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Wilhelmshaven
Sehenswürdigkeiten von A bis Z
KW-Brücke

Auf diesen Seiten findet man die Wilhelmshavener Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihenfolge. Wegen der vielen erwähnenswerten Dinge musste ich dieses Thema auf mehrere Seiten aufteilen. Die Navigation erfolgt entweder über die folgende Buchstabenleiste oder über die Links  am oberen Rand der Seiten. Der Klick auf den blauen Pfeil vor jedem Thema bringt sie schnell wieder zur Buchstabenleiste. 
Alle Informationen sind gewissenhaft recherchiert worden, jedoch erfolgen alle Angaben, insbesondere die der Öffnungszeiten und der Telefonnummern ohne Gewähr. Sollten Ihnen andere Informationen vorliegen, so bitten wir um eine entsprechende ::Mitteilung.

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Adalbertdenkmal
Das Adalbertdenkmal an der Südseite des ::Adalbertplatz ist dem ersten Admiral der preußischen Marine und Mitinitiator der Gründung Wilhelmshavens Prinz Adalbert von Preußen (1811-1873) gewidmet. Adalbert von Preußen gilt als Begründer der deutschen Marine. 1848 erhielt er von seinem Vetter König Friedrich Wilhelm IV. den Vorsitz der Marine-Kommission, die Vorschläge zur Bildung einer preußischen Marine vorlegen sollte. In einer Denkschrift skizzierte er die Aufgaben einer preußischen Marine. In ihr sah er sowohl die Verteidigung der eigenen Küste als auch den Schutz der preußischen und späteren deutschen Handelsinteressen in Übersee vor. 1849 wurde er der Oberbefehlshaber der preußischen Kriegsschiffe. 1853 erfolgte die Ernennung zum Admiral der preußischen Küsten. Auf seine Initiative erwarb Preußen mit dem Jade-Vertrag von 20. Juli 1853 ein 313 Hektar großes Gebiet vom Großherzogtum Oldenburg, um am Nordwestrand des Jadebusen einen Kriegshafen zu bauen. Am 23. November 1854 reiste Adalbert von Preußen höchstpersönlich in das "Königlich Preußische Jadegebiet" und übernahm das Gebiet als Abgesandter des preußischen Königs.
Die 3 m hohe Bronzestatue zeigt Adalbert in Uniform mit Marinesäbel. Den Marinemantel hat er über einen hinter ihm stehenden Festmacher geworfen. In der rechten Hand trägt er ein Beobachtungfernrohr. Die linke Hand umschließt den Säbelgriff. Die Statue wurde von dem Berliner Bildhauer Karl Schuler entworfen und 1882 in der bekannten Kunstgießerei Lauchhammer in Lauchhammer gegossen. Die Statue steht auf einem ca. 2,50 m hohen Marmorsockel, der auf jeder Seite ein Relief zeigt. Das vordere Relief zeigt den preußischen Adler, die linke und rechte Seite zeigt je ein Relief mit dem Geburtsdatum und dem Sterbedatum des Prinzen. Auf der Rückseite des Sockels ist die folgende Widmung angebracht: "Ihrem verewigten / Oberbefehlshaber / Dem Admiral / Prinzen Wilhelm / Heinrich Adalbert / von Preussen / In dankbarer Erinnerung / Die Kaiserliche Marine". Die Einweihung des Denkmals erfolgte am 16. September 1882. Finanziert wurde es aus freiwilligen Beiträgen der Offiziere, Beamten und Mannschaften der Kaiserlichen Marine.Virtual Earth::Virtual Earth
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Adalbertplatz
Der Adalbertplatz ist nach dem Begründer der deutschen Marine und Mitinitiator der Gründung Wilhelmshaven Prinz Adalbert von Preußen (1811-1873) benannt. Der Platz ist eigentlich eine Straße mit zwei Fahrbahnen, die in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts nach dem Vorbild der Straße "Unter den Linden" in Berlin angelegt wurde. Bereits im ersten Stadtplan von 1874 sind Straße und Platz verzeichnet. Der Platz zwischen den Fahrbahnen war zunächst Paradeplatz, wurde jedoch später zu einer Gartenanlage umgestaltet. Die im neoklassizistischen Stil erbauten Häuser ( "Zwölfmännerhaus") am Adalbertplatz wurden als Wohnungen für die Marineoffiziere verwendet. Durch die Zerstörungen des 2. Weltkrieg konnten nur drei dieser Häuser erhalten werden. Eines dient heute wieder als Offiziersheim der Wilhelmshavener Marinegarnison. Am Südende des Platzes an der Marktstraße befindet sich seit 1882 das ::Denkmal des Prinzen Adalbert von Preußen. Auf der anderen Seite der hier entlang führenden Marktstraße beginnt der ::Friedrich-Wilhelm-Platz. Im nördlichen Teil des Adalbertplatz steht das Kunstwerk ::Tor III, direkt in unmittelbarer Nähe der ::Kunsthalle Wilhelmshaven.Virtual Earth::Virtual Earth
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Aldenburger Friedhof
Der 14 Hektar große Aldenburger Friedhof wurde 1908 als Friedhof der Gemeinde Bant eingeweiht. Auf dem parkähnlich angelegten städtischen Friedhof im Ortsteil Aldenburg gibt es gleich mehrere Gedenkstätten.
Im Westteil des Friedhofs befinden sich die Grabstätten von Zwangsarbeitern des KZ Wilhelmshavens, das ein Außenkommando des KZ Neuengamme bei Hamburg war. Nach 1945 wurde ein Teil der Verstorbenen exhumiert und in ihre Heimatländer überführt. Das Sammelgrab wird heute durch eine Reihe großer Grabplatten gekennzeichnet, auf denen die Namen der Bestatteten verzeichnet sind.
In der Nähe ist ein weiteres Mahnmal vorhanden
, das den Wilhelmshavener Opfern des Nationalsozialismus gewidmet ist. Das 1947 errichtete Mahnmal besteht aus dem ca. 3 m hohen Sockel des früheren Coligny-Denkmales mit einer darauf befindlichen Schale. Auf dem Sockel sind die Namen der Bürger verzeichnet, die während der Herrschaft des "Dritten Reiches" in Konzentrationslagern und Straflagern der Nationalsozialisten ihr Leben lassen mussten. Unter Ihnen viele, die wegen ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit umgekommen sind.
Im südlichen Teil des Friedhofes liegt der Aldenburger Ehrenhain, eine Begräbnisstätte, die den zahlreichen zivilen Bombenopfern des 2. Weltkrieges gewidmet ist. In mehreren Reihengräbern liegen hier 237 Menschen, die durch die Folgen der zahlreichen Luftangriffe alliierter Streitkräfte umkamen.
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Amtsgericht Wilhelmshaven
Das alte Amtsgericht in der Marktstraße 15 ist eines der ältesten Häuser in Wilhelmshaven. Das mit Backsteinen errichtete Gebäude wurde vom oldenburgischen Architekten Ludwig Klingenberg entworfen und am 15. Oktober 1878 bezogen. Zu dieser Zeit gehörte das Amtsgericht noch zum Amt Wittmund, jedoch wurde für die aufstrebende Stadt Wilhelmshaven ein eigenes Gerichtgebäude gebaut. Anfang der 1980er Jahre erhielt das Gebäude einen Anbau, da der Platz im alten Gebäudeteil nicht mehr ausreichte. Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. September 1982 und das Richtfest konnte am 21. Februar 1983 gefeiert werden. Im Juli/August 1984 bezog man den neuen Gebäudeteil. Anschließend erfolgte die Restaurierung des historischen Gebäudeteils, die Ende 1985 abgeschlossen werden konnte. Die Einweihung des gesamten Gebäudekomplexes fand am 18. November 1985 statt. Zur Einweihung wurde das sich vor dem Gebäude befindende Kunstwerk ::Gericht und Recht des oldenburger Künstlers Udo Reimann der Öffentlichkeit übergeben. Weitere Sehenswürdigkeiten im Umfeld des Amtsgerichts sind die bereits im April 1984 von der Stadt Wilhelmshaven gepflanzte Gerichtslinde und die original ::Britische Telefonzelle, die ein Geschenk der schottischen Partnerstadt Dunfermline ist.Virtual Earth::Virtual Earth
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Anna
Anna ist eine etwa 1 m hohen Skulptur, die der Künstler H. J. Beyer 1953 als Ersatz für die vermisste Skulptur "Grete" von ::Hein und Grete im Kurpark erschuf. Die ursprüngliche Partnerin von Hein war nach einem der vielen Luftangriffe am Ende des 2. Weltkriegs verschwunden und galt als zerstört. Kurz nach der Aufstellung von Anna fand man die vermisste "Grete" unbeschädigt im Schlamm des Schwanenteiches auf und stellte sie an ihrem ursprünglichen Ort auf. Die "Anna" musste weichen. Sie erhielt 1954 einen neuen Platz im ::Rüstringer Stadtpark in der Nähe des Rosenhügels. Dort stand sie bis 1986 und litt durch diese abgelegende Lage unter häufigen Vandalismus. Seit einer vorgenommenen Restaurierung durch Rolf Gruß im Frühjahr 1987 befindet sie sich auf halben Weg zwischen dem Bootshaus am Stadtpark und dem Eingang zum ::Rosarium.Virtual Earth::Virtual Earth

Antennenträger der Verkehrszentrale des WSA Wilhelmshaven
Auf der Schleuseninsel hinter der ::Signalstation an der ehemaligen 1. Einfahrt befindet sich seit 1976/1977 ein freistehender Turm aus Stahlbeton, der als ::Antennenträger für die Verkehrszentrale des Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Wilhelmshaven dient. Der 114 m hohe Antennenträger versorgt die Verkehrszentrale mit den Radarinformationen aller Radartürme der Jade und der Deutschen Bucht und wickelt die gesamte Kommunikation der Verkehrszentrale mit der Seeschifffahrt ab. Der Turm erforderte eine aufwendige Gründung und hat an seinem Fuß einen Durchmesser von 6 m. Die Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven betreiben auf dem Turm in 65 m Höhe eine bewegliche ::Webcam, die stündlich aktualisierte Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln ins Internet stellt. Über einen Bilder-Rückblick kann man sich die gesamten Bilder des aktuellen Tages anzeigen lassen.Virtual Earth::Virtual Earth
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Aquarium
Das Groß-Aquarium an der Südstrandpromenade ist seit seinem Umbau im Jahre 2001/2002 sicherlich ein Hauptanziehungspunkt Wilhelmshavens. Vor allem das neue offene Seehundbecken mit seinen drei Seehunden ist ein Publikumsmagnet. Das Seehundbecken ist mit seinen 300.000 Litern Nordseewasser das größte Becken des Aquariums und kann aus 2 Perspektiven erkundet werden. Aus der Überwasserperspektive schaut man von einer über das Becken verlaufenden Brücke in das Becken und seinen kleinen Außenbeckenbereich. Aus der Unterwasserperspektive bewegt man sich quasi trockenen Fußes durch das Seehundbecken und kann die tauchenden Tiere unter Wasser aus nächster Nähe beobachten.
Die Geschichte des Seewasseraquariums beginnt mit der Eröffnung am 11. April 1927 im Keller der neu erbauten Strandhalle. Beim Umbau und der Vergrößerung der Strandhalle im Jahr 1938 findet das Seewasseraquarium einen neuen, größeren Raum unter der Terrasse der Strandhalle. Auch der kleine Wasserturm, der heute noch die Uhrzeit für den Südstrand anzeigt, entsteht in dieser Zeit. Aufgrund des 2. Weltkrieges wurde das Seewasseraquarium nie ganz fertig gestellt. Erst nach dem Krieg wurde der Bau vollendet und im August 1950 fand die Wiedereröffnung statt. Die fast 40 Aquarien waren mit hiesigem Jade-Meerwasser gefüllt und zeigten ausschließlich heimische Meereslebewesen. Im Zuge der Umgestaltung der Südstrandpromenade wurde 1987/88 das Seewasseraquarium in die neue Gestaltung einbezogen und erhielt als Hauptattraktion ein Seehundbecken.
Im Jahre 2001/2002 wurde das Seewasseraquarium im Rahmen eines Investitionsvorhabens zusammen mit der denkmalgeschützten Strandhalle komplett umgestaltet und wesentlich erweitert. Durch die Zusammenlegung des bisherigen Seewasseraquariums mit der Strandhalle und einem Erweiterungsbau auf dem Gelände der ehemaligen Strandhallenterrasse entstand ein modernes Schauaquarium inklusive angeschlossener Gastronomie und eigenständigem Kinderspielbereich. Wiedereröffnung wurde zum "Wochenende an der Jade" am 2. Juli 2002 gefeiert. In den modernen Anlagen mit über 500.000 Litern Meeres- und Süßwasser werden Seehunde, Pinguine, Brillen-Kaimane, Haie und unzählige andere Meeresbewohner gezeigt. Neben dem bereits erwähnten Seehundbecken ist das große subtropisch/tropische "Fischgesellschaftsbecken" mit seinen 200.000 Litern Heimat von rund 120 verschiedenen Fischarten. Auch in diesem Becken kann der Lebensraum der Meeresbewohner aus der Unterwasserperspektive betrachtet werden. Neben den beiden "Superbecken" werden zahlreiche weitere kleinere Schaubecken mit zum Teil skurrilen Unterwasserbewohnern gezeigt.
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Südstrand 123 - 26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421 / 50 66 444
Öffnungszeiten:
täglich 10-18 Uhr
Weitere Informationen im Internet:
::Aquarium Wilhelmshaven

