden war. Sie ist auf die mineralischen Bestandteile des Brunnenwassers zurück zuführen.
2014 wurde der Platz vor dem Friesenbrunnen durch eine umlaufende Pflasterung mit zwei Bänken neu gestaltet. Außerdem wurden zwei Scheinwerfer im Boden direkt vor dem Brunnen installiert, die jetzt bei Dunkelheit den Brunnen beleuchten.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto12Foto23Foto34Foto4

Friesische Mühlenstraße
Die "Friesische Mühlenstraße" ist eine seit 1996 bestehende 70 km lange Ferienstraße in Niedersachsen, mit der zehn verschiedene Mühlen in den Landkreisen Friesland, Wesermarsch und Wittmund sowie der Stadt Wilhelmshaven touristisch besser erschlossen werden sollen. Von den zwei in Wilhelmshaven erhaltenen historischen Mühlen gehört die ::Kopperhörner Mühle der Arbeitsgemeinschaft an. Weitere Mühlen der "Friesischen Mühlenstraße" sind:

* Vareler Windmühle in Varel
* Rutteler Mühle in Neuenburg
* Horstener Mühle in Horsten
* Wedefelder Wasserschöpfmühle in Neustadtgödens
* Oberahmer Kornmühle in Neustadtgödens
* Accumer Mühle in Accum
* Schlachtmühle Jever in Jever
* Moorseer Mühle in Nordenham
* Seefelder Mühle in Seefeld

Neben der "Friesischen Mühlenstraße" ist Wilhelmshaven auch Teil der ::Niedersächsischen Mühlenstraße.

Weitere Informationen auf der Homepage:
::Friesische Mühlenstraße

Fritz-Höger-Denkmal
Das Fritz-Höger-Denkmal im Fritz-Höger-Karree nahe der Kirchreihe/Friedrich-Paffrath-Straße erinnert seit Dezember 2011 an den Architekten Fritz Höger (18771949), einen der bekanntesten Architekten des so genannten norddeutschen Klinker Expressionismus. Fritz Höger hat zwischen den Weltkriegen sichtbare Spuren in Wilhelmshaven hinterlassen. Das Rüstringer Rathaus, also das heutige ::Wilhelmshavener Rathaus, die Siedlung ::Neu-Siebethsburg sowie weitere Hausgruppen z.B. im Mühlenweg und in der Arngaststraße sind nach seinen Plänen entstanden. Damit hat er das Wilhelmshavener Stadtbild nachhaltig geprägt.
Das Denkmal besteht aus einer gemauerten Klinkerstele, auf der sich eine von dem Wilhelmshavener Künstler Hartmut Wiesner geschaffene Bronzebüste Högers befindet. Die von Heinz Honke konstruierte und von Edo Baumann gemauerte Klinkerstele ist im Stil den Neu-Siebethsburger Häuser der 1930er Jahre nachempfunden. Die Büste ist eine der typischen Bronzeskulpturen von Wiesner und wurde von der Bremer Gießerei Statuarius gegossen. Im oberen Teil der Klinkerstele informiert eine Bronzetafel zum Gedenken an Fritz Höger mit dem folgenden Text: "... denn der Mensch muß zunächst einmal wohnen. Meine Bauten künden von einer Musik des Lebens, und sei es die Scheune eines Bauern ...".
Gestiftet wurde das Denkmal von der Wilhelmshavener Wohnungsbaugenossenschaft "Bauverein Rüstringen eG" aus Anlass des neu entstanden Fritz-Höger-Karrees, einem Bauprojekt, dass der Bauverein in 2011 mit einem Investitionsvolumen von rund 6 Millionen Euro baute.Virtual Earth::Virtual Earth

Fußgängerzone
1978 wurde die Marktstraße im Bereich zwischen Virchowstraße und Metzer Weg zur Fußgängerzone umgestaltet. Die Umbau erfolgte nach Plänen des Auricher Architekten Gerd Seele. Einbezogen wurden auch Teile der anliegenden Nebenstraßen sowie die gesamte Grenzstraße zwischen der Peterstraße und der Bahnhofsstraße. Im Rahmen einer Stadtsanierungsmaßnahme wurde 1988 das Umfeld des Börsenplatzes saniert und in die Fußgängerzone einbezogen. Dabei entstand auch die Glasüberdachung in der Kieler Straße zwischen Börsenplatz und Bahnhofsstraße. Dieser Prototyp sollte ursprünglich der Anfang zu einer ganzen Reihe weiterer Überdachungen sein, um die City auch bei Regen attraktiv zu machen. Mangelnde Akzeptanz und finanzielle Probleme beendeten die Fortführung des Projektes.
1997 entstand auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs und Bahnhofsvorplatz die ::Nordseepassage mit der so genannten ::Rambla in der Bahnhofsstraße zwischen Virchowstraße und Mozartstraße. Dieser verkehrsberuhigte Teil ist ebenfalls als Fußgängerzone gestaltet, darf jedoch auf zwei einspurigen gepflasterten Straßen für den Lieferverkehr und die Zuwegung zum Parkhaus der Nordseepassage von Fahrzeugen genutzt werden. Auf der südlichen Seite der Nordseepassage setzt sich die Fußgängerzone über den Valoisplatz und den ::Gotthilf-Hagen-Platz in Richtung "Großer Hafen" mit der ::Jadeallee fort. Die Fußgängerzone und die daran anschließende Nordseepassage bilden die Hauptgeschäftszone Wilhelmshavens. In 2005/2006 wurde die aus dem Jahre 1978 stammende Pflasterung der östlichen Marktstraße erneuert. Aufgrund der Enge der Marktstraße wurden die gestalterischen Akzente auf die Eingangs- und Kreuzungsbereiche beschränkt.
Die Kosten der Umgestaltung betrugen trotzdem 620.000 EUR.
Das Umfeld der Wilhelmshavener Fußgängerzone wird durch einige künstlerische Objekte aufgelockert. Folgende Kunstwerke kann man entdecken: ::Scholle, ::Tidebrunnen, ::Lefferssäule, ::Grenzpfahl, ::die Faust von Wölbern und Kruda sowie eine Reihe unterschiedlicher Brunnen mit Wasserspielen auf der so genannten ::Rambla neben der Nordseepassage.
Virtual Earth::Virtual Earth
1Foto1

::Nächste Seite


© 1997–2016 Uwe Karwath - 

Besucher: GOWEBCounter by INLINE