Arngast-Leuchtturm
Der rot-weiß-rote Leuchtturm Arngast liegt inmitten des Jadebusens auf einer Sandbank der früheren Insel Arngast. Der Name des Leuchtfeuers erinnert an den ehemaligen kleinen Ort Arngast, der im 17. Jahrhundert durch schwere Sturmfluten zerstört wurde. Noch 1882 bestanden zwei kleine Restinseln, die aber inzwischen auch verschwunden sind. Der Leuchtturm entstand 1909/1910 als Orientierungs-/Leitfeuer für die Jade und steht ungefähr dort, wo sich damals die Kirche des Ortes Arngast befand. Bis 1967 war der Turm mit einer ständigen Wache besetzt. Seither wird das ::Leuchtfeuer vom Wasser- und Schifffahrtsamt fernbetrieben und -überwacht. Das markante Seezeichen ist rund 4,5 km vom Wilhelmshavener Südstrand entfernt und von der Südstrandpromenade gut zu sehen. Seit 2003 steht der 36,27 m hohe Leuchtturm unter Denkmalschutz.
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Auftauchen
1974 wurde die Leitung der bis dahin eigenständigen Marinearsenale von Wilhelmshaven und Kiel zusammengelegt. Wilhelmshaven erhielt die zentrale Leitung mit einem leitenden Direktor für beide Arsenalbetriebe. Diese Entscheidung machte es notwendig, ein neues Verwaltungsgebäude auf dem Gelände des Wilhelmshavener Marinearsenals zu bauen. Der Neubau, der am 19. September 1984 bezogen werden konnte, wurde als Randbebauung direkt an die Gökerstraße geplant und schloss sich unmittelbar an den nördlichen Flügel des denkmalgeschützten Werfttors 1 an.
In dem zur Gökerstraße offenen Innenhof des Gebäudes befindet sich die Bronzeskulptur "Auftauchen" von Prof. Eberhard Linke aus Saulheim. Die beeindruckende Plastik im Innenhof hat eine Höhe von 2,30m und ist ungefähr 1,80m breit. Sie soll mit ihrer Darstellung die Bewegung des Ansteigens
symbolisieren. Grundlage war für Prof. Linke die Assoziation an auftauchende Objekte.
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Ausstellung "Der Pottwal von Baltrum"
Seit dem Juli 1997 werden in Wilhelmshaven das Skelett und Organe eines am 4. November 1994 vor der ostfriesischen Insel Baltrum gestrandeten Pottwals gezeigt. Pottwale leben nicht in der Nordsee, denn sie bevorzugen die Tiefsee. Der Pottwal von Baltrum war wahrscheinlich auf dem Weg nach Süden in wärmere Gewässer als er sich in die "flache" Nordsee verirrte. Im immer flacher werdenden Wattenmeer vor Baltrum verlor er ungültig die Orientierung und strandete auf einer Sandbank. Dort starb er.
Wissenschaftler aus Deutschland und den Niederlanden untersuchten den 40 t schweren Wal. Sie entnahmen ihm die inneren Organe und retteten sie so vor der Verwesung. Das Herz, Bronchialbaum, Kehlkopf und Speiseröhre, sowie Blasloch und Penis wurden in Heidelberg mit dem neuartigen "Plastinationsverfahren" konserviert. Die 150 Einzelteile des Skeletts wurden in Wilhelmshaven gesäubert und von der Schwanzflosse wurde ein Abguss erstellt. Alle Einzelteile des Skeletts sind so dargeboten, das sie einerseits die riesige Größe des Meeressäugers verdeutlichen, andererseits den Eindruck harmonischer Offenheit vermitteln, und überdies das Gefühl vermitteln, im Inneren des gewaltigen Tieres zu sein. Alleine der 1,5 m breite Skelettschädel wiegt rund 500 kg. Umgeben ist das Wal-Skelett von den größten konservierten Organen der Welt - Herz, Bronchien, Penis und Blasloch des Wals. Weiter wird die Ausstellung durch eine Vielfalt ergänzender Darstellungen und Informationen abgerundet.
Alle diese Dinge sind nun Bestandteil der Wilhelmshavener Ausstellung mit dem Titel "wal.welten", die zuerst in einem Ausstellungsgebäude direkt am Südstrand untergebracht war, ab Juni 2001 dann jahrelang im ::Küstenmuseum Wilhelmshaven am Bontekai (ehem. Jahnhalle) zu sehen war und nun ab Juni 2011 in neuer Umgebung im ::Wattenmeer Besucherzentrum ein Zuhause findet. Zusätzlich zu Skelett und Organen werden interessant aufbereitete Informationen zu den Themen Evolution des Wals, Walschutz und Walfang gezeigt. Videofilme zum Thema Wale und Aufzeichnungen von Walgesängen runden die Ausstellung ab.
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Ausstellung "Kunst im Ratrium"
Seit 2007 ist ein Großteil der Wilhelmshavener Stadtverwaltung wieder im völlig neu gestalteten RATRium am Rathausplatz 10 untergebracht. In der 2. Etage des Gebäudes befindet sich das Kulturbüro der Stadt Wilhelmshaven. Im großflächigen Foyer des Kulturbüros werden seit April 2008 wechselnde Kunstausstellungen gezeigt. Pro Jahr sind jeweils bis zu sechs Einzel- oder Gruppenausstellungen geplant. Die Ausstellungen sollen Künstlern aus Wilhelmshaven und Friesland die Gelegenheit geben, sich und ihre Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren. Feste Größe im Konzept ist eine jährliche Ausstellung mit Bildern aus der Gemäldesammlung der Stadt Wilhelmshaven, einer Sammlung, die durch das Kulturbüro verwaltet wird. Der ersten Ausstellung "Wege" mit Bildern aus der Gemäldesammlung der Stadt (April 2008) folgten die Ausstellungen "Seven Years" mit Bildern von Z. Sarah Stellmach, "Hand in Hand" mit Fotos von Axel Biewer, "Hautnah - Passion in Kohle" mit Bildern von Gerhard Rose, "Fantasie und Meer" mit Öl- und Acrylbildern von Grete Straub (März 2009), "Menschenbilder" mit Ölbildern von Heike Eilts (Juli 2009), "Nordwind" mit Kunstwerken der Airbrushgruppe Nordwind Wilhelmshaven (November 2009), "Container" mit Bildern von Klaus Henicz (April 2010),  "Im Meer von immer mehr" mit Photographien vom Rainer M. Brieskorn (Oktober 2010) sowie "Kunst im Doppelpack" mit Bildern von Dagmar Braun-Kirchen und Bärbel Meiners (Dezember 2010). Das Interesse der Öffentlichkeit an den Ausstellungen nimmt stetig zu, was auch an den hohen Besucherzahlen zu den Vernissagen der Ausstellungen zu sehen ist. Zur Zeit findet keine aktuelle Ausstellung statt.
Öffnungszeiten:
Montag-Donnerstag 8.00-15.30 Uhr
Freitag 8.00-12.30 Uhr
Tel.: 04421 / 16-1428

Ausstellung "Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte"
Der Verein Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationen zur Verkehrsgeschichte der Region Wilhelmshaven zusammen zutragen. Mit seiner Ausstellung erinnert er an die Wilhelmshavener Straßenbahn, die Vorortbahn oder die Omnibusbetriebe der Region. Ein Schwerpunkt bildet dabei der Nordwestdeutsche Fahrzeugbau Wilhelmshaven (NWF). Der 1946 gegründete Nutzfahrzeughersteller mit Sitz in Wilhelmshaven baute hauptsächlich Omnibusse und war Anfang der 1950er Jahren einer der größten Arbeitgeber in Wilhelmshaven. Die informative Ausstellung befindet sich in den Räumen des Vereins im Bavaria-Haus an der Rheinstr. 14. Hier in der Nähe der Kaiser-Wilhelm-Brücke werden die vom Verein zusammen getragenen Informationen, Fotos, Modelle im Maßstab 1:20 und weitere Exponate gezeigt. Der Verein verfügt auch über mehrere Großexponate, u.a. einen stromlinienförmigen Traditionsbus vom Typ NWF-Leichtbus BK aus dem Jahre 1954, einen der ersten Omnibusse mit dem damals für den Omnibusbau wegweisenden Konzept einer selbsttragende Konstruktion. Der restaurierte fahrbereite Bus wird bei verschiedenen Ereignissen, so z.B. bei der "Langen Nacht der Museen" als Transportmittel eingesetzt und ist für den Verein ein wichtiges Aushängeschild.
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Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung
Tel.: 04421 / 4 39 94

Weitere Informationen im Internet:
::Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte

Bahnhof West
Der Bahnhof Wilhelmshaven-West in der Jeverschen Straße 28 ist ein ehemaliger Personenbahnhof an der Eisenbahnstrecke Wilhelmshaven-Oldenburg. Das Bahnhofsgebäude liegt im heutigen Wilhelmshavener Stadtteil Bant, wurde aber  am 1.10.1908 als Bahnhof der oldenburgischen Gemeinde Bant in Betrieb genommen. Rund zwei Jahre später erhielt er nach der Vereinigung der Gemeinden Bant, Heppens und Neuende zur oldenburgischen Stadt Rüstringen die Bezeichnung "Bahnhof Rüstringen". Diese Bezeichnung verlor er bereits 1937 wieder, als die beiden Jadestädte Wilhelmshaven und Rüstringen durch das "Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen" zur Stadt Wilhelmshaven zwangsvereinigt wurden. Ab dem Zeitpunkt der Vereinigung bis zu seiner Stilllegung am 21. Mai 1966 führte er die Bezeichnung "Bahnhof Wilhelmshaven-West" oder kurz "Bahnhof West". Den stärksten Verkehr erlebte der Bahnhof 1947 als 192.518 Fahrkarten verkauft wurden. 1965 waren es nur noch 6.373 Fahrkarten. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und wird zum einen Teil von dem gleichnamigen Restaurant mit Biergarten "Bahnhof West" genutzt. Der andere Teil dient dem ältesten Verein Wilhelmshavens, dem Wilhelmshavener Schützenverein von 1861 e.V. als Vereinsheim und Schießstand.Virtual Earth::Virtual Earth
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Banter Kirche
Die evangelisch-lutherische Banter Kirche befindet sich an der Werftstraße in Höhe der Anton-Müller-Straße. Die Planungen für die Kirche entstanden nach der offiziellen Gründung der Kirchengemeinde Bant am 1. April 1886. Die Grundsteinlegung erfolgte am 7. Juni 1899 im Beisein des Großherzogs von Oldenburg Nikolaus Friedrich Peter. Der Kirchenbau wurde nach den Bauplänen des damaligen Oberbauinspektors Freese aus Oldenburg gebaut und am 20. Dezember 1900 eingeweiht. Sie ist eine typische Vertreterin des Eisenacher Regulativs, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlassenen Kirchenbauverordnung. Im 2. Weltkrieg wurde die Banter Kirche bei einem Bombenangriff am 15. Oktober 1944 schwer beschädigt. Alleine der Taufstein, die Kanzel und die Kirchenbänke entgingen den Bomben und stehen heute unter Denkmalschutz. Die Behebung der Zerstörungen der Kirche dauerten bis 1953. Die Kirchenfenster nach einem Entwurf von Hermann Oekten stammen aus dem Jahre 1952. Die Orgel von 1953 stammt von der Wilhelmshavener Orgelbaufirma Führer. 1978/79 erfolgte eine grundlegende Renovierung der Kirche.
Im Vorraum der Kirche befindet sich die Fotografie eines Sargdeckels, der bei Ausgrabungen auf der ehemaligen Banter Kirchenwurt gefunden wurde. Mit der Fotografie der Grabplatte will die Kirchengemeinde auf die ursprüngliche Banter Kirche hinweisen, die bei der Antoniflut 1511 mit dem Dorf Bant untergegangen ist. Am Standort der ursprünglichen Kirche ist heute die ::Banter Ruine
zu sehen.Virtual Earth::Virtual Earth
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Banter Ruine
Auf der Wurt des ehemaligen mittelalterlichen Banter Kirchhofes wurden bei Ausgrabungen in den Jahren 1863/1865 Steinsärge entdeckt, die in der damaligen wissenschaftlichen Forschung Aufsehen erregten. Die Steinsärge befinden sich heute im Oldenburger Landesmuseum. In zeitgenössischen Berichten hieß es: "Im August 1863 wurde der Sarg Nr. 1 an der Südostseite, der nicht weit davon gelegene Sargdeckel im Frühjahr 1864 aufgefunden und ausgegraben. ... Das Relief des Sargdeckels, welches in seiner Zusammenstellung auf einen Würdenträger der Kirche hinweist, hat im Allgemeinen eine symmetrische Zeichnung. Auffallend ist die Abweichung der Abschlusslinie an dem gabelförmigen Teil des Kreuzstabes in der Mitte des Reliefs. Im Sarge befanden sich zwei Schädel und einige Knochenreste". Weitere Ausgrabungen folgten, bei  denen der Grundriss einer einschiffigen gotischen Kirche freigelegt werden konnte. Der damalige Wilhelmshavener Verschönerungsverein veranlasste 1889 die Freilegung der Fundamente des alten Kirchenschiffes und rekonstruierte einen Teil der Mauerfundamente und der halbrunden Apsis. Die künstliche Ruine hat die leicht erhöhte Kirchenwurt an der Jadeallee in der Nähe des heutigen Grodendammes ohne Zweifel erhalten. Virtual Earth::Virtual Earth
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Banter See
Der heutige Banter See gehörte bis 1945 als West- und Zwischenhafen zum Hafengebiet von Wilhelmshaven. An der Nordseite dieses ehemaligen Hafengebietes befanden sich große Kai- und Rüstungsanlagen. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden sämtliche militärischen Anlagen durch umfangreiche und gründliche Sprengungen unbrauchbar gemacht und die einzelnen Hafenbecken wurden durch Dämme aus Trümmerschutt voneinander getrennt. Durch eine dieser Aufschüttungen zwischen Großen Hafen und Zwischenhafen (heutiger Grodendamm) entsteht der Banter See. Der See hat heute noch einen leichten Salzgehalt (Brackwasser), da der Grodendamm teilweise durchlässig ist und so ein Wasseraustausch mit dem salzhaltigen Wasser des Großen Hafen stattfindet.
Der Banter See hat sich seit der Abtrennung vom restlichen Hafengebiet als Naherholungsziel der Wilhelmshavener Bürger entwickelt. Kleingartenanlagen, Vereine und das Freibad "Klein-Wangerooge" prägen das Bild.
Weiterhin gibt es im Banter See eine einzigartige Kolonie von Flussseeschwalben auf künstlichen Inseln, die von Wissenschaftlern der ::Vogelwarte Helgoland vor mehr als 20 Jahren gebaut wurden. Seit zwölf Jahren untersuchen die Forscher das Leben der Seeschwalben mit modernster Technik. Forscher in aller Welt reißen sich um die Daten aus Wilhelmshaven, denn solche jahrzehntelangen Beobachtungen an Vögeln sind höchst selten. Die Forschungsergebnisse kommen vor allem den Flussseeschwalben selbst zu Gute. Denn mit diesen Daten lernen Naturschützer zum ersten Mal das Verhalten der bedrohten Vögel richtig kennen und können sie so wirkungsvoller schützen.
Der Banter See ist außerdem auch als Tauchrevier über die Region hinaus bekannt. Direkt am Nordufer des Sees hat der Unterwasser-Club Manta e.V. sein Vereinshaus. Der Banter See bietet sowohl dem ungeübten als auch dem geübten Taucher etwas. Mitglieder des UWC Manta haben interessante Tauchobjekte im See dokumentiert und stellen diese Dokumentation auf den Internetseiten des Vereins zur Verfügung.

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Weitere Informationen im Internet:
::UWC-Manta
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Banter Werftarbeitersiedlung
Die Banter Werftarbeitersiedlung ist heute die größte in Deutschland noch erhaltende Arbeitersiedlung aus dem 19. Jahrhundert. Die unter Denkmalschutz gestellte Siedlung wurde zwischen 1871 und 1879 von Adolph de Cousser, einem Ziegeleibesitzer aus Hahn im Ammerland gebaut. De Cousser erkannte den Bedarf an Wohnraum für die bei der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven tätigen Arbeiter. Im preußischen Wilhelmshaven war der Wohnraum knapp und so baute de Cousser an der Grenze zu Wilhelmshaven auf oldenburgischem Gebiet einstöckige Doppelhäuser aus Klinker seiner Ziegelei. Die kostengünstigen Wohnhäuser waren zwar nur ca. 50 m² groß, hatten jedoch alle einen eigenen kleinen Garten sowie ein sauberes Umfeld durch gepflasterte Straßen und einer Entwässerung zum Banter Siel. Der Erfolg blieb nicht aus. Die Werftarbeiter, viele von ihnen stammten aus den eher dörflich geprägten preußischen Ostgebieten, zogen die kleinen Häuser den Wilhelmshavener Mietskasernen eindeutig vor. Die kleine Siedlung erhielt nach dem Deutsch-Französischen Krieg den Namen Belfort. Die Preußische Admiralität kaufte 1874/1875 alle bis dahin erstellten 107 Zweifamilienhäuser- und 9 Vierfamilienhäuser und erteilte de Cousser ab 1874 den Auftrag für weitere 35 Doppelhäuser; ab 1876 für nochmals 88 Doppelhäuser südlich der Bahnlinie. Die Baukosten pro Wohnung wurden vertraglich auf 1250 Reichstaler begrenzt. Die so in weniger als 10 Jahren entstandene Siedlung mit ihren rund 500 Wohnungen war die Keimzelle für die am 1. November 1879 gegründete oldenburgische Gemeinde Bant. Um ihren außerordentlichen baugeschichtlichen Charakter zu erhalten, wurde die komplette Siedlung 1975 unter Denkmalschutz gestellt. Die Häuser der Siedlung befinden sich, grob beschrieben, in einem Rechteck, welches im Osten durch die Werftstraße, im Süden durch die Weserstraße, im Westen vom Banter Weg sowie im Norden von der Peterstraße begrenzt und durch die Bahnlinie Wilhelmshaven/Oldenburg in zwei Hälften unterteilt wird.Virtual Earth::Virtual Earth
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Berliner Bär
Der Berliner Bär ist die Granitskulptur eines auf zwei Beinen stehenden Bären, die sich seit 1963 auf einer größeren Verkehrsinsel an der Nordseite der Kortekreuzung (Bismarckstr./Gökerstr./Knorrstr.) befindet. Gestiftet wurde die von Johann Schulz geschaffene Skulptur allerdings bereits 1950 von den Wilhelmshavener Kanu-Freunden. Die Skulptur ist zusammen mit ihrem Klinkersockel rund 2,10 m hoch und symbolisiert die enge Verbundenheit der Wilhelmshavener Bürger mit der geteilten Stadt Berlin. Der Klinkersockel zeigt eine Tafel mit der Eintragung "Berlin 511 KM", die die Entfernungsangabe Berlin - Wilhelmshaven angibt, sowie eine Tafel mit der Eintragung "Gestiftet von den Wilhelmshavener Kanu-Freunden e.V. 1950". Über den Standort der Skulptur bis zur ihrer Aufstellung im Bereich der Kortekreuzung ist nichts bekannt. Der stehende Berliner Bär ist das weltweit bekannte Symbol der Stadt Berlin. Das älteste Stadtsiegel Berlins mit zwei stehenden Bären geht auf das Jahr 1280 zurück. Der Legende nach lebten seinerzeit im sumpfigen Berliner Siedlungsgebiet Braunbären.Virtual Earth::Virtual Earth
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Berliner Platz
Der Berliner Platz liegt im Dreieck zwischen der Bismarckstraße, dem Mühlenweg und der Berliner Straße. Auf ihm wurde 1967 das vom Wilhelmshavener Architekt Dipl.-Ing. Hans-Günther Harms entworfende Mahnmal errichtet, das an die Situation der geteilten Stadt Berlin nach dem Bau der Berliner Mauer vom August 1961 erinnert. Der Entwurf von Harms für das Mahnmal war der Gewinner eines von der Stadt ausgelobten Ideenwettbewerbes mit der Aufgabenstellung: "Auf dem Platz soll eine Plastik erstellt werden, die das derzeitige Schicksal Berlins versinnbildlicht und ein Symbol des Ringens der ehemaligen Hauptstadt um Freiheit und Frieden darstellt".
Das Mahnmal besteht aus zwei einzelnen 6 m hohen Stahlbetonhalbbögen, die sich über ein symbolisch angedeutetes Stück der "Berliner Mauer" treffen und so die Mauer und Trennung überbrücken. Ein 17 m x 14 m großes und 60 cm tiefes Wasserbecken neben diesem Ensemble rundet den Platz ab und erhöht die Wirkung durch seine Spiegelung. Das Wasserbecken, von Harms zunächst kleiner konzipiert, wurde auf Wunsch der Wilhelmshavener Stadtväter vergrößert, um die Verbindung Wilhelmshavens zur alten Reichshauptstadt zu verdeutlichen.
Auf der westlichen Spitze des Berliner Platzes wird jedes Jahr in der Vor-/Weihnachtszeit die "Norwegische Freundschaftstanne" aufgestellt. Sie ist ein Geschenk der Druiden-Loge "Jade Veritas" und ihrer Partnerloge "Selago" aus Kristiansand/Norwegen. Der Brauch wird bereits seit 1972 betrieben - ursprünglich auf dem Bahnhofsvorplatz -, nun schon seit etlichen Jahren auf dem Berliner Platz.
1978 erhielt der Platz an der Ecke Berliner Str. und Bismarckstr. eine "Litfaßsäule" im Original Berliner Stil. Die Litfaßsäule ist eine Stiftung der
Stadt Berlin an die Bürger Wilhelmshavens. Auf ihr wurden zunächst Plakate zu Berliner Veranstaltungen geklebt. Heute werden nur noch lokale Veranstaltungen beworben.
Nach dem Fall der Berliner Mauer und der anschließenden Wiedervereinigung Deutschlands wurde dem Mahnmal ein Hinweis auf diese Ereignisse hinzugefügt. Der Hinweis wurde an dem Fragment der "Berliner Mauer" im Bereich des Wasserbeckens angebracht und trägt die Daten
von Mauerfall und Wiedervereinigung "9.11.1989"  und "3.10.1990" sowie den knappen Zusatz "DIE MAUER TRENNT NICHT MEHR". Die Enthüllung des Hinweises erfolgte am 3. Oktober 1990 im Rahmen der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. Virtual Earth::Virtual Earth
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Berliner Trinkbrunnen
Der Berliner Trinkbrunnen befindet sich in der ::Fußgängerzone im Kreuzungsbereich der Markt- und Parkstraße. Der Trinkbrunnen ist eine Schenkung der Stadtwerke Wilhelmshaven GmbH zum 125jährigen Stadtjubiläum im Jahr 1994. Der aus graublau emailliertem Gusseisen bestehende Trinkbrunnen ist nach dem Vorbild der traditionellen Berliner Trinkbrunnen hergestellt, die die Berliner Wasserbetriebe seit 1985 überall in Berlin wieder aufstellen. Zu den inzwischen über 20 Trinkbrunnen in Berlin kommen nochmal über 120 identische Brunnen in anderen deutschen und ausländischen Städten.
Der von dem Dipl.-Ing. Architekt Siegfried Kaiser gestaltete Brunnen hat eine Höhe von 1,55 m und ist als ständig sprudelnder Brunnen konstruiert. Die Brunnenschale liegt auf fünf übereinander gestapelten verschieden breiten Zylindern, die zu einer Säule gestaltet wurden. Auf den Säulenabschnitten sind Reliefdarstellungen zu sehen, die Aufbereitung des Grundwassers zu Trinkwasser zeigen.
Der unterste Säulenabschnitt stellt die Wasser führende Erdschichten mit senkrechten Grundwasserbrunnen dar. Im darüber liegenden Relief ist das Versprühen und Belüften des Rohwassers im Wasserwerk abgebildet. In einer weiteren Bildsequenz wird das Filtern des Wassers im Filterbecken symbolisiert. Die Reliefdarstellung zeigt einen Trinkwasserbehälter und eine Pumpe im Wasserwerk. Im nächsten Säulenabschnitt ist das verzweigte Rohleitungsnetz mit Hydrant und Schieber zu sehen, deren Deckel von den Gehwegen her bekannt sind. Ein weiteres Bild symbolisiert den Wasserkreislauf der Natur mit Regen, Gewässern und Grundwasser. Grundwasser ist der Rohstoff des Trinkwassers.
Der Schalenkopf mit einem Bügel, einem Trinksprudler und einem Auffangsieb bildet den oberen Abschluss des Trinkbrunnens. Der Trinksprudler besitzt einen Bronzekopf mit einer vertieft liegenden Wasserdüse, die direkt mit dem Wilhelmshavener Trinkwassernetz der Marke "Feldhauser Strudel" verbunden ist. Der kleine Wasserstrahl lädt nicht nur in den Sommermonaten die Wilhelmshavener und ihre Besucher zum Wassertrinken ein
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Bocciaspieler
Die ca. 3 m hohe Bronzeskulptur eines athletischen Bocciaspielers wurde zunächst im Sommer 1979 anlässlich einer Kunstausstellung zusammen mit anderen Objekten in der Fußgängerzone der Marktstraße gezeigt. Die Figur des Künstlers Michael Schwarze aus Nümbrecht wurde dann 1980 von der Stadt Wilhelmshaven angekauft und auf der Grünfläche an der Paul-Hug-Straße zwischen Kieler Straße und Mozartstraße aufgestellt. Die Überbetonung bestimmter körperlicher Fähigkeiten und Spezialisierungen soll die gleichzeitige Verarmung geistiger Fähigkeiten und menschlicher Werte verdeutlichen.Virtual Earth::Virtual Earth
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Bogenspannerin
Die Skulptur einer nackten jungen Frau, die einen Bogen spannt, ist die Nachbildung einer Bronzestatue, die im Original in der Wilhelmshavener Patenstadt Bydgoszcz (dem früheren Bromberg) in Polen steht. Das vom Bilderhauer Ferdinand Lepcke (1866-1909) geschaffene Werk wurde von der Stadt Bromberg für 5840 Mark erworben und im September 1910 im Stadttheatergarten in Bromberg enthüllt. Das nackte Fräulein erregte in den nachfolgenden Jahren immer wieder die Gemüter der Bromberger Bürger. Das bogenschießende Fräulein hat in Deutschland einige Kopien. Die Wilhelmshavener Kopie entstand 1982 im Auftrag des Wilhelmshavener "Bromberger Heimatkreises" von einer weiteren Kopie in Coburg. Sie wurde der Stadt Wilhelmshaven gestiftet und auf dem Störtebekerplatz gegenüber dem RATRium (Bismarckstr. / Ecke Am Rathausplatz) aufgestellt.Virtual Earth::Virtual Earth
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Bontekai
Der Bontekai ist eine Kaianlage auf der Nordseite des "Großen Hafens" zwischen ::Deichbrücke und ::Kaiser-Wilhelm-Brücke. Der Bontekai erhielt seinen Namen nach dem am 10. April 1940 bei der Invasion von Norwegen gefallenen "Führer der Zerstörer" Kommodore Friedrich Bonte (1896-1940). Der Kai war im 2. Weltkrieg Liegeplatz der Zerstörer, dessen Befehlshaber Bonte von 1939-1940 war.
Seitdem der "Große Hafen" kaum noch hafenwirtschaftlich genutzt wird, sind um das Hafenbecken große Flächen mit attraktiven Wohnhäusern bebaut worden. Zwischen Wohnbebauung und Hafenbecken entstand am Bontekai eine Flaniermeile, die die Wilhelmshaven City mit dem ::Südstrand und der Südstrandpromenade verbindet. Am Bontekai selbst befinden sich mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die zwei Museumsschiffe ::Feuerschiff Weser und ::Kapitän Meyer, das Heimschiff "Arcona" der Marinekameradschaft v. 1894, das ::Küstenmuseum Wilhelmshaven und die virtuelle Unterwasserwelt ::OCEANIS. Mehrmals im Jahr strömen Tausende von Besuchern an den Bontekai, insbesondere zu den Großveranstaltungen ::Wochenende an der Jade und dem ::JadeWeserPort-Cup, aber auch zu einzelnen Veranstaltungen wie den häufig vorkommenden Besuchen von Großseglern wie der "Sedov" oder der "Mir" oder sportlichen Veranstaltungen wie dem NordseeMan-Triathlon. Zu den Großveranstaltungen "Wochenende an der Jade" und dem "JadeWeserPort-Cup" präsentiert sich der Bontekai als eine großartige Kulisse für Schiffe aller Art, zu sehen sind Traditionssegler, Dampf- & Museumsschiffe sowie Arbeitsschiffe heutiger Prägung. 2006 wurden der Bontekai für 700.000 EUR durch eine Vorplattung aufwendig saniert.
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Bonteplatz
Der Bonteplatz ist ein kleiner Platz in der Mitte des ::Bontekais am "Großen Hafen". Auf dem Bonteplatz ist die Original Schiffsschraube des Saugbaggers "Eduard Steckhan" zu besichtigen. Und direkt zwischen den beiden Hafentreppen am Platz befindet sich das Oberteil einer ausgemusterten Steuerbordtonne. Zu den Großveranstaltungen "Wochenende an der Jade" und dem "JadeWeserPort-Cup" steht hier eine der Livebühnen, auf der Gottesdienste stattfinden und Kleinkünstler, Shantychöre und Musikgruppen aller Couleur auftreten.Virtual Earth::Virtual Earth

Botanischer Garten mit Tropenhaus
Der Pflanzengarten an der Gökerstraße 125 in Höhe der Fichtestraße ist der kleinste Botanische Garten Deutschlands. Vorläufer des Botanischen Garten war der von dem Schullehrer Hinrich Schmidt 1912-1914 geschaffene Schulgarten auf dem Gelände der Grodenschule. Der Schulgarten auf einer Fläche von rund 500 m² diente der Unterrichtung und Unterweisung der Schüler. Während des 1. Weltkrieges blieb der Schulgarten sich selbst überlassen und diente hauptsächlich der Eigenversorgung. Erst 1922 gelang es Georg Harms, einem weiteren Lehrer der Grodenschule, den Schulgarten wieder als Lehrgarten zu nutzen. Anfang der 1930er Jahren wurde die Anlage des Schulgartens auf nunmehr 1550 m² vergrößert und neu gestaltet.
Im 2. Weltkrieg wurden die Grodenschule und ihr Schulgarten bei schweren Bombenangriffen fast vollständig zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte Georg Harms Pläne zu einem neuen Schulgarten auf dem Gelände der ehemaligen Grodenschule. Auf Grundlage seiner Vorschläge genehmigte der Rat der Stadt 1947 einen Haupt-Schulgarten, der später zum Botanischen Garten umgestaltet wurde. Auf einer Fläche von nur 8500 m² vermittelt er heute ein buntes Bild von ca. 2500 meist heimischen Pflanzenarten. Das Kernstück des Garten ist der sogen. Pflanzensoziologische Garten. In diesem Teil des Botanischen Gartens werden auf fest definierten Flächen die Pflanzen eines heimischen Bereiches vorgestellt. Hierzu wurden die Flächen so hergerichtet, dass sie den Lebensbedingungen der Pflanzengemeinschaften möglichst detailgetreu entsprechen. So wurde z.B. der Untergrund der Pflanzen der Dünengemeinschaft aus dem Sand des Geniusstrands geschaffen und der Untergrund der Pflanzen der Schuttgemeinschaft mit Gesteinstrümmern alter Gebäude angereichert. Die folgenden Pflanzengemeinschaften der nordwestdeutschen Region sind im Garten zu sehen: Grodengemeinschaft, Dünengemeinschaft, Marsch-Fettwiesengemeinschaft, Feldgemeinschaft, Waldgemeinschaft, Heidegemeinschaft, Trockenwiesengemeinschaft, Schuttgemeinschaft, Teichgemeinschaft, Moorgemeinschaft.
Im Frühjahr 1972 wurde der Botanische Garten um ein 230 m² großes Tropenhaus mit der Unterteilung temperiertes Haus und Warmhaus erweitert. 1980 kam ein Kalthaus mit Seerosenbecken und Sukkulentensammlung hinzu. Hier werden eine kleine aber feine Auswahl an Pflanzen aus den wärmeren Regionen der Erde (Mittelmeerraum, Tropen und Subtropen) gezeigt. 2012 begeht der Botanische Garten ein Jubiläum, denn dann wird sein 100. Geburtstag gefeiert.
Der Botanische Garten ist an jedem Tag der Woche und in jedem Monat des Jahres geöffnet. Der Eintritt in den Garten und in das Tropenhaus ist kostenlos, auch wenn man sich über eine kleine Spende sicherlich freut. Öffentliche Führungen werden jeweils am 1. Sonntag des Monat durchgeführt. Zusätzliche Führungen sind nach Voranmeldung möglich. Der Botanische Garten gehört zum Bildungs- und Kulturbereich der Stadt Wilhelmshaven.Virtual Earth::Virtual Earth
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Tel.:  04421 / 304543
Fax: 04421 / 304543
::Öffnungszeiten
Homepage:
::Botanischer Garten Wilhelmshaven

Britische Telefonzelle
Vor dem ::Amtsgericht Wilhelmshaven in der Marktstraße 15 befindet sich ein Originalexemplar der bekannten roten Telefonzelle, die 1929 von dem britischen Architekten Sir Giles Gilbert Scott für die britische Postbehörde entworfen worden. Das Telefonhäuschen vom Typ K6 ist ein Geschenk der schottischen Stadt Dunfermline, mit der Wilhelmshaven seit 1979 eine ::Städtepartnerschaft verbindet. Von den ursprünglich 95.000 in Großbritannien aufgestellten Telefonzellen  fallen immer mehr dem Mobilfunkzeitalter zum Opfer. Sie werden inzwischen selbst auf der Insel immer seltener. Das Wilhelmshavener Exemplar wurde nach ihrer Aufstellung von der Deutschen Telekom mit einem "deutschen" Telefon ausgestattet und ist bis heute vandalismusabhängig in Betrieb.Virtual Earth::Virtual Earth
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Bromberger Gedenkstätte
Die Bromberger Gedenkstätte befindet sich seit August 1967 im Ostteil des ::Ehrenfriedhof am ::Rüstringer Stadtpark. Die Gedenkstätte erinnert an die Toten der Wilhelmshavener Patenstadt Bromberg. 1961 folgte die Stadt Wilhelmshaven mit der Übernahme einer Patenschaft einer ehemaligen ostdeutschen Stadt dem Beispiel vieler anderer westdeutscher Städte, die den Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus den früheren ::Ostgebieten des Deutschen Reiches eine stellvertretende Heimat geben wollten. Die Wilhelmshavener Wahl fiel auf die Stadt Bromberg, die bis 1919 die Hauptstadt des damaligen preußischen Regierungsbezirks Bromberg war. Das ehemalige Bromberg ist heute unter dem polnischen Namen Bydgoszcz die Hauptstadt der polnischen ::Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen und hat rund 350.000 Einwohner. Viele ehemalige Bromberger wurden nach dem 2. Weltkrieg im nordwestdeutschen Raum ansässig, einige davon in Wilhelmshaven. So entwickelten sich Kontakte zwischen der Stadt und den Vertretern der Heimatkreise Bromberg-Stadt und Bromberg-Land. Am 10. September 1961 erfolgte die offizielle Übernahme der Patenschaft mit dem 1. Bundestreffen der Bromberger vom 9. bis 11. September 1961 in Wilhelmshaven. Zu den sogenannten Bromberger Tagen reisten jährlich rund 700 bis 1000 ehemalige Bromberger oder mit Bromberg Verbundene aus der ganzen Bundesrepublik nach Wilhelmshaven. 1967 erfolgte dann beim 7. Bundestreffen der Bromberger die Einweihung der Gedenkstätte. Die vom Garten und Friedhofsamt entworfene Stele trägt die Inschrift: "Sie sind an Brahe und Weichsel in heimischer Erde geborgen, in Krieg und Vertreibung durch wilden Wahn schuldlos gefallen, oder sie schlafen, fern ihrer Heimat, entgegen dem ewigen Morgen. Herr über Leben und Tod, gib Gnade und Heimat uns allen. Den Bromberger Toten." Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden vielfältige Kontakte zur polnischen Stadt hergestellt, die 2006 zu einer offiziellen Städtepartnerschaft zwischen Bydgoszcz und Wilhelmshaven führten. Virtual Earth::Virtual Earth

Brunnen am Europaring
Der Brunnen am Europaring steht im nach seinen europäischen Straßennamen benannten Europaviertel. Aufgrund seiner abgelegenen Lage kennen selbst die wenigsten Wilhelmshavener diesen Brunnen. Der von Rolf Klann geschaffene Brunnen wurde 1975 beim Bau des Europaviertels von der Wilhelmshavener Spar- und Baugesellschaft e.G. in Auftrag gegeben. Der Brunnen besteht aus einer ca. 3 m hohen konischen Säule aus Waschbeton, aus deren Spitze Wasser austritt und über viele unterschiedlich hoch angeordnete Kupfergefäße in ein 4 m breites Rundbecken hinab plätschert.
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Bunkermuseum
Das auf private Initiative basierende Projekt zum Aufbau eines Bunkermuseums in Wilhelmshaven hat seinen Standort auf dem Gelände des Luftschutzbunkers "Norderneylager" am Ende der Heppenser Straße im Stadtteil Heppens. Der 1939/1940 gebaute Sechzehneck-Luftschutzturm aus massivem Stahlbeton in Braunschweiger Bewehrung hat einen Durchmesser von 16,20 m und eine Höhe von 25,00 Meter. Die Turmspitze ist mit einem Beobachtungsstand ausgestattet, von dem aus Beobachtungen während der Bombenangriffe weiter gemeldet werden konnten. Auf acht Ebenen fanden max. 1.500 Personen Schutz. Der Bunker steht seit Dezember 2002 als Einzelbaudenkmal unter Schutz. Im Turmbunker selbst befindet sich die private Dauerausstellung zu Themen rund um den Luftschutz des II. Weltkrieges. Auf dem Gelände neben dem Bunker "Norderneylager" können noch zwei weitere Kleinstbunker besichtigt werden. Bei den beiden Kleinstbunkern handelt es sich um eine so genannte transportable Splitterschutzzelle für maximal 3 Personen und um einen transportablen Splitterschutzunterstand für maximal 5 Personen, der als Brandwache der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven diente. Führungen durch das Bunkermuseum erfolgen Sonntags um 15, 16 und 17 Uhr.
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Kontakt: 0178 / 13 21 593
Homepage: Bunkermuseum Wilhelmshaven

Burg Kniphausen
Die Burg Kniphausen ist eine ehemalige Burganlage im Stadtgebiet von Wilhelmshaven, die als Sitz einer mittelalterlichen Häuptlingsherrschaft und der daraus hervorgegangenen "Herrlichkeit In- und Kniphausen" diente. Die Burganlage wird im Jahr 1438 erbaut, damals noch unter dem  Namen Burg Knipens. In der Sächsischen Fehde, einem in den Jahren 1514 bis 1517 geführten Krieg, wird die Burg zerstört. In den darauffolgenden Jahren wird die Burganlage an gleicher Stelle wiederaufgebaut und mit einem Festungsgraben umgeben. Verschiedene Nebengebäude, u.a. das heutige Torhaus und der Marstall mit dem markanten Zwiebelturm entstehen in dieser Zeit. 1708 werden die inneren Burganlagen durch einen Brand völlig zerstört. Die Nutzung der Anlage verlagert sich auf die vom Brand verschonten Nebengebäude. Diese heute noch erhaltenden Nebengebäude wurden 1990 vollständig restauriert und dienen heute teilweise als Wohngebäude. Der Marstall mit seinem Ahnensaal und den dazugehörigen Räumen werden von der Stiftung Burg Kniphausen für wechselnde Kulturveranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Auch Trauungen in den Räumlichkeiten werden angeboten. Eine Burgschänke sorgt für das leibliche Wohl.Virtual Earth::Virtual Earth
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Celona Skulpturen
Die fünf Celona Skulpturen befinden sich am westlichen Rand der Grünanlage des ::Friedrich-Wilhelm-Platzes, direkt gegenüber dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) von Wilhelmshaven. Die Skulpturen entstanden vom 18. bis 27. Juni 2004 während eines von dem Gastronomie-Betrieb "Cafe & Bar Celona" organisierten Bildhauersymposiums auf der "Rambla" in der Bahnhofsstraße zwischen dem ehemaligen Karstadtgebäude und der ::Nordseepassage. Fünf renommierte Bildhauerinnen und Bildhauer sowie der Initiator der Aktion Irmin Burdekat arbeiteten 10 Tage lang unter freiem Himmel und befreiten unter den Augen der Öffentlichkeit sechs Skulpturen aus den sechs schweren Steinbrocken, die zu Anfang rund eine Tonne wogen. Die unterschiedlichen Bildhauertätigkeiten während der Entstehung der Skulpturen vermittelte dem zuschauenden Publikum erste Einblicke in die Bildhauerei. Gespräche mit den Künstlern waren ausdrücklich erwünscht. Die am Bildhauersymposium beteiligten Künstler mit ihren Marmorskulpturen waren Simona de Lorenzo (Neapel, Italien) mit "Danza al chiaro di Luna (Tanz bei Mondschein)", Sibylle Pasche (Zürich, Schweiz) mit "Gletschermühlen", Giuliano Orlandi (Carrara, Italien) mit "Il vento (Der Wind)", Detmar tom Diek (Oldenburg, Deutschland) mit "Deutsch-italienische Berührung", Francesco Mazzotti (Carrara, Italien) mit "Paesaggio ignoto (Unbekannter Spaziergang)" sowie Irmin Burdekat (Bad Zwischenahn, Deutschland) mit "Esprita". Im Oktober 2004 wurden fünf dieser steinerne Kunstwerke an ihren heutigen Standort aufgestellt. Drei Skulpturen stehen am Rand der Virchowstraße, zwei weitere am Parkweg zum Café Köhler Gelände. Die ursprüngliche Idee, die Skulpturen an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet aufzustellen, wurde aus unbekannten Gründen nicht weiter verfolgt.Virtual Earth::Virtual Earth

Christus- und Garnisonkirche
Der preußische König Wilhelm I. von Preußen weihte am 17. Juni 1869 den neu erbauten Hafen inklusive der anschließenden Siedlung ein und taufte ihn auf den Namen Wilhelmshaven. Während dieses Aufenthaltes wurde in einem feierlichen Akt auch der Grundstein der evangelischen Garnisonkirche in Anwesenheit der Großherzöge von Oldenburg und Mecklenburg, Prinz Adalbert, Bismarck, Roon und Moltke gelegt. Die Kirche wurde nach den Plänen des Architekten Friedrich Adler gebaut und am 19. Mai 1872 als Elisabethkirche eingeweiht. Ihren Namen verdankt sie der Frau von König Friedrich Wilhelm IV. Der Backsteinbau mit seinen gotischen Formen und einem massiven Glockenturm über der Vierung bot 1000 bis 1200 Sitzplätze. 1889 ließ Kaiser Wilhelm II. erste Gedenktafeln an den Seitenwänden des Längshauses anbringen. Weitere kamen hinzu. Sie erinnern an historische Ereignisse, bei denen Marineangehörige ums Leben kamen.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Garnisonkirche als Marine-Gedächtniskirche ausgestattet. Traditionsflaggen, Schiffswappen, Bojen und allerlei andere maritime Andenken wurden im ihrem Inneren ausgestellt. Zum Gedenken an die Skagerrakschlacht schuf Prof. Schnars-Alquist das Altarbild "Durch das Kreuz zum Licht". Nach dem 2. Weltkrieg wurde die durch Bomben schwer beschädigte Kirche notdürftig wiederhergestellt, musste jedoch im Herbst 1957 wegen gefährlicher Baufälligkeit geschlossen werden. Kurz vor der baupolizeilichen Schließung wurde im Juni 1957 ein Mahnmal für die in den Weltkriegen gefallenen Marineangehörigen eingeweiht. Es befindet sich im nördlichen Querhaus der Kirche und wurde als symbolische Grabstätte für einen unbekannten Marinesoldaten – stellvertretend für alle anderen Gefallenden – gestaltet.
Erst nach dem Übergang aus dem Eigentum des Bundes an die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde im Jahr 1959 begann die endgültige Instandsetzung. Das Gotteshaus der Kirchengemeinde, die Christuskirche an der Ecke Peterstraße/Adalbertstraße, war im Krieg ebenfalls schwer beschädigt worden und musste abgebrochen werden. Aus der als Garnisonkirche dienende Elisabethkirche wurde so die Christus- und Garnisonkirche.
Von Juli 2010 bis Dezember 2011 wurde die Kirche von Grund auf saniert. Dabei wurde insbesondere die Außenhülle der Kirche überprüft, und es wurden zahlreiche Fugen und Formsteine erneuert. Der Giebel der Kirche wurde neu mit Kupfer abgedeckt und der gesamte Chorbereich mit Schiefer neu eingedeckt. Im Innenbereich wurde ein neues energiesparendes Heizungssystem installiert, so dass die alten Heizschächte vor den Wänden entfielen und die nun indirekt beheizten Sitzbänke näher an die Mauern gestellt werden konnten. Der Mittelgang konnte aufgrund dieser Maßnahme deutlich verbreitert werden. Weiterhin wurden die Beleuchtung und die Beschallung der Kirche technisch modernisiert. Der Altarraum wurde neu gestaltet sowie die Wände und Decken der Kirche gesäubert und neu bemalt. Zum dritten Advent 2011 zog die Kirchengemeinde unter großer Anteilnahme der Wilhelmshavener Bevölkerung wieder in ihre Kirche ein.
Gottesdienste finden an jedem Sonntag um 10 Uhr statt.
An der Nordseite der Kirche befindet sich ein historisch bedeutsamer ::Höhenfestpunkt.Virtual Earth::Virtual Earth
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Öffnungszeiten:
1. Juni bis 31. Oktober: täglich 8 bis 18 Uhr
1. November bis 31. Mai: täglich 9 bis 17 Uhr
Tel.: 04421 / 41943
Homepage:
::Christus und Garnisonkirche Wilhelmshaven

Deichbrücke
Die Deichbrücke an der Jadeallee ist eine zwischen 1906 und 1908 entstandene asymmetrische Straßendrehbrücke mit fester Zufahrtsbrücke aus genietetem Stahlfachwerk. Wie die ein Jahr früher in Betrieb genommene Kaiser-Wilhelm-Brücke wurde die Deichbrücke im Rahmen der großen Süderweiterung von der Firma MAN in Nürnberg errichtet. Architekt war der Regierungsbaumeister Paul Thorbahn. In den Konstruktionsplänen von 1905 wird sie als "Eisenbahndrehbrücke am städtischen Friedhof" bezeichnet, da sich 1905 auf der Gelände neben dem heutigen Pumpwerk der städtische Friedhof befand. Die gesamte Länge der Drehbrücke beträgt 40,65 m, wobei die Brückelänge asymmetrisch im Verhältnis 1:2 aufgeteilt ist. Der längere Teil ist 27,10 m, der kürzere Teil ist 13,55 m lang. Die Deichbrücke liegt an der Nahtstelle zwischen Großem Hafen und Handelshafen und verbindet die Wilhelmshavener Südstadt mit den südlich gelegenen Freizeitgebieten am Südstrand und dem Banter See. Der ursprüngliche Hartholzbohlenbelag mit den zwei Eisenbahngleisen wurde 1968 gegen die heutige Fahrbahn ausgetauscht. Die Brücke hat eine eigene Ampelanlage und wird vor dem Ausschwenken durch elektrische Schranken gesperrt. Die Brücke ist aus hafenwirtschaftlicher Sicht ein neuralgischer Punkt für den Schiffsverkehr, da das Fahrwasser bei der Brücke nicht gerade, sondern in einen leichten Knick verläuft.Virtual Earth::Virtual Earth
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Denkmal für das kaiserliche II. Seebataillon
Das Denkmal für die Gefallenen des II. Seebataillons befindet sich auf der Nordseite der Peterstraße zwischen der Virchowstr. und dem ::Adalbertplatz. Ursprünglich wurden die Seebataillone als Seesoldaten an Bord der Kriegsschiffe verwendet, später wurden sie hauptsächlich als Interventionstruppe in den deutschen Kolonien eingesetzt. Auf dem am 13. Mai 1902 eingeweihten Denkmal thront ein großer Bronzeadler mit Kaiserkrone und Schutzschild, den Kaiser Wilhelm II. persönlich entworfen haben soll. Eine Bronzetafel auf der Vorderseite enthält die Namen der Vermissten, Verstorbenen und Gefallenen des II. Seebataillon von 1878 (Untergang S.M.S. Grosser Kurfürst bei Folkestone), 1885 (Untergang S.M.S. Augusta im Golf von Aden) sowie 1900 (China-Expedition). Später wurde eine weitere Granitplatte am Sockel befestigt, auf der den im I. Weltkrieg gefallenen Offizieren und Mannschaften des Marineinfantrieregimentes 2 gedacht wird. Der ursprüngliche Standort des Denkmals befand sich auf dem Hof der Jachmann-Kaserne. Bereits 1907 wurde das Seebataillon in die Kasernenanlage an der Gökerstraße verlegt und das Denkmal folgte ihr. Vermutlich wurde es mit der Auflösung des Seebataillons in den 1920er Jahren auf den heutigen Standort verbracht.
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Denkmal für die kaiserliche II. Matrosendivision
Das Denkmal für die Gefallenen der kaiserlichen II. Matrosendivision wurde am 12. Februar 1903 auf dem Gelände der Stammkaserne an der Ostfriesenstr. (heute Hannoversche Str.) eingeweiht. Eigentlich sollte die Einweihung bereits einige Tage eher zum Geburtstag von Kaiser Wilhelm II. am 27. Januar 1903 stattfinden, Frostwetter machte es aber unmöglich, diesen Termin zu halten. Der Entwurf stammt von dem Baumeister Albert Niemann und wurde wie das Denkmal für das kaiserliche II. Seebataillon durch die Oldenburger Firma Högl hergestellt. Die Matrosendivisionen der Kaiserlichen Marine waren für die Ausbildung des seemännischen und infanteristische Ausbildung der Marine zuständig. Es gab zwei Matrosendivisionen, die I. Matrosendivision war in Kiel, die II. Matrosendivision war hier in Wilhelmshaven stationiert. Das Denkmal wurde aus freiwilligen Spenden bezahlt. Nach wechselnden Standorten steht das Denkmal jetzt auf dem Freigelände des ::Deutschen Marinemuseums am Südstrand.
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Denkmal für die kaiserliche II. Werftdivision
Das Denkmal für die Gefallenen der kaiserlichen II. Werftdivision befindet sich heute auf dem Gelände des ::Marinestützpunkt Heppenser Groden. . Das von ::Fritz Schumacher entworfene Werftdivisionsdenkmal wurde ursprünglich am 17.01.1909 eingeweiht. Die kaiserliche II. Werftdivision wurde aus den nichtseemännischen Personal der kaiserlichen Marine gebildet. Zu diesem Personal gehörten die Maschinisten und Heizer, aber auch Berufsgruppen wie Sanitäter, Handwerker und Marine-Ingenieure. Auch hier wurde das Denkmal wie die beiden vorhergehenden anderen Denkmäler der kaiserlichen Marine aus freiwilligen Spenden finanziert. Der Form nach stellt das Denkmal ein Portal dar. In der ursprünglichen Version trug es in der Mitte des Portals einen Bronzeadler, der aber nach mehreren Umzügen verschollen ist. Vorgängerstandorte waren das Kasernement der 2. Werftdivision, der späteren Graf-Spee – Kaserne, die Kasernenanlage Mühlenweg und die Kasernenanlage Ebkerige.

Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz
Auf der Ostseite der Freiligrathstr. in Höhe der Straße "Beim Pumpwerk" steht seit dem 5. Mai 1999 ein Mahnmal, welches den Opfern der nationalsozialistischen Militärjustiz gewidmet ist. An der Stelle östlich des Mahnmals befand sich bis zum Ende des 2. Weltkrieges der Schießstand des Militärstandortes Wilhelmshaven. Auf dem Gelände dieses Schießstandes wurden während des 2. Weltkrieges eine unbekannte Anzahl deutscher Soldaten durch Erschießungskommandos der Kriegsmarine exekutiert.
Das Mahnmal von dem Wilhelmshavener Künstler Hans-Georg Wölbern stellt das ca. 3 x 3 m große Fragment eines Schiffsrumpfes aus eisernen Spanten und Planken dar. Auf den Planken befindet sich der folgende Gedenktext: "Auf diesem Gelände befand sich bis zur Befreiung vom Nationalsozialismus der Schießstand des Militärstandortes Wilhelmshaven. Eine unbekannte Anzahl deutscher Soldaten wurde hier während des Zweiten Weltkrieges durch Erschießungskommandos der Kriegsmarine exekutiert. Nachgewiesen sind 54 Hinrichtungen in der Zeit von 1943 bis 1945. Die Leichen wurden zum Friedhof Aldenburg verbracht. Die von der nationalsozialistischen Militärjustiz "im Namen des Volkes" wegen Wehrkraftzersetzung, Gehorsamsverweigerung, Desertion und nach der Volksschädlingsverordnung verhängten Todesurteile bezweckten "die Aufrechterhaltung der Manneszucht". Terror gegen die eigenen Soldaten sollte die Weiterführung des von Deutschland entfesselten, verbrecherischen Krieges gewährleisten. Die letzte Hinrichtung fand am 5. Mai 1945 statt, wenige Stunden vor dem Ende des Krieges. Diese Tafel wurde errichtet, um den Opfern die Achtung zu erweisen, die ihnen bis jetzt nicht gewährt wurde. Wilhelmshaven 1999."Virtual Earth::Virtual Earth
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Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Bauvorhabens Ems-Jade-Kanal
In der Südstadt am alten Banter Hafen befindet sich ein Ankerdenkmal, das an die vielen Menschen erinnern soll, die beim Bauvorhaben des Ems-Jade-Kanals in den Jahren 1880 bis 1888 zu Tode kamen. Der genaue Standort liegt innerhalb einer kleinen Grünanlage an der Havermonikenstraße, ganz in der Nähe der Gaststätte "Blühende Schiffahrt". Das vom Bürgerverein Bant von 1881 e.V. gestiftete Denkmal wurde am 1. Mai 1991 eingeweiht.Virtual Earth::Virtual Earth

Der hohe Senat
Der hohe Senat ist eine Skulpturengruppe in der Ahrstraße/Höhe Weserstraße. Die Gruppe besteht aus fünf unterschiedlich hohen silberfarbenen Säulen, die mit rot abgesetzten Flächen versehen sind. Die Gruppe wurde im November 2005 von dem in Potsdam aufgewachsenen und heute in Sande bei Wilhelmshaven lebenden Maler, Bildhauer und Designer Achim Bredin entworfen und von der Firma Navitek hergestellt.::Virtual Earth
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Der "Steiger"
Einen Blick zurück riskiert der "Steiger", der im vierten von fünf Geschossen der neuen Hauptstelle der Sparkasse Wilhelmshaven eine Pause macht. Die fast 3,5 m große Bronze-Plastik an der Fassade der ::Sparkassenzentrale ist das Werk des Malers und Bildhauers ::Rainer Fetting, der 31.12.1949 in Wilhelmshaven geboren wurde. Die bekannteste Skulptur des international anerkannten Künstlers, der abwechselnd in New York und Berlin lebt und arbeitet, ist die überlebensgroße Willy-Brandt-Figur vor der Berliner Parteizentrale der SPD. Die in gleicher Technik entstandene Skulptur des Fassadenkletterers in Wilhelmshaven wurde zur Eröffnung der neuen Hauptstelle der Sparkasse Wilhelmshaven am 8. Mai 2000 in Beisein des Künstlers und seinem Modell Ole am ::Theaterplatz enthüllt. In einem Wettbewerb zur Namesfindung wurde dann in Absprache mit dem Künstler der Name "Der Steiger" ausgewählt.Virtual Earth::Virtual Earth
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Deutsches Marinemuseum
Am Südstrand Nr. 125, in unmittelbarer Nähe der Kaiser-Wilhelm-Brücke, befindet sich das am 24.04.1998 eröffnete "Deutsche Marinemuseum". Das Museum ist in der ehemaligen Scheibenhof-Werkstatt, einem im Jahre 1888 für die Kaiserliche Werft errichtetem Gebäude, untergebracht und zeigt dort auf ca. 1400 m² Ausstellungsfläche mehr als 1000 Exponate zur Geschichte der Deutschen Marine seit 1848.
Das Museumskonzept unter dem Motto "Menschen, Zeiten, Schiffe" beabsichtigt, den Besuchern die 150jährige Geschichte der deutschen Marine in ihren politischen, technischen und sozialen Dimensionen zu vermitteln. Der Besucher erlebt eine spannende Reise von der Gründung der Flotte des Deutschen Bundes nach der Revolution 1848 hinein in die Wirren zweier Weltkriege bis hin zur heutigen Deutschen Marine und deren Aufgaben. Die Reise folgt der o.g. chronologischen Gliederung und umfasst drei Epochenräume, die in einem barrierefreien Rundweg begehbar sind:
Raum 1 - Marinen im Nationalstaat 1848 - 1914
Raum 2 - Zeitalter der Weltkriege 1914 - 1945
Raum 3 - Marinen im Bündnis 1945 - heute.
Das Museum verfügt außerdem über ein 3000 m² großes Freigelände, das direkt am Verbindungshafen gelegen ist. Hier können u.a. das U-Boot "U10" und das detailgetreu wiederhergestellte Minenjagdboot "Weilheim" besichtigt werden. Als größte Attraktion liegt seit dem 24. Juni 2005 der ehemalige Lenkwaffenzerstörer MÖLDERS fest beim Deutschen Marinemuseum. Das Schiff wurde durch das Marinearsenal Wilhelmshaven, auf dessen Gelände es für die museale Nutzung vorbereitet wurde, und die Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz, in deren Bestand es aufgenommen wurde, in die Verantwortung des Museums übergeben. Das Schiff ist das größte Museumskriegsschiff Deutschlands und steht dem Deutschen Marinemuseum künftig als Großexponat für die Geschichte der Bundesmarine und Deutschen Marine zur Verfügung.
Mit den beiden Barkassen NEPTUN und POSEIDON besteht die Möglichkeit einer geführten Hafenrundfahrt durch die Wilhelmshavener Binnenhäfen und dem Marinearsenal.
Zwischen November 2009 und Juni 2010 erfolgte dann die Umsetzung der bereits seit 2006 vorliegende Planungen zur Erweiterung des Marinemuseums und seiner Dauerausstellung. Offiziell wurde die Erweiterung mit der Wiedereröffnung des Museums am 24. Juni 2010 abgeschlossen. Während der Bauzeit wurde das ursprüngliche historische Werftgebäude durch moderne Anbauten und Umbauten ergänzt. Die Nutzfläche konnte so von 800 auf 1400 m² vergrößert werden. Das 1999 für das Museum vom Grund der Ostsee gehobene Kleinst-Uboot SEEHUND ist jetzt vom Außenbereich an eine geschützte und exponierte Stelle im neuen Eingangsbereich verlegt worden. Der neue Vortragssaal, eine großzügige Museumsgastronomie und der erweiterte Museumsshop sind weitere Neuerungen und verbessern so den Service für die Besucher.
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Öffnungszeiten
April bis Oktober: täglich 10:00-18:00 Uhr
November bis März: täglich 10:00-17:00 Uhr
Südstrand 125
26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421/40084-0
Homepage:
::Deutsches Marinemuseum

DEWI -Versuchsfeld für Windenergieanlagen
Das Testgelände des Deutschen Windenergie Instituts (DEWI) liegt im Norden Wilhelmshavens an der Uttenser Landstraße zwischen Voslapp und Sengwarden. Das Versuchsfeld wurde am 3. Juni 1993 in Betrieb genommen und dient der DEWI zur praktische Erprobung von Windenergieanlagen. Das Kernstück des Versuchsfeldes ist ein Wind-Diesel-System, das eine 35 kW Dieselkraftanlage mit einer Windkraftanlage kombiniert. Mit diesem System wurde es erstmals in Deutschland möglich, Windenergieanlagen unter realen Windbedingungen zu erproben und nicht nur zu simulieren. Hersteller von Windenergieanlagen und andere Forschungsinstitutionen können hier ihre Neuentwicklungen kostengünstig erproben und optimieren. Eine meteorologische Messstation auf dem Testfeld misst im kontinuierlichen Betrieb alle relevanten meteorologischen Größen einschließlich der Solarstrahlung. Anfang 2003 wurde außerdem von der Universität Hannover auf dem Gelände des ::Jade Windenergieparks ein 130 m hoher meteorologischer Mast übernommen, der für die Vermessung des AEOLUS II und für eigene meteorologische Untersuchungen genutzt wird. Gegenwärtig befinden sich auf dem Testgelände 13 Windkraftanlagen-Prototypen mit einer Gesamtleistung von über 18.000 kW in der Erprobung.
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Die "Faust"
Die Faust von den Künstlern Hajo Kruder und Hans-Georg Wölbern befindet sich am Ende der Fußgängerzone in der oberen Marktstraße und ziert seit 1985 die ::Fußgängerzone. Die 80 cm hohe und 90 cm breite geschlossene Faust aus Gußbeton hält eine 3,80 m lange Bronzeplanke so, dass sie als Ruhebank für erschöpfte Einkaufsbummler genutzt werden kann. Die Faust als gewalttätige Geste wird durch ihre Funktionalität als Bank auf den Ausdruck von Stärke reduziert.
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Eilhard Mischerlich
siehe ::Geburtshaus Eilhard Mitscherlich

Ehrenfriedhof am Stadtpark
Der Ehrenfriedhof in Wilhelmshaven wurde als Begräbnisstätte der Marinegarnison im Zusammenhang mit der Planung des ::Rüstringer Stadtparks in den Jahren 1912-1924 angelegt. Die Aufschüttungen für den Friedhof begannen im Februar 1914 und wurden im November 1914 beendet. Durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges musste der Ehrenfriedhof früher als geplant, nämlich bereits im August 1914 eingeweiht werden. Er wurde so zur Ruhestätte der in den Seeschlachten des 1. Weltkrieges gefallenen Marinesoldaten (Seegefecht bei Helgoland, Seeschlacht an der Doggerbank, Skagerrakschlacht) sowie der Toten der Revolutionskämpfe 1919 und des Explosionsunglückes in Mariensiel im Dezember 1919.
Mehrere Mahn- und Ehrenmale sind auf dem Ehrenfriedhof zu besichtigen. Unter ihren befinden sich auch zwei Mahnmale, die an russische Kriegsgefangene erinnern (Pavillon-Denkmal [4] für die im 1. Weltkrieg verstorbenen und eine Gedenkplatte [14] für die im 2. Weltkrieg verstorbenen Soldaten).
Zur Erinnerung an die Toten, die auf den folgenden Kriegsschiffen um Leben kamen, sind Gedenksteine errichtet worden: den Panzerschiffen S.M.S Lützow [6], Deutschland [7] und Admiral-Graf-Spee [10], den Schlachtschiffen Tirpitz [8] und Scharnhorst [11], den Zerstörern Max Schultze [9] und Leberecht Maaß [9], dem Kreuzer Medusa [12] sowie den gefallenen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege [13].
Ein weiteres Mahnmal gedenkt des Matrosenaufstands von 1918/19, der Auslöser der Novemberrevolution war und mit der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. zur Weimarer Republik führte. Der ursprünglich am 20. Mai 1920 eingeweihte Sarkophag, der an dieser Stelle von der Arbeiterschaft der Jadestädte Wilhelmshaven-Rüstringen errichtet wurde, war den Nationalsozialisten schnell ein Dorn im Auge, da an dieser Stelle trotz Strafandrohungen immer wieder Kränze und Blumen niedergelegt wurden. 1934 zerschlugen sie den Sarkophag und entfernten die übrig gebliebenen Teile. Am 2. Mai 1989 erfolgte auf Initiative des "Historischen Arbeitskreises" des DGB die Wiederherstellung des Mahnmals in seiner jetzigen Form [5].
Die ::Bromberger Gedenkstätte [15] im östlichen Teil des Friedhofes erinnert an die Toten der Region in und um die ehemalige deutsche Stadt Bromberg, der heutigen Wilhelmshavener Partnerstadt Bydgoszcz. Wilhelmshaven wurde nach dem 2. Weltkrieg Zufluchtsort vieler Bromberger und übernahm die Patenschaft über den Heimatkreis Bromberg-Stadt und Bromberg-Land. Nach der Wiedervereinigung wurden vielfältige Kontakte hergestellt, die 2006 zu einer offiziellen Städtepartnerschaft zwischen Bydgoszcz und Wilhelmshaven führten.
Im Juni 2008 wurde am Eingang des Ehrenfriedhofs eine große Geschichts- und Erinnerungstafel aufgestellt, die die Geschichte der Anlage erklärt und auf die dort bestatteten 2401 Kriegstoten der beiden Weltkriege hinweist. Die Tafel wurde im Rahmen eines Projektes mit dem "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" von Schülern der Agnes-Miegel-Realschule sowie Schülern der Berufsbildenden Schule Friedenstraße in Wilhelmshaven gestaltet.
[Zahlen] = Standort der Gedenkstätten entsprechend dem Lageplan der Geschichts- und Erinnerungstafel
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Ems-Jade-Kanal
Der Ems-Jade-Kanal verläuft quer durch die ostfriesische Halbinsel und verbindet die beiden großen Meeresbuchten Dollart und Jadebusen miteinander. Die rund 73 km lange Strecke zwischen den Nordseehäfen Emden und Wilhelmshaven wurde in den Jahre 1880 bis 1886 gebaut. Zweck war die Anbindung des neuen preußischen Kriegshafen Wilhelmshaven an das damals zu Preußen gehörige Ostfriesland. Der Kanal verläuft aufsteigend von der Ems bei Emden bis nach Aurich, um dann nach Wilhelmshaven am Jadebusen wieder abzusteigen. Wegen des geringen Höhenunterschiedes von etwa 4,60 m benötigt der Ems-Jade-Kanal nur 6 Schleusen. Aufgrund der flachen Landschaft ist der Kanal als Damm- bzw. Hochkanal ausgelegt, d.h. der Kanal erhebt sich etwa zwei m über die umgebende Landschaft und wird durch Dämme vor dem Auslaufen geschützt. Nur auf dem Abschnitt zwischen Aurich-Rahe und Wiesede ist der Kanal auf einer Länge von 23 Kilometern in das Gelände eingeschnitten. Den höchsten Punkt erreicht die Wasserstraße im Geestgebiet zwischen Wiesens und Upschört mit einer Wasserspiegelhöhe von + 5,70 Metern. Schiffbar ist der Kanal nur für Schiffe bis zu 33 m Länge, 6,20 m Breite und 1,70 m Tiefgang. Beim Ausbau der Wilhelmshavener Hafenanlagen hatte er eine große Bedeutung, da auf ihm Material wie Sand, Steine, Torf etc. transportiert wurde. Heute hat er keine wirtschaftliche Bedeutung mehr und wird deshalb fast ausschließlich touristisch genutzt.
Auf Wilhelmshavener Gebiet verlief der Ems-Jade-Kanal ursprünglich bis in Höhe der Kronprinzenstraße (heute Moselstraße), um dann über eine Schleuse in den "Neuen Hafen" zu münden. Die große Hafenerweiterung von 1900 und der weitere Ausbau der Hafenanlagen am Handelshafen, Kohlenhafen und Kanalhafen haben den Kanal zumindest optisch verkürzt, da er hier nicht als Kanal zu erkennen ist. Er beginnt eigentlich so richtig erst an der Schleuse Mariensiel.1991 wurde am alten Banter Hafen ein ::Denkmal zur Erinnerung an die Toten des Bauvorhabens eingeweiht.Virtual Earth::Virtual Earth
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Engel
siehe ::Skulpturenzyklus "Hoffnung ist Wirklichkeit"

Erinnerungsstätte Seefrieden
Am 23. August 2011 wurde die Erinnerungsstätte "Seefrieden" am Rüstringer Berg mit einer ökumenischen Andacht eingeweiht. Sie ist ein Ort des Erinnerns und Gedenkens für die Hinterbliebenen von Verstorbenen, deren sterbliche Überreste auf See bestattet wurden.
Die direkt am Meer liegende kleine Anlage befindet sich leicht erhöht am so genannten Rüstringer Berg und besteht aus sechs freistehenden Holzstelen, die jahrelang als Dalben im Nordseewasser standen und zum Befestigen von Schiffen dienten. An den verwitterten Holzpfählen sind bzw. werden kleine Messingschilder mit den Namen der Verstorbenen und den geografischen Koordinaten ihrer Seebestattung angebracht. Um die Stelen führt ein Weg zu zwei kleinen Plätzen mit Ruhebänken, die einen schönen Blick auf die See ermöglichen. Auf einem der Plätze befindet sich zusätzlich eine Informationstafel mit einer Seekarte der deutschen Nordseebucht, aus der sich anhand der Koordinaten der Messingschildchen die konkrete Beisetzungsstelle auf See ablesen lässt. Mehrere Granitstelen fassen die Plätze und die darum liegenden Blumenbeete ein.
Die wohl einmalige Gedenkstätte an der Nordseeküste entstand durch die Technischen Betriebe Wilhelmshaven (TBW) auf Anregung des Geschäftsführers der Feuerbestattungen Wilhelmshaven Willm Vieth. Betreiber der Anlage ist die städtische Friedhofsverwaltung Wilhelmshaven.::Virtual Earth
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Feuerschiff Weser
Das Feuerschiff Weser ist ein am Bontekai des Großen Hafens liegendes Museums- und Restaurationsschiff. Es wurde 1907 von der Weserwerft (heute: AG Weser) in Bremen als Feuerschiff Norderney I. gebaut. Zunächst wurde das Feuerschiff vor Norderney eingesetzt. Nach weiteren Wechseln erfolgte seine Verlegung in die Wesermündung. Dort tat das Feuerschiff bis zum 23. September 1981 seinen Dienst. Nach der Außerdienststellung rettete die Stadt Wilhelmshaven das Feuerschiff vor der Verschrottung und übergab das Schiff in die Obhut der Segelkameradschaft "Klaus Störtebeker", die es wieder herrichtete und der Öffentlichkeit zugänglich machte.
Interessanterweise ist die Norderney I. ein Schwesterschiff der bekannten Dreimastbark "Alexander von Humboldt", die ein Jahr früher (1906) ebenfalls als Feuerschiff gebaut wurde. Erst später wurde die Alex zum Segelschulschiff umgebaut und erhielt ihr heute so markantes Aussehen. (Quelle: -> Wikipedia: Alexander von Humboldt (Schiff))Virtual Earth::Virtual Earth
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Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel
Der kleine Landeplatz im Cäciliengroden für den Luftverkehr von und nach Wilhelmshaven wurde am 15. Juni 1927 in Betrieb genommen und wurde zunächst von der Lufthansa mit 2 regelmäßigen Flugstrecken bedient (Hamburg- Bremen- Wilhelmshaven- Wangerooge- Norderney- Borkum und Wilhelmshaven- Wangerooge). Zusätzlich gründeten die beiden Jadestädte Wilhelmshaven und Rüstringen am 17. Mai 1928 eine eigene Luftfahrtgesellschaft, die sich gut entwickelte. Ab 1939 mussten auf Anordnung des Reichsluftfahrtministeriums alle planmäßigen zivilen Flugreisen eingestellt werden. Nach dem 2. Weltkrieg lag der Flugplatz lange Zeit brach. Erst 1957 wurde der Flugplatz wieder als Landeplatz hergerichtet. Vom Flugplatz werden vor allem Reiseflüge zu den Nordseeinseln und Rundflüge über Wilhelmshaven durchgeführt. In mehreren Abschnitten sind seitdem bauliche Erweiterungen des Flugplatzes erfolgt. Seit 1975.ist der Flugplatz auch Hubschrauberbasis. Von hieraus werden die Seelotsen zu den ankommenden Schiffen in der deutschen Bucht geflogen. Heute ist der Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel zu einem Verkehrslandeplatz mit zwei Landebahnen, Rollwegen und sieben Flugzeughangars herangewachsen. Das Flugfeld mit der Nachtbefeuerung ist für alle gängigen Flugzeugtypen geeignet. Selbst mit Strahltriebwerken ausgerüstete Jets bis zu einem Gesamtgewicht von 14 Tonnen sind zugelassen. In 2007 wurde der Flugplatz für 2 Millionen Euro zu einem Verkehrslandeplatz für Start und Anflüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) ausgebaut und zugelassen. Die längere Landebahn 02/20 erhielt in Richtung Wilhelmshaven eine Verlängerung auf jetzt insgesamt 1459 Metern und wurde mit einer neuen Landebahnbefeuerung mit Anflugscheinwerfer für den Nachtbetrieb ausgerüstet. Das neue Instrumentenflugverfahren soll sich auch positiv auf die Geräuschimmissionen des Flugbetriebes auswirken, da der Flughafen jetzt steiler und von allen Seiten angeflogen werden kann, während es früher nur 2 Anflugkorridore gab, in denen sich die Flugzeuge in nur 600 Metern Höhe bewegten. In 2007 feierte der Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel seinen 80. Geburtstag.Virtual Earth::Virtual Earth
Homepage:
::Flugplatz Mariensiel
Weitere Informationen auf der Homepage der ::Motorfluggruppe Wilhelmshaven-Friesland e.V.
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Flutmast Rüstersiel
Der Flutmast im ::Rüstersieler Hafen wurde 1995 anlässlich des 475jährigen Bestehens des Ortes Kniphausersiel - Rüstersiel von dem bekannten Wilhelmshavener Drehorgelspieler August Desenz gestiftet. Der Flutmast steht auf der Nordseite der Maade vor der "Schönen Aussicht", einem beliebten Ausflugslokal direkt am Rüstersieler Hafen. Der Mast aus Holz soll Einheimischen und auswärtigen Gästen die Wasserstände der verschieden "berühmt berüchtigten" Sturmfluten anzeigen. Gekrönt wird der Mast durch die Holznachbildung einer Tjalk, eines Segelschifftyps speziell für das Wattenmeer. Eine Tjalk ist ein Plattbodenschiff und besitzt einen ganz flachen Schiffsboden ohne Kiel, so dass es bei Ebbe ohne Probleme trocken fallen, d.h. im Watt aufsetzen konnte. Ein weiteres charakteristisches Merkmal dieses Schiffstyps sind die typischen Seitenschwerter. Durch die im Verhältnis zu den anderen Hauptabmessungen große Breite und Völligkeit hatten Tjalken nur einen geringen Tiefgang und waren besonders gut zum Befahren seichter Kanäle und Priele geeignet.
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Friedrich-Wilhelm-Platz
Der Friedrich-Wilhelm-Platz ist eine Grünanlage zwischen der Markt- und Ebertstraße. Der 5,5 Hektar große Platz wurde ursprünglich Anfang der 1870er Jahre als Wilhelmshavener Marktplatz angelegt und im Januar 1870 nach König Friedrich-Wilhelm IV von Preußen benannt. Der Platz wurde bis in die 1950er Jahre mit den Gleisen der Werftbahn durchzogen.
In dieser Grünanlage steht das ::Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das 1970 erbaute Park-Café Köhler mit seinem kleinen Vogelgehege, das ::Mahnmal Frieden-Freiheit-Wiedervereinigung, die ::Celona Skulpturen, der ::"tu es"-Findling sowie das ::Denkmal eines Werftarbeiters (1982). Zur 125-Jahr-Feier 1994 wurde die sogenannte "Kaiser-Achse" zwischen Adalbert- und Kaiser-Wilhelm-Denkmal nach historischem Vorbild wieder hergestellt. In der Mitte dieser Achse befindet sich ein originalgetreuer Kandelaber als Straßenlaterne.Virtual Earth::Virtual Earth
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Friesenbrunnen
Der Friesenbrunnen ist ein vom Wilhelmshavener Bildhauer Kurt Rieger 1929/1930 geschaffener Brunnen im Wilhelmshavener ::Kurpark. Der 1,90 m hohe und  4,50 m breite Brunnen aus Sandstein steht in direkter Verbindung zu einem im Park gebohrten artesischen Brunnen, der das Wasser aus 231 m Tiefe zur Oberfläche liefert. Das Wasser tritt durch Überdruck selbstständig zutage, wenn es sich zwischen zwei wasserundurchlässigen Schichten ansammelt und der Grundwasserspiegel höher als die Entnahmestelle liegt.
In seiner ursprünglichen Form (siehe Verweis auf Foto No. 2) trug der Friesenbrunnen auf seinem mittleren Sockel eine Skulptur, die die Figur eines mit einem gleichgroßen Fisch ringenden (reitenden?) Meeresgestalt (Kindes?) zeigte.
Der Verbleib der Skulptur ist unbekannt. Im oberen Bereich der Brunnenflügel konnte man damals den Schriftzug "Frisch und Klar" (linke Seite) sowie "Rein und Wahr" (rechte Seite) lesen. Auch der in den Stein gehauene Schriftzug "Friesenbrunnen" und die Tiefenangabe "Tiefe 231 Meter" sind gegenüber dem Original verändert. Das Original hatte einen aufgesetzten Schriftzug mit den Angaben "Friesenbrunnen" und der Tiefenangabe "231 M Tiefe". Das aus dem Anfang der 1930er Jahre stammende Fotodokument zeigt übrigens auch, dass die bräunliche Patina an den Wänden oberhalb der Wasseroberflächen, die auf die mineralischen Bestandteile des Brunnenwassers zurück zuführen ist, bereits damals vorhanden war.Virtual Earth::Virtual Earth
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Friesische Mühlenstraße
Die "Friesische Mühlenstraße" ist eine seit 1996 bestehende 70 km lange Ferienstraße in Niedersachsen, mit der zehn verschiedene Mühlen in den Landkreisen Friesland, Wesermarsch und Wittmund sowie der Stadt Wilhelmshaven touristisch besser erschlossen werden sollen. Von den zwei in Wilhelmshaven erhaltenen historischen Mühlen gehört die ::Kopperhörner Mühle der Arbeitsgemeinschaft an. Weitere Mühlen der "Friesischen Mühlenstraße" sind:

* Vareler Windmühle in Varel
* Rutteler Mühle in Neuenburg
* Horstener Mühle in Horsten
* Wedefelder Wasserschöpfmühle in Neustadtgödens
* Oberahmer Kornmühle in Neustadtgödens
* Accumer Mühle in Accum
* Schlachtmühle Jever in Jever
* Moorseer Mühle in Nordenham
* Seefelder Mühle in Seefeld

Neben der "Friesischen Mühlenstraße" ist Wilhelmshaven auch Teil der ::Niedersächsischen Mühlenstraße.

Weitere Informationen auf der Homepage:
::Friesische Mühlenstraße

Fritz-Höger-Denkmal
Das Fritz-Höger-Denkmal im Fritz-Höger-Karree nahe der Kirchreihe/Friedrich-Paffrath-Straße erinnert seit Dezember 2011 an den Architekten Fritz Höger (1877 - 1949), einen der bekanntesten Architekten des so genannten norddeutschen Klinker Expressionismus. Fritz Höger hat zwischen den Weltkriegen in Wilhelmshaven sichtbare Spuren hinterlassen. Das Rüstringer Rathaus, also das heutige ::Wilhelmshavener Rathaus, die Siedlung ::Neu-Siebethsburg sowie weitere Hausgruppen z.B. im Mühlenweg und in der Arngaststraße sind nach seinen Plänen entstanden. Damit hat er das Wilhelmshaven Stadtbild nachhaltig geprägt. Das Denkmal besteht aus einer gemauerten Klinkerstele, auf der sich eine von dem Wilhelmshavener Künstler Hartmut Wiesner geschaffene Bronzebüste Högers befindet. Die Klinkerstele ist im Stil den Neu-Siebethsburger Häuser nachempfunden. Die Büste ist eine der typischen Bronzeskulpturen von Wiesner und wurde von der Bremer Gießerei Statuarius gegossen. Gestiftet wurde das Denkmal von der Wilhelmshavener Wohnungsbaugenossenschaft "Bauverein Rüstringen eG" aus Anlass des neu entstanden Fritz-Höger-Karrees, einem Bauprojekt, dass der Bauverein in 2011 mit einem Investitionsvolumen von rund 6 Millionen Euro baute.Virtual Earth::Virtual Earth

Fußgängerzone
1978 wurde die Marktstraße im Bereich zwischen Virchowstraße und Metzer Weg zur Fußgängerzone umgestaltet. Die Umbau erfolgte nach Plänen des Auricher Architekten Gerd Seele. Einbezogen wurden auch Teile der anliegenden Nebenstraßen sowie die gesamte Grenzstraße zwischen der Peterstraße und der Bahnhofsstraße. Im Rahmen einer Stadtsanierungsmaßnahme wurde 1988 das Umfeld des Börsenplatzes saniert und in die Fußgängerzone einbezogen. Dabei entstand auch die Glasüberdachung in der Kieler Straße zwischen Börsenplatz und Bahnhofsstraße. Dieser Prototyp sollte ursprünglich der Anfang zu einer ganzen Reihe weiterer Überdachungen sein, um die City auch bei Regen attraktiv zu machen. Mangelnde Akzeptanz und finanzielle Probleme beendeten die Fortführung des Projektes. 1997 entstand auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs und Bahnhofsvorplatz die ::Nordseepassage mit der so genannten Rambla in der Bahnhofsstraße zwischen Virchowstraße und Mozartstraße. Dieser verkehrsberuhigte Teil ist ebenfalls als Fußgängerzone gestaltet, darf jedoch auf zwei einspurigen gepflasterten Straßen für den Lieferverkehr und die Zuwegung zum Parkhaus der Nordseepassage von Fahrzeugen genutzt werden. Auf der südlichen Seite der Nordseepassage setzt sich die Fußgängerzone über den Valoisplatz und den ::Gotthilf-Hagen-Platz in Richtung "Großer Hafen" fort.Die Fußgängerzone und die daran anschließende Nordseepassage bilden die Hauptgeschäftszone Wilhelmshavens. In 2005/2006 wurde die aus dem Jahre 1978 stammende Pflasterung der östlichen Marktstraße erneuert. Aufgrund der Enge der Marktstraße wurden die gestalterischen Akzente auf die Eingangs- und Kreuzungsbereiche beschränkt. Die Kosten der Umgestaltung betrugen trotzdem 620.000 EUR.
Das Umfeld der Wilhelmshavener Fußgängerzone wird durch einige künstlerische Objekte aufgelockert. Folgende Kunstwerke kann man entdecken: ::Scholle,
::Berliner Trinkbrunnen, ::Tidebrunnen, ::Lefferssäule, ::Grenzpfahl, ::die Faust von Wölbern und Kruda sowie eine Reihe unterschiedlicher Brunnen mit Wasserspielen auf der so genannten "Rambla" neben der Nordseepassage.Virtual Earth::Virtual Earth
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© 1997 - 2012 Uwe Karwath - 


